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    Der Glaube kann die Seele beglücken und befreien – aber auch verheerend wirken. (Hans Harress)

    Der kann die Seele beglücken und befreien – aber auch verheerend wirken.

    Liebe, was für ein Wort, lange war es für mich fort. Doch du hast mir ein Gefühl gegeben, ohne dass, möcht ich nimmer leben …

    Liebe, was für ein Wort,
    lange war es für mich fort.
    Doch du hast mir ein Gefühl gegeben,
    ohne dass, möcht ich nimmer leben …

    Frühlingssturm in der Senne

    Frühlingssturm in der Senne

    Frühlingssturm kommt herangewagt.
    Braust über Föhren und Heide.
    „Krümmt euch! “ ruft die Erde verzagt:
    „Kniet euch !“ schreit bissig die Weide.

    Sturm rauscht über Feld und Geäst.
    Die Zweige knarren und knacken.
    Die Eiche steht mutig, trotzig, fest.
    Beugt weder das Haupt noch den Nacken.

    Die Erde ernst zur Eiche spricht:
    „Du baust dir ´ne Riesenfalle !“
    Der alte, starke Baum, er bricht,
    stürzt nieder mit großem Dralle.

    Gebrochen spricht der Eichenbaum:
    „Will keinen das Leben neiden.
    Sterben werd‘ ich und schaffe Raum,
    Für Birken, Erlen und Weiden.

    Wiegt im Sturm euer Blätterhaar,
    Über meine frische Leiche.
    Ihr Bäume, die ihr trauert zwar,
    Denkt dran, ich war eure Eiche.“

    (c) (April 2021)

    Abrakadabra – Hokus Pokus Fidibus (von Olaf Lüken)

    Zwar nichts wissen, aber glauben,
    heißt ganz richtig – Aberglauben.
    Teufel, Hexen, weise Frauen,
    können in die Zukunft schauen.

    Lieber Esel strecke dich,
    dass dein Esstisch fülle sich.
    Ketzer, Seher und Hebammen,
    dürfen die „13“ nicht verdammen.

    Sternengucker, Hostienschänder,
    Wundersteine, schwarze Bänder,
    Katzen, Leiter und Hufeisen,
    durch die Welt des Fetischs reisen.

    Was ist Glauben, was ist Wissen,
    Schicksalsglaube mit Hindernissen ?
    Fanatismus, Fatalismus,
    Götzenglauben im Faschismus.

    Menschen, die Hexen verbrennen,
    Mönche, die um ihr Leben rennen.
    Leute, die unter die Leiter gehn,
    Wanderer, die ein Kleeblatt sehn.

    Hostien, die zu bluten beginnen,
    Geissler sich schlagen, wie von Sinnen.
    Wunderzeichen, frei von Worten.
    Erscheinungen an vielen Orten.

    Im Glauben, das der Aberglauben,
    beginnt das Alte abzustauben,
    der sollte sich durchaus erlauben,
    an einen Christengott zu glauben.

    (c) (März 2021)

    Ein Arbeitszimmer wird aufgeräumt

    Den Duft von geschenktem Moschus
    unter Verschluss gebracht.
    Die Hülle unseres Lieblingssongs
    als Lesezeichen in die Akte gesteckt.
    Die Hochzeitfotos
    mit schwarzen Luftballons übermalt.

    Die Wandflecken vom letzten Krach
    mit Lösungsmittel entfernt.
    Das brünette Beweisfoto
    in Streifen geschnitten.
    Aus deinem Abschiedsbrief
    einen Flieger gebastelt.

    Den überlassenen Schlüssel
    verwahrt – für alle Fälle.
    Das Scheidungsurteil
    zwischen die Buchseiten geklemmt.
    Den zerbrochenen Glorienschein
    in den Sondermüll geworfen.

    (c) (März 2021)

    Paketzusteller 2021

    Der Kurierfahrer ist ein armes Tier.
    Werden wir ihn ehrlich beklagen ?
    Er bringt die Pakete zu dir und mir,
    wird seinen Lohn nicht hinterfragen.

    Er weint vor sich hin in langer Nacht,
    wünscht sich ein Leben für die Seinen.
    Er lehnt sich nicht auf, weil ohne Macht.
    Auf Amazon soll die Sonne scheinen.

    (c) (März 2021)

    Osterhase Bachelor

    Osterhase hoppel, hopp,
    du machst einen guten Job,
    hoppelst über kreuz und quer,
    Osterhase, Bachelor!

    Osterhase macht geschäftig
    dicke Kohle und zwar kräftig!
    Hat sein Monopol geparkt
    auf dem ganzen Absatzmarkt!

    Osterhase mit der Kiepe
    hoppelt über Geest und Klippe
    und den fernsten Orten näher –
    als ein echter Global-Player!

    Mümmelmann der Osterfeier,
    lief’re uns die bunten Eier,
    hopple über Feld und Wiese –
    dann gibt’s keine Wirtschaftskrise!

    „So ein Monopol ist schicklich!“,
    sagt der Osterhase glücklich,
    „schafft Profite alle Stund‘,
    und die machen dick und rund!“

    Friede, Freude, Wundertüte,
    fett, so fett ist die Rendite,
    Wohlstand kehrt ins Sassen-Haus.
    Osterhase ist fein raus!

    Doch hat dieser Mann am Kreuz
    denn geschäftlich keinen Reiz?
    Kein Merchandising-T-Shirt – nix??
    Die Popen sind doch sonst so fix,

    einfallsreich und gar nicht blöd,
    wenn es um die Piepen geht!
    Auch ein Jesus-Schokomann
    käme bei den Kindern an.

    Also – wollt ihr Jesus loben,
    da ist noch viel Luft nach oben,
    und lernt was von der PR
    des Osterhasen Bachelor!

    Die Sache mit dem Alter

    Jung sein ist wie eine Woge.
    Lass‘ dich tragen, obenauf.
    Woge wirkt wie eine Droge.
    Lass‘ dich treiben im Verlauf !

    Willst dich ihr entgegenstellen ?
    Kippst du um, beim ersten Schlag.
    Wogen kommen gern in Wellen.
    Wirst jetzt älter, Tag für Tag !

    (c) (31.12.2020)

    Empfindlichkeiten Als die Laus über die Leber lief, fragte die beleidigte Leber (-wurst): „Was habe ich dir getan ?“ Die Laus: „Du hörst mal wieder das Gras wachsen und die Flöhe husten!“ (c) Olaf Lüken

    Empfindlichkeiten

    Als die Laus
    über die
    Leber lief,
    fragte die
    beleidigte
    Leber (-wurst):
    „Was habe ich
    dir getan ?“
    Die Laus:
    „Du hörst
    mal wieder
    das Gras
    wachsen
    und die
    Flöhe husten!“

    (c) (November 2020)

    Immunstärkung

    Ein Mitmensch schwamm im Nordseemeer
    zur Stärkung der Immunabwehr,
    denn Schwimmen, hat sein Arzt gesagt,
    das macht die Körperabwehr stark.
    Doch weil das Wasser war sehr kalt,
    folgt schon die nächste Grippe bald.
    Solch’ Meerestherapie hilft besser
    schwimmt man im warmen Meergewässer.

    Sohneswunsch

    Ein Mitmensch schrie ganz laut: Hurrah
    als Babs ihm sagt, er würd’ Papa,
    sofort erzählt er’s allenthalben
    und stolz kassiert er Beifallsalven,
    nun erst kam er als Mann sich vor,
    ein Mann ohn’ Erbe ist ein Tor!
    Sein , der wird Karl Gustav heißen,
    mit ihm will er die Welt bereisen,
    ihm alles zeigen, nah und fern
    und machen ihn zu einem Herrn,
    der später den Betrieb wird führen,
    die Produktion von Fenster, Türen.
    Vor lauter Stolz und Freude auch,
    da tätigt er nun Kauf um Kauf.
    Als erstes eine Eisenbahn,
    dann kamen Fuß- und Handball dran,
    ein Schachspiel auch und Boxhandschuhe
    und ein Computer für die Schule.
    Ein Zimmer voll kauft er noch ein,
    sein Sohn, der sollte glücklich sein.
    Im neunten Monat war’s soweit,
    für die Geburt war man bereit.
    Er drückt nervös im Krankenhaus
    die zwölfte Zigarette aus,
    als endlich kam der Arzt zu ihm
    und sagte leis’, es sei nicht schlimm,
    denn Zwillinge, die gäb’ es oft,
    wenn manches Mal auch unverhofft,
    doch seine Mädchen wär’n entzückend, …
    das konnt’ den Vater nicht beglücken,
    denn er wollt’ einen Sohn nur haben,
    warum nur Frauen stets versagen …?!

    Meine Tante war eine Meisterköchin

    In der Küche haben alle Zutaten nach Frische geduftet.
    Für ein leckeres Essen hat sie ohne Mütze geschuftet.e
    Karolas Rouladen waren gespickt, mit feinstem Senf eingepackt,
    die edlen Kräuter mit viel Liebe zum Detail kleingehackt.
    Soßen waren ihr wichtig und wurden ständig abgeschmeckt.
    Die Mengen an Speck, Zwiebeln und Gurken jedes Mal durchgecheckt.
    Es köchelte, schmorte, brutzelte und garte – oft stundenlang.
    Der Tante Kochkunst gilt mein ewiger Lobgesang.

    (c) (November 2020)

    Seereise

    Ein Mitmensch hatte großen Durst
    nach dem Verzehr von reichlich Wurst,
    die ziemlich stark gesalzen war,
    drum eilte er zu seiner Bar.
    Er tankte tüchtig und sehr viel,
    den Durst zu löschen war sein .
    Die Kneipe lag direkt am Hafen,
    wo Seeleute sich gerne trafen.
    Er trank bald Brüderschaft vor Ort,
    man nahm ihn trunken mit an Bord.
    Auf hoher See wurd’ er erst wach,
    das hat ihn weit ‘rum gebracht.
    Zwei Jahre drauf kehrt er erst heim,
    das fand sein Weib doch sehr gemein.

    Macho

    Ein Mitmensch, Chef vom Großbüro,
    klopft seiner Tippse auf den Po,
    worauf sofort sie reagierte
    und sein Gesicht mit Streifen zierte.
    Den Grund, den er zu Haus genannt,
    blieb für die Mitwelt unbekannt.

    Heute hier morgen dort

    Was wird einmal morgen sein ?
    Klimadruck oder Sonnenschein ?
    Wir sind keine klugen Leute.
    Wir arbeiten für das Heute.

    Der Bohrer surrt, die Sensen sirren,
    an der Börse fix die Kurse schwirren.
    Ich weiß noch, wie es gestern war.
    Das Öl war knapp, die Jobs ziemlich rar.

    Jesus stellte man aufs Abstellgeleise,
    zuständig für Kiddies und Greise.
    Wir waren Herrscher unserer Leiber.
    Kein Schreiber wusste etwas von Cyber.

    Wir wissen nicht, was morgen wird.
    Ob die Sense sirrt oder die Kugel schwirrt.
    Lasst uns kämpfen auch für den Klimafrieden
    und Schwerter wieder zu Pflügen schmieden.

    (c) (15.10.2020)

    Avancen an eine Internetschöne

    Ich kann dir keine Düfte schenken,
    weder JOOP ! noch Calvin Klein.
    Ich will nur immer an dich denken,
    bei Regen, Schnee und Sonnenschein.

    Kleider stricken liegt mir nicht.
    Meine Kochkunst wird dich verschrecken.
    Vom Tanzen bekomm‘ ich schnell die Gicht.
    Auch mit Juwelen kann ich dich nicht auferwecken.

    Ein Tischlein-deck-dich mag ich nicht vergeben,
    so wenig wie Aladins Wunderlampe.
    Zwischen Flut und Ebbe schwappt mein Liebesleben.
    Ich hol‘ dich ab. Du erkennst mich – an meiner Wampe !

    (c) (11.10.2020)

    Mir …

    Mir ist nicht die Welt,
    mir ist nicht das Geld.
    Mir ist nicht die Zeit,
    mir ist nicht die .
    Mir bleibt ein Zeigertick,
    für des Lebens Augenblick.

    (c) (24.01.2020)




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