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    Dichter – Kurze und lange Gedichte



    Kurze, lange Gedichte, Zitate, Reime von berühmten Dichtern, berühmte Dichtungen.


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    Farbenlehre

    Ein Mitmensch von uraltem Adel
    mit blauem Blut und ohne Tadel,
    der eh’ eine Bürgersfrau,
    ihr Blut war rot, kein bisschen blau.
    Bald kam ein Kind, es war ein Bub,
    in ihm mischt sich ihr beider Blut,
    aus Blau und Rot, da wurde keck,
    laut Farbenlehre – Violett!

    Ferkeleien

    Ein Mitmensch hielt sich froh ein Schwein
    in seinem Haus, s’war stubenrein,
    mit Hängebauch und schlappen Ohren,
    es hörte auf den Namen Loren.
    Es folgt’ dem Herrn auf Schritt und Tritt,
    und kam sogar aufs Klo treu mit,
    die Düfte dort gefiel’n ihm sehr,
    das zu versteh’n, fiel Herrchen schwer.
    Es tobt im Garten, drehte Runden,
    doch eines Tages war’s verschwunden,
    die Trauer, die war riesengroß,
    die Suche blieb ergebnislos.
    Dann nach vier Tagen kehrt es heim,
    es fand den Weg von ganz allein
    und grunzt zufrieden wie zuvor,
    das Herrchen kraulte sanft sein Ohr.
    Die Zeit verging, dann wurd’ es klar,
    wo’s Loreschwein geblieben war.
    Sie warf des Nachts zwei Dutzend kleine,
    ganz süße rosa Ferkelschweine.

    Der eingebildet Kranke

    Ein alter Frosch sitzt nachdenklich mir zu Füßen:
    „Dein Haar ergraut“, quakt er mich an:
    „Ich weiß. Grauer Schnee lässt uns beide grüßen.“
    Der Abend dunkelt. Die Nacht schleicht sich heran.

    Regentropfen prasselnd an die Fenster klopfen.
    Nah dem Teich sitzt eine illustre Krötenschar,
    unken mir zu, dass früher alles viel besser war.
    Ich sehe Regen von den Dächern tropfen.

    Vorm Spiegel spricht mich an mein graues Haar:
    „Herrchen ? wirst du uns überhaupt gewahr ?
    „Ja, graue Haare, ich sehe euch im Spiegel.
    Ich verspreche es, mit Brief und Siegel.

    Der Spiegel: „Wenn du mich hast im Blick,
    wie lange willst du Träger grauer Haare sein ?
    Deine Haare sind nicht frei von Schick,
    doch leiten sie die letzten Lebensjahre ein.

    Mein graues Haar sah ich vorm Spiegel.
    Das Glas zersplitterte. Es war ein Ziegel.

    (c) (Oktober 2020)

    Naturmedizin

    Ein Mitmensch saß im Düsenclipper,
    das wurde für ihn äußerst bitter,
    er hat mit Höhenangst zu kämpfen,
    mit Pillen war sie nicht zu dämpfen.
    Es half kein Schnaps und auch kein Bier,
    er zittert wie ein Schlachthaustier,
    sank schließlich voller Angst und Frust
    der Stewardess an ihre Brust.
    Da kehrt zurück sein warmes Blut,
    ein Arm voll Brusttee tut oft gut!

    Der Suppe auf den Grund sehen

    Wer über den Tellerrand nicht schaut,
    wird von der Brühe schnell eingesaut.
    Spalte kein Haar in der Suppe.
    Bleib‘ immer Mensch in deiner Gruppe.
    Wer anderen in die Suppe spuckt,
    hat sich rasch ins Falsche verguckt.
    Willst die Wahrheit mit Löffeln essen ?
    Kannst du dein Ego gleich vergessen.
    Hast du die Bouillon dir eingebrockt ?
    Warte nicht drauf, dass sie frohlockt.
    Rahmhäubchen sind das Salz der Suppe.
    Uns Buchstaben ist alles schnuppe.

    (c) (02.10.2020)

    Herbstgebet

    Der Sommer ist gegangen,
    dichte Nebel steigen auf.
    Herbst hat uns eingefangen.
    Neige eines Jahreslauf.

    Ob wir wandern oder geh’n,
    durch den stillen, bunten .
    Ob wir laufen oder steh’n.
    Die Welt ist kühl, ja bitterkalt.

    Wenn alle rauschen
    und die Wanderer lauschen,
    dann tritt plötzlich Stille ein.
    Und jeder ist mit sich allein.

    Wo ist die helle Sonne,
    mit ihrem wärmenden Strahl ?
    Kein Tag sei ohne Wonne,
    hier, im schönen Zillertal.

    Schon seit Anfang gilt dein Wort.
    GOTTES Wort ist GOTTES .
    Überall ist GOTTES Ort.
    Nur hören woll’n wir ihn nicht !

    HERR, sei uns Licht im Leben.
    Und bricht Nebel meine Sicht.
    ER wird uns Frieden geben,
    auch dann, wenn die Nacht anbricht.

    (c) (05./06.10.2020)

    Souvenirs – Souvenirs

    Ein Tourist, der viele Länder bereist,
    erkennt sehr schnell den Geist der Zeiten,
    an jeder Eck‘ man ihm Souvenirs anpreist
    und andere Augenunwürdigkeiten.

    Dann heißt es Theater, Dom, Museum,
    Karlsbrücke, Hradschin und Grotte.
    Es geht zur Madonna und in ein Lyzeum,
    es folgen Manneken Pis oder Ännchen die Kokotte.

    Alles ist wichtig, preis- und sehenswert,
    nur stimmt die Tour mich pessimistisch.
    Was vor Ort wirklich ist und begehrenswert,
    bleibt für den Geist oft charakteristisch.

    (c) (08.10.2020)

    Liebe drückt auf den Magen

    Ich weiß von einem fleißigen Bäcker,
    der hatte ’nen großen, wabbligen Bauch.
    Er produzierte salzig, süß und lecker.
    Tradition war ihm Familienbrauch.

    Er nahm sich eine Bullige zum Weibe.
    Erin richtig korpulentes Gegenstück.
    Auf ihrem Leib und zum Zeitvertreibe.
    Es klappte nicht. Sie waren zu dick.

    (c)

    Wanderwald

    Den Weg, den wir wandern
    schmücken wir mit dem Laub der Buchen
    Die Sonnenstrahlen hängen wir
    über die Äste der
    Dem , gleich hinter dem
    nehme ich seinen
    und schmücke dein Haar mit
    In meinen Händen trage ich
    das Rauschen des Windes
    dir entgegen

    (c) (2020)

    Mein pubertäres Töchterlein

    Leonie reicht mir Wein und Bier,
    auch Cognac ohnegleichen.
    Dabei könnte Leonie auch mir
    das Wasser einmal reichen.

    (c) (13.7.2020)

    Der narzisstische Saibling

    Ich kannte einen Saibling,
    der wollte hoch hinaus.
    Er hängt jetzt an der Angel
    und wartet auf Applaus.

    (c) (17.07.2020)

    Das große Fressen Ein Maitre aus Ibbenbüren Wollte seine Liebste verführen Erst aß sie sich satt Dann lag sie, schachmatt Der Maitre entfloh nach Düren (c) Olaf Lüken (07.08.2020)

    Das große Fressen

    Ein Maitre aus Ibbenbüren
    Wollte seine Liebste verführen
    Erst aß sie sich satt
    Dann lag sie, schachmatt
    Der Maitre entfloh nach Düren

    (c) (07.08.2020)

    Mein Tick gilt dem Limerick Herr Broche aus La Roche Konnte quaken wie ein Frosch Aß auf dem Laken Die feinsten Schnaken Bis ein Gourmet ihn verdrosch (c) Olaf Lüken (2020)

    Mein Tick gilt dem Limerick

    Herr Broche aus La Roche
    Konnte quaken wie ein Frosch
    Aß auf dem Laken
    Die feinsten Schnaken
    Bis ein Gourmet ihn verdrosch

    (c) (2020)

    Der Gourmand und die Auster

    Angefangen mit wässrigen Petitessen,
    galt mein Interesse dem großen Fressen.
    Mit frisch geträufelter Zitrone,
    schien mir das Leben gar nicht ohne.
    Schluckte erst ratlos, zahnlos, mutlos,
    die Auster in mich rein. Fast lieblos.
    Gepackt von nie endender Wollust,
    fühlte ich Geilheit, auch tiefen Frust.
    Der Glibber zerging mir auf der Zunge.
    Schlürfte ich Wasser, Samen, Lunge ?
    Mein Budget sank für’s Kompaktpaket.
    Ihr Analphabet vom Champagnerbuffet.

    (c) (22.08.2020)

    Aber bitte mit Sahne

    Sahnehäubchen ist ziemlich gerührt,
    wenn es ein Törtchen fluffig verziert.
    Cremig und mild lebt unser Häubchen
    auf Eiskugeln mit roten Träubchen.
    Es lockt die Sahne-Kürbissuppe,
    als Gaumenglück die ganze Truppe.
    Auch mit dem Rettich eng verbandelt
    wenn Radirahm den Lachs verwandelt.
    Sahne ist lecker, frisch und sooo gut,
    vor’m Hochgenuss ziehe ich den Hut.

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    Mein pubertäres Töchterlein – Leonie reicht mir Wein und Bier und Cognac ohnegleichen. Dabei könnte Leonie mir auch das Wasser einmal reichen.

    Mein pubertäres Töchterlein

    Leonie reicht mir Wein und Bierund Cognac ohnegleichen.Dabei könnte Leonie mirauch das Wasser einmal reichen.

    Gourmetleid – Der Kuchen war sehr stark benusst. Ich aß die Leckerei bewusst. Den Geschmack fand ich bewegend. Auch die Creme war recht erregend. Schlaflos verbrachte ich die Nacht. Ich hätte besser ’ne Diät gemacht. Olaf Lüken

    Gourmetleid

    Der war sehr stark benusst.
    Ich aß die Leckerei bewusst.
    Den Geschmack fand ich bewegend.
    Auch die Creme war recht erregend.
    Schlaflos verbrachte ich die Nacht.
    Ich hätte besser ’ne Diät gemacht.




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