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    Heute hier morgen dort

    Was wird einmal morgen sein ?
    Klimadruck oder Sonnenschein ?
    Wir sind keine klugen Leute.
    Wir arbeiten für das Heute.

    Der Bohrer surrt, die Sensen sirren,
    an der Börse fix die Kurse schwirren.
    Ich weiß noch, wie es gestern war.
    Das Öl war knapp, die Jobs ziemlich rar.

    Jesus stellte man aufs Abstellgeleise,
    zuständig für Kiddies und Greise.
    Wir waren Herrscher unserer Leiber.
    Kein Schreiber wusste etwas von Cyber.

    Wir wissen nicht, was morgen wird.
    Ob die Sense sirrt oder die Kugel schwirrt.
    Lasst uns kämpfen auch für den Klimafrieden
    und Schwerter wieder zu Pflügen schmieden.

    (c) (15.10.2020)

    Avancen an eine Internetschöne

    Ich kann dir keine Düfte schenken,
    weder JOOP ! noch Calvin Klein.
    Ich will nur immer an dich denken,
    bei Regen, Schnee und Sonnenschein.

    Kleider stricken liegt mir nicht.
    Meine Kochkunst wird dich verschrecken.
    Vom Tanzen bekomm‘ ich schnell die Gicht.
    Auch mit Juwelen kann ich dich nicht auferwecken.

    Ein Tischlein-deck-dich mag ich nicht vergeben,
    so wenig wie Aladins Wunderlampe.
    Zwischen Flut und Ebbe schwappt mein Liebesleben.
    Ich hol‘ dich ab. Du erkennst mich – an meiner Wampe !

    (c) (11.10.2020)

    Mir …

    Mir ist nicht die Welt,
    mir ist nicht das Geld.
    Mir ist nicht die Zeit,
    mir ist nicht die .
    Mir bleibt ein Zeigertick,
    für des Lebens Augenblick.

    (c) (24.01.2020)

    Im Käseladen

    Alles Käse ! sagt mein Liebeswahn.
    Heut‘ mach ich Lyrik a cappella.
    Der Laden riecht nach Parmesan,
    der Boden glänzt wie Mozzarella.

    Ein guter Käse muss jetzt her !
    Ich schaue HIER und schaue DA.
    Hier lockt ein warmer Camembert,
    dort ein kräftiger Gouda.

    weiterlesen… »
    Wer hamstert so spät bei Nacht und Wind ? Es ist der Deutsche, der wieder spinnt.

    Wer hamstert so spät bei Nacht und Wind ?
    Es ist der Deutsche, der wieder spinnt.

    Er hat die Nudeln wohl in dem Arm
    und Klopapier für seinen Darm.

    Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht ?
    Siehst Vater, du, denn Nachrichten nicht ?

    Die Pandemie von Corona sie naht …
    Mein Sohn Hygiene dich bewahrt.

    Mein Vater, mein Vater, doch hörest du nict
    wie die Grundversorgung zusammenbricht ?

    Sei ruhig, bleibe ruhig mein Sohn,
    es reicht die Seife zur Desinfektion.

    Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort …
    Mehl und auch Nudeln sind längst fort.

    Mein Sohn, mein Sohn bedenke wir gehn nicht für Jahrzehnte in die Quarantä`n.

    Bleib ruhig, bleibe besonnen mein Kind, wenn beim Hände waschen wir soegsam sind, dann leiden wir alle auch keine Not.

    Also horte nicht Klopapier wie ein Idiot.

    (Autor unbekannt)

    Vergilbte Blätter Weil du mir zu früh entschwunden, Blieb ein unerfülltes Glück Ungenoss’ner schöner Stunden Ruhelos in mir zurück. Ungeküßte Küsse leben In getrennten Herzen fort, Und die Lippe fühlt noch beben Das zu früh verstummte Wort. (Hermann Ritter von Lingg)

    Vergilbte Blätter
    Weil du mir zu früh entschwunden,
    Blieb ein unerfülltes Glück
    Ungenoss’ner schöner Stunden
    Ruhelos in mir zurück.
    Ungeküßte Küsse leben
    In getrennten Herzen fort,
    Und die Lippe fühlt noch beben
    Das zu früh verstummte Wort.

    Hermann Ritter von Lingg

    Jeder sieht nur seine Plage, glaubt, dass er am schwersten trage, und ist sehr erstaunt, hört er eines andern Klage; der ist, heißt’s dann, schlecht gelaunt. (Hermann von Lingg)

    Jeder sieht nur seine Plage,
    glaubt, dass er am schwersten trage,
    und ist sehr erstaunt,
    hört er eines andern Klage;
    der ist, heißt’s dann, schlecht gelaunt.

    Das Krokodil zu Singapur

    Im heil’gen Teich zu Singapur
    Da liegt ein altes Krokodil
    Von äußerst grämlicher Natur
    Und kaut an einem Lotosstil.

    Es ist ganz alt und völlig blind,
    Und wenn es einmal friert des Nachts,
    So weint es wie ein kleines Kind,
    Doch wenn ein schöner Tag ist, lacht’s.

    Kränzchen In der ersten Nacht des Maien Lässt’s den Hexen keine Ruh. Sich gesellig zu erfreuen, Eilen sie dem Brocken zu. Dorten haben sie ihr Kränzchen. Man verleumdet, man verführt, Macht ein lasterhaftes Tänzchen, Und der Teufel präsidiert. (Wilhelm Busch)

    In der ersten Nacht des Maien
    Lässt’s den Hexen keine Ruh.
    Sich gesellig zu erfreuen,
    Eilen sie dem Brocken zu.
    Dorten haben sie ihr Kränzchen.
    Man verleumdet, man verführt,
    Macht ein lasterhaftes Tänzchen,
    Und der Teufel präsidiert.

    Kaum zu glauben, aber wahr Heute wirst Du schon ein Jahr! Jeder Tag vergeht im Nu und ständig lernst Du was dazu Du kannst schon krabbeln, toben, lachen lauter super-tolle Sachen Du bist ein richtiger Strahlemann mit dem man so viel Spaß haben kann! Ich wünsche zum ersten Wiegenfeste von Herzen Dir das Allerbeste!

    Kaum zu glauben, aber wahr:
    Heute wirst Du schon ein Jahr!
    Jeder Tag vergeht im Nu
    und ständig lernst Du was dazu
    Du kannst schon krabbeln, toben, lachen
    lauter super-tolle Sachen
    Du bist ein richtiger Strahlemann
    mit dem man so viel Spaß haben kann!
    Ich wünsche zum ersten Wiegenfeste
    von Herzen Dir das Allerbeste!

    (Autor unbekannt)

    Drunten an der Gartenmauern hab ich sehn das Häslein lauern. Eins, zwei, drei – legt’s ein Ei, lang wird’s nimmer dauern. (Friedrich Wilhelm Güll)

    Drunten an der Gartenmauern
    hab ich sehn das Häslein lauern.
    Eins, zwei, drei – legt’s ein Ei,
    lang wird’s nimmer dauern.

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    Der Himmel hat sich schon verdunkelt, von ihm herab ein Meer aus Sternen funkelt. Der runde Mond schaut durch die Bäume und bringt Euch wunderschöne Träume!

    Der Himmel hat sich schon verdunkelt,
    von ihm herab ein Meer aus Sternen funkelt.
    Der runde Mond schaut durch die Bäume
    und bringt Euch wunderschöne Träume!

    Und was ist’s? Ein Osterei!

    Unterm Baum im grünen Gras
    Sitzt ein kleiner Osterhas‘!
    Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
    Macht ein Männchen, guckt hervor.

    Springt dann fort mit einem Satz
    Und ein kleiner frecher Spatz
    Schaut jetzt nach, wa denn dort sei.
    Und was ist’s? Ein Osterei!

    ()

    Frühling wird es weit und breit und die Häschen steh’n bereit. Sie bringen zu der Osterfeier viele bunt bemalte Eier.

    Frühling wird es weit und breit
    und die Häschen steh’n bereit.
    Sie bringen zu der Osterfeier
    viele bunt bemalte Eier.

    Das ist der große Zeh

    Während Du folgende Verse aufsagst, berührst Du sanft den jeweiligen Zeh des .

    Das ist der grosse Zeh,
    der braucht viel Platz – juche!
    Das ist der zweite,
    der steht ihm zur Seite.
    Das ist der dritte,
    der steht in der Mitte.
    Wer ist denn dieser hier?
    Das ist die Nummer vier!
    Und das ist der Kleine –
    keiner ist alleine.

    Du bist mein Sonnenschein.

    Du bist mein Sonnenschein.
    Mein Herz schlägt nur für dich allein.
    Du fehlst mir von Stunde zu Stunde mehr.
    Ohne dich fühle ich mich so leer.

    Wenn Engel ihre Flügel schwingen …

    Wenn ihre Flügel schwingen
    und leise Liebeslieder singen,
    so glaube mir, sie tuns für dich,
    denn sie wissen, ich liebe dich.




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