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    lieben | Weisheiten Sprichwörter auch lustige Reime auch übers verliebt sein



    Kurze Sprüche, Aphorismen, Gedichte, Weisheiten, Sprichwörter, Zitate und Texte rund um den Thema Lieben, liebst Du, liebt ihr, verliebt sein …


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    Ich liebe, die mich lieben

    Ich liebe, die mich lieben,
    Und hasse, die mich hassen –
    So hab‘ ich’s stets getrieben
    Und will davon nicht lassen.

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    Das Lied von der Glocke (Vivos voco. Mortuos plango. Fulgare frango)

    Fest gemauert in der Erden
    Steht die Form aus Lehm gebrannt.
    Heute muß die Glocke werden!
    Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
    Von der Stirne heiß
    Rinnen muß der Schweiß,
    Soll das Werk den Meister loben!
    Doch der Segen kommt von oben.

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    Der Kampf mit dem Drachen

    Was rennt das Volk, was wälzt sich dort
    Die langen Gassen brausend fort?
    Stürzt Rhodus unter Feuers Flammen?
    Es rottet sich im Sturm zusammen,
    Und einen Ritter, hoch zu Roß,
    Gewahr ich aus dem Menschentroß,
    Und hinter ihm, welch Abenteuer!
    Bringt man geschleppt ein Ungeheuer,
    Ein Drache scheint es von Gestalt,
    Mit weitem Krokodilesrachen,
    Und alles blickt verwundert bald
    Den Ritter an und bald den Drachen.

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    Die Liebe lehrt

    Die Liebe lehrt
    Mich lieblich reden,
    Da Lieblichkeit
    Mich lieben lehrte.

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    Warum bin ich noch so klein

    Warum bin ich noch so klein?
    Gerne hätt‘ ich auf der Weide
    Auch zuweilen eine Freude,
    Wie sich meine Schwestern freun.
    Lycidas und Dafne wissen
    Sich zu finden, sich zu küssen;
    Und bei mir mag niemand sein;
    Warum bin ich noch so klein?

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    Das bist du

    Wenn mit Dunkel und mit Schweigen
    Mutter Nacht dein Bett umhüllt,
    Lausche, wie mein Zaubergeigen
    Heimlich dir die Kammer füllt.
    Lausche, wie dich Wunderglocken
    Fromm zur heilgen Tiefe locken.
    In der Tiefe wohnt die Ruh,
    Und die Tiefe/ das bist du.

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    Der Vulkan

    Ja, die Zeichen sind alle erfüllet,
    Als sich der Himmel so dunkel umhüllet,
    Sonne auf blutenden Gleisen entstieg.
    Wie die häuslichen Tiere sich bargen,
    Ha, da schauderte allen vorm Argen,
    Ahnend der Unteiwelt nahenden Sieg.

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    Nach „lieben“ ist „helfen“

    Nach „lieben“ ist „helfen“
    das schönste Zeitwort der Welt.

    Bertha Freifrau von Suttner

    Der Ungeliebte | Gedicht von August von Platen

    Fänd ich doch auf irdscher Flur,
    Fänd ich doch die Liebe nur,
    Die ich liebend denke,
    Daß in sie der irre Geist
    Der sich wild durch Welten reißt,
    Liebevoll versänke.
    Oder nur ein teures Bild,
    Das aus Himmelshöhen mild
    Mir sich nieder neigte,
    Auf den Pfad, von ihm erhellt,
    Aufwärts aus der dunklen Welt
    Meinen Flug mir zeigte!

    August von Platen

    Menschenliebe im Sinne Jesu (Gedicht von August Hermann Niemeyer)

    Menschenfreund, nach deinem Bilde
    Bilde sich gein ganzer Sinn!
    Deine Sanftmuth, deine Milde
    Sey mein köstlichster Gewinn!
    Unwerth wär ich, dich zu kennen,
    Liebt‘ ich nicht, wie du geliebt,
    Unwerth, mich nach dir zu nennen,
    Würd‘ ein Mensch durch mich betrübt.

    Jesu, wo du liebend nahtest,
    Folgte Wohlthun deiner Spur;
    Wo du segnend Gutes thatest,
    In die Hütte, auf die Flur,
    Zu dem Lager kranker Brüder,
    Wo du je nur hingeblickt,
    Kehrte Freud‘ und Hoffnung wieder,
    Und der Dulder ward erquickt.

    O du Menschlichster von Allen!
    Keinen hast du je verschmäht;
    Wer verirrt war, wer gefallen,
    Wer um Trost zu dir gefleht,
    Hat für alle seine Wunden,
    Herr, in deiner treuen Hand
    Rettung, Heil und Trost gefunden,
    Hülfe, wie er nirgends fand.

    Brüder, kommt in meine Arme!
    Wer da leidet, ruhe hier.
    Wenn ich sein mich nicht erbarme,
    Wende sich mein Gott von mir.
    Seine Sonne scheinet Allen;
    Er verschont, vergißt der Schuld;
    Retten ist sein Wohlgefallen,
    Sein Regieren lauter Huld.

    Ob mich auch ein Bruder kränket:
    Mein Erlöser litt viel mehr.
    Ob er Böses von mir denket:
    Milder will ich feyn, wie er.
    Ob er Kummer mir bereitet,
    Irrt vielleicht nur sein Verstand;
    Weil er strauchelt, weil er gleitet,
    Braucht er öfter meine Hand.

    Nimmer soll mein Herz ermüden,
    Dem Bedrängten beyzustehn.
    Es gewährt so hohen Friedenn,
    Seinen Schmerz gestillt zu sehn.
    Wer um Dank und Lohn nur ringet,
    Hat dahin der Erde Lohn;
    Wen die Liebe mächtig dringet,
    Fühlt in ihr den Himmel schon.

    Zwar der Wehmuth Zähr‘ entfließet
    Dem, der edle Saat gestreut,
    Wenn der Hoffnung Feld nicht sprießet
    Oder wenig Frucht ihm beut;
    Aber wer beym Säen weinet,
    Freut doch einst sich, wär’s auch spät.
    Endlich, Müder, endlich keimet,
    Was die Liebe ausgesät.

    August Hermann Niemeyer

    Gewonnen hat immer der

    Gewonnen hat immer der,
    der lieben, dulden und verzeihen kann.

    Hermann Hesse

    Um einen Schmetterling lieben zu können

    Um einen Schmetterling lieben zu können,
    müssen wir auch ein paar Raupen mögen.

    Antoine de Saint-Exupery




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