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    Kategorie: Dichter


    Kurze, lange Gedichte, Zitate von berühmten Dichtern, berühmte Dichtungen.



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    Die älteste Form der Literatur stellen unter anderem Gedichte dar, zu den ältesten gehören auch Heldensagen, Kinderlieder und Märchen, die oft auch Reime enthalten. Früher wurden Gedichte gesungen und mündlich weiter getragen, was deren Rhythmus beweist. Gedichte gab es schon bevor die Menschen die Schrift entwickelten. Geschichten wurden sehr oft in Gedichtform vorgetragen, da die Menschen bemerkten, das sie in einer gesungenen rhythmischen Form besser im Gedächtnis behalten werden konnten. So entstanden Gedichte.
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    Früchtchen

    Sie war schon frühe reif.
    Hat ständig rumgegammelt.
    Und um sich bunte Käfer
    im faulen Dunst versammelt.

    Wolken und Wellen

    Es schweben die rötlichen Wolken
    Hoch über Stadt und See.
    Was bergt ihr in luftigen Falten,
    Ist’s Lust, ist’s herbes Weh?
    weiterlesen… »

    Aschermittwoch

    »Staub bist du und kehrst zum Staube,
    Denk, o Mensch, an deinen Tod!«
    Wohl, dies weiß ich, doch mein Glaube
    Sieht ein ew’ges Morgenrot.

    Sieht ein Land, wo Friedenspalmen
    Um des Siegers Scheitel wehn,
    Wo umrauscht von ihren Psalmen
    Wir der Engel Chöre sehn.
    weiterlesen… »

    Morgenrot (Wilhelm Hauff)

    Morgenrot,
    Leuchtest mir zum frühen Tod?
    Bald wird die Trompete blasen.
    Dann muß ich mein lassen,
    Ich und mancher Kamerad!
    weiterlesen… »

    Gast im eigenen Haus

    Du ziehst hinein, du ziehst hinaus,
    Ein flücht’ger Gast im eigenen Haus;
    Drum wirb dir Liebe zum Geleit:
    Sie legt ins Heut die Ewigkeit.

    An die Nachtigall

    Allerliebste Nachtigall,
    Schweige, denn wir sind alleine.
    Kläng dein angenehmer Schall,
    Mißgunst nahte diesem Haine,
    Sezte sich zum Waßerfall,
    Wo ich süß für Wohllust weine,
    Und verrieth uns überall. –
    Daß ich süß für Wohllust weine,
    Würkte mir dann lauter Quaal.
    Glücklicher wein‘ ich alleine,
    Allerliebste Nachtigall.

    So oder so

    Die handeln und die dichten,
    Das ist der Lebenslauf,
    Der eine macht Geschichten,
    Der andre schreibt sie auf.
    Und der will beide richten;
    So schreibt und treibt sichs fort,
    Der Herr wird alles schlichten,
    Verloren ist kein Wort.

    Das wahre Glück des Lebens

    Wo finden wir das wahre des Lebens?
    In eitler Lust und Freude dieser Welt?
    Da sucht man es, und doch so oft vergebens,
    Weil es im Stillen keine Wohnung hält.
    Im Herzen nur, das schwachen Tand verlacht,
    Blüht diese Blume mit erhabner Pracht.
    weiterlesen… »

    Platzhalter

    Dies Gedichtlein spart an allem.
    Spart an Handlung wie am Wort.
    Stünde es hier nicht zu lesen,
    Sparte es sogar am Ort.

    Wintereinsam

    Frühmorgens, auf gefrornen Wegen,
    Hauche ich Wölkchen vor mir her,
    Und die ich treffe, eilen schweigend
    Zur Arbeit, als gäb’s sonst nichts mehr.

    Kein Vogelsang belebt den Bahnsteig,
    Kein Wort, nur kalter Lichterschein,
    Und schwöll nicht hier und da ein Wölkchen,
    Ich fühlte mich so sehr allein.

    Springflutmond

    Am setzte Regen ein,
    Und wusch die Stadt von Menschen leer.
    Wir ließen Wetter Wetter sein
    Und strichen durch das Häusermeer.
    Im Innern brandete ein Wort
    Und lief sich an dem Schweigen tot.
    Von See her böte rauer Wind
    Und irgendwo ging irgendwas
    Zu Bruch im Springflutmondenschein.

    Lange Weile

    Er sitzt da. Aus
    Weilt er, weilt wie unter Zwang.
    Dreht sich manchmal ohne Eile,
    Und fehlt eine Weile lang.
    Kehrt alsbald zurück ans Fenster,
    Wo er sich bequem verschrägt,
    Und vertreibt die Taggespenster
    Bis die Turmuhr schlägt.

    Leidens Sinn

    Das Los trifft dich mit gleicher Härte,
    Ob du an IHN glaubst oder nicht.
    Doch dem der glaubt, schlägt’s eine Fährte,
    An der es anderem gebricht.

    Ein Felsenherz

    Als Moses in der Seele höchstem Zagen,
    Um Hülfe flehend, an den Fels geschlagen,
    Da fühlte Mitleid selbst mit ihm der Stein;
    Er öffnete des Busens starre Rinde,
    Und segensreich entströmte voll und linde
    Den Schmachtenden die Quelle frisch und rein. –
    weiterlesen… »

    Abendbild

    Friedlicher senkt sich aufs Gefilde;
    Sanft entschlummert , um ihre Züge
    Schwebt der Dämmerung zarte Verhüllung, und sie
    Lächelt die Holde;

    Lächelt, ein schlummernd Kind in Vaters Armen,
    Der voll Liebe zu ihr sich neigt, sein göttlich
    Auge weilt auf ihr, und es weht sein Odem
    Über ihr Antlitz.

    memento mori

    Am Tisch vorm Fenster lag ein Blatt,
    das mir der Wind hereingetragen.
    Ihm eingebrannt schien ein Poem
    aus wechselvollen Lebenstagen.

    Ich las vom Knospen und vom Grünen,
    von Sonne, Regen, Sturm und Ruh.
    Vom Schmerz des voneinander Lösens,
    vom Fall und jenem immerzu …




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