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Sprüche, Gedichte, Zitate

Adler sind meine Gedanken! – Gedicht von Adele Schopenhauer

Adler sind meine Gedanken!Flattern hoch in der Lüfte blaulichem Meer.Adler der Lüfte sind meine Gedanken.Fassen die Beute so hoch und hehr.Aber das Opfer, so grausam zerrissen,Fliehendes Leben verkündend im Schmerz –Mußt‘ es verhehlend am Ende doch wissen:Daß es das eigne verblutende Herz. Schwäne sind meine Gefühle!Theilen still jener Tiefe wogende Nacht!Singende Schwäne sind meine Gefühle,Singen

Götter (Gedicht von Gisbert Zalich)

Götter Du sollst deine Götter ehren,denn sie sind dein Sinn und Halt!Die, die dir den Pulsschlag lehrenund die Idealgestalt. Aber lebe, keime, werdewie die Sommerzeit im Maiund die Ähre aus der Erde:Wer sich ändert, bleibt sich treu! Ja, so klingen gute Lieder,und so wärmt der Sonnenschein:Deine Helden gingen nieder,und du kannst du selber sein. Soll

Neujahrswunsch

Das alte Jahr langsam verrinnt,das neue Jahr schon bald beginnt.„Was wird es bringen ?“ Man sich fragtund auch Vergangenes beklagt. Mancher Wunsch wurde überdreht,deshalb etwas enttäuscht dasteht.Nur das Erfolgreiche jetzt zählt,ein bisschen Bescheidenheit fehlt. Dass man gesund geblieben ist,recht wenig Bedeutung beimisst.Sich hierüber kaum freuen kann,sieht es als selbstverständlich an. Werner Siepler Doch die Gesundheit

Tiere im Straßenverkehr

Hinter dem Steuerrad ein Esel saß,neben ihm eine Biene munter summte.Im Tank gab ein Tiger gewaltig Gas,ein Bulle ihnen ein Knöllchen aufbrummte. Eine lahme Ente kreuzte dann ihre Spur,frech den Vogel zeigte und auch noch motzte.Ein Affe zu dicht auf die Stoßstange auffuhr,ein alter Bock mit seinem Porsche protzte. So geht es im Straßenverkehr oft

Lebenslust

Oh, wie kann man sich von dieser großartigen Welt trennen,Die immer schöner wird, je mehr Zeit vergeht?O wie trennt man sich von Freunden, die für immer gebunden sindMit der Erde und mit dem Himmel zu kämpfen? Werde nicht wie der Tau bei Tagesanbruch,Scheine wie die Sonne, o Herz, am neuen Morgen!Wie soll ich mich von

Kinder und Briefe

Die größten Augen der WeltGehören den Blumen und den Kindern. Am unverständlichsten für Erwachsene sind die Worte,die Kinder den Blumen zuflüstern,Und Blumen zu Kindern. Für Kinder,ist ein Spiegel ein wunderbarer Teller voll Wasser,Alles ist lebendig,Alles ist für Kinder lesbar Denn ihre Herzen sind großwie ihre Augen,Kinder schreibenDen Namen von allemIn großen Buchstaben. Während ihre Finger,

In der schönen Weihnachtszeit, hört man es singen weit und breit. Fröhlich schallts durch jedes Haus, morgen kommt der Nikolaus.

In der schönen Weihnachtszeit,hört man es singen weit und breit.Fröhlich schallts durch jedes Haus,morgen kommt der Nikolaus.

Fußball

Der Fußball zieht seit jeher die Massen anund wird immer mehr zu einem Event.Mancher die Begeisterung kaum zügeln kann,ist bei jedem Spiel seiner Elf präsent. Die Regeln sind grundsätzlich unkompliziert.Die Kontrolle dem Schiedsrichter obliegt,der die Spieler nicht aus den Augen verliert,wer sich daneben benimmt, vom Platz fliegt. Doch die Abseitsregel ist schon kompliziert,nur ein Fußballexperte

Beuge dich nicht!

O Leben! Manchmal ist es mit Dreck und Schlamm besudelt,Doch sieh, des Lebens Bühne kennt tausend VorhängeWenn du, junger Mann, in schweren Zeiten verletzt wirst,dann segne die Männlichkeit, die in dir wächst. O Zeit! Sie mag erbarmungslos sein, oder traurig,Und nun erschüttert sie brutal die Erde.Wenn die Zeit vorhat, dich zu vernichten, mein Junge,Geh kühn

Das außergewöhnliche Lieblingstier

Ein Mensch, der in keiner Beziehung steckt,plötzlich sein Herz für die Tiere entdeckt.Sie liebevoll und innig ins Herz schließt,die Freundschaft zu ihnen mächtig genießt. Bei ihm sich alles um die Tierwelt dreht,seine Tierliebe schließlich soweit geht,dass er sich sogar ein Haustier zulegt,dieses stets gewissenhaft hegt und pflegt. Doch dieses Haustier ist keineswegs nur,eine schlichte tierische

Herbststurm | Gedicht von Manfred Vogt

Sieh, wie im Sturm die Äste sich verbiegen,die Blätter, wie sie fliegen, fliegen.Und fallen dann, oh Graus,wie sieht denn bloß der Garten aus. Rasen, Beete, alles dick bedeckt,wie bekommt man das nur alles weg.Da hilft nur eins, nicht lange warten,Laubbesen, und dann harken, harken. Und hat man endlich es geschafft,ist glücklich und zufrieden,geht plötzlich es

Die Krone der Schöpfung (Gedicht von Olaf Lüken)

Die Krone der Schöpfung Ein Kleriker vor Leuten spricht –Besingt die Welt in Moll und Dur:„Der Mensch, er ist ein großes LichtUnd Vorbild göttlicher Natur.“ Was folgt, weiß jeder Insider:„Wer dem Klerus Glauben schenktDas menschliche Natur – leider !Mehr Irres als Gescheites denkt. (c) Olaf Lüken (Dezember 2020) Nach Gottfried Benn: „Die Kroneder Schöpfung, das