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Sprüche, Gedichte, Zitate

An den Maler | Gedicht von Heinrich Wilhelm von Gerstenberg

Diese Spröde male mir,Wie sich Amor neben ihrAuf ein duftend Veilchen setzt,Wie er seine Pfeile wetzt,Wie er ihre Brust verletzt,Wie er schnell ihr Herz bekehrt,Und sie schnell mich küssen lehrt:Aber ach! das kannst du nicht! –Ach! das kann ja Amor nicht! Heinrich Wilhelm von Gerstenberg

Liebe und Gegen-Liebe

Worzu dient so süsses Blicken/ Wenn du bist in nichts verliebt? Ists/ daß unser Seufftzer-schicken Cloris dir Vergnügen giebt? Zwar offt heist das Hertze geben Sich begeben seiner Ruh/ Doch wer immer frey will leben/ Bringt sein Leben übel zu.