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Sprüche, Gedichte, Zitate

Das Gelübde

Nichts pflegt der Rachbegier an Thorheit gleich zu sein. Ein Mann, der unverhofft sein feistes Kalb vermißte, Schwur, wenn er seinen Dieb nur zu entdecken wüßte, So wollt‘ er einen Bock dem Pan zum Opfer weihn.

Auf einen Lächler

Seht, wie ein seichter Fluß, der voller Wirbel läuft, Je minder tief er ist, die kleinen Kreise häuft! Des seichten Glycons Bild, des Lächlers ohne Geist, Der stets die Backen dehnt, stets ihre Grübchen weist. Friedrich von Hagedorn