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    Gedichte – lange Reime, Gedicht, Reim – lang



    Lange Gedichte zum Vortragen zur Hochzeit, Geburtstag, Taufe ua, wie Liebe, Vermissen


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    Der vierte Advent unter Covid 19

    Der Nachbar öffnet die Wohnungstür:
    „Komm doch rein auf ein frisches Bier!“
    „Eins ist keins, ich brauch heut vier.
    Drum steh ich hier vor deiner Tür.
    Licht, das für die Ankunft Jesu brennt,
    sind derer vier, im letzten Advent.
    Bring mir deine leckeren Tropfen,
    aus Wasser, Gerste, Malz und Hopfen.“
    Nach dem Pläsier tritt Stille ein.
    Der Advent kann schöner nicht sein.
    Die Tanne knackt, brennt lichterloh.
    Das Starkbier wirkt, und wir sind froh.

    (c) (November 2020)

    Brot und Wein

    Aus der Ähren Weizenkörner
    entsteht ein köstliches Brot.
    Wenn der Landwirt redlich ist,
    sind wir sicher vor Not und Tod.

    Der Herr lässt das Saatkorn reifen
    und schützt der Erde Sonnenlauf.
    Mit dem Segen lässt er’s regnen,
    hällt alle Wolkenpforten auf.

    Die Erde trinkt aus der Fülle.
    Die Trauben machen den .
    Dafür danken wir dem Meister,
    für BROT und WEIN und SEIN.

    (c) (November 2020)

    Prof. Dr. Dr. Dr.

    Ein Mitmensch, ein gescheiter Mann,
    fing grad sein Drittstudium an,
    der Dr.Dr. reicht ihm nicht,
    ein dritter Doktor, das war Pflicht,
    dann will er noch Professor werden,
    das war sein höchstes Ziel auf Erden.
    Er schaffte es mit 40 Jahren,
    galt nun als wirklich hocherfahren,
    zumindest in der Theorie,
    wie manches andere Genie.
    Jetzt wollte er nach dem Studieren
    sein Wissen endlich ausprobieren
    und suchte Arbeit überall,
    doch war’s ein hoffnungsloser Fall.
    Es wollte niemand Forscher haben,
    erst recht nicht derart alte Knaben.
    Nun gammelt arbeitslos er rum,
    für Handarbeit war er zu dumm.
    Da fuhr er Taxi in der Stadt
    und freut sich, dass er Arbeit hat.
    Nicht immer hilft die Theorie,
    selbst wenn man gilt als ein Genie.

    Raser

    Raser

    Eine Geistestat war das Rad,
    bis ein Raser aufs Pedahl trat.
    Dickes Auto sucht fettes Ego,
    alles and’re nennt er „Lego“.
    Raser sind immer kompetent,
    lärmverliebt und stets potent.
    Sie sind ps-geile Protzer
    und stylische Lackaufmotzer.
    Sie wollen posen und rasen,
    sind tachogeil in allen Phasen.
    Der Motor jauchzt, wird hochgestimmt.
    Konkurrenten gehören alle vertrimmt.
    GPS hier, lauter Auspuff da,
    träumt von Route „66“, USA.
    Sein Spoilerflügel braucht ein Heck,
    die Umwelt ihn am Arsche leck !
    Raser sind nur selten nett,
    sie steh’n im Wachsfigurenkabinett.
    Ihr Fahrverhalten: Dumm, dreist, stur,
    von Fahrverständnis keine Spur.
    Rasers Wille: Ich geb‘ Gummi.
    Liebe Grüße – auch an Schummi.
    Die Raser haben niemals Zeit.
    Es wartet auf sie – die .

    (c) (12.11.2020)

    Theaterfreuden

    Ein Mitmensch, ein Theaterfreund,
    kein Stück von Goethe je versäumt.
    Heut’ spielt man Faust, den ersten Teil,
    für ihn das große Seelenheil.
    Er kennt ihn in- und auswendig,
    drum spricht den Text er leise mit,
    dabei vergisst er Raum und Zeit,
    und als Mephisto lautstark schreit,
    da geh’n die Gäule mit ihm durch,
    er springt rasch auf, und ohne Furcht
    brüllt er den Text mit lauter Stimm’ … ,
    das wurde peinlich und auch schlimm,
    denn als der Teufel längst schon schweigt,
    der Kunstfreund kräftig weiter schreit.
    Die Stelle hatte man gestrichen,
    was dieser Mensch zu spät begriffen.
    Man soll die Kunst halt still genießen,
    dann wird man and’re nicht verdrießen.

    Angeber

    Ein Mitmensch wollte Bungee springen,
    noch taten Angst mit Mut stark ringen,
    von unten sah’s so einfach aus,
    doch als er oben stand – welch’ Graus!
    Sein Magen drehte sich im Kreis
    und das Gesicht war kreideweiß.
    Doch war’s zu spät, man schubst ihn runter,
    beim Fallen wurd’ er richtig munter,
    schrie angstvoll auf, die Hosen voll … ,
    gab später an: Der Sprung war toll!

    Der Suppe auf den Grund sehen

    Wer über den Tellerrand nicht schaut,
    wird von der Brühe schnell eingesaut.
    Spalte kein Haar in der Suppe.
    Bleib‘ immer Mensch in deiner Gruppe.
    Wer anderen in die Suppe spuckt,
    hat sich rasch ins Falsche verguckt.
    Willst die Wahrheit mit Löffeln essen ?
    Kannst du dein Ego gleich vergessen.
    Hast du die Bouillon dir eingebrockt ?
    Warte nicht drauf, dass sie frohlockt.
    Rahmhäubchen sind das Salz der Suppe.
    Uns Buchstaben ist alles schnuppe.

    (c) (02.10.2020)

    Pia Stör und der Schellfisch

    Pia Stör schwamm über dem Meeresgrund,
    gab Fans und Freunden freudestrahlend kund,
    dass vor ner Stund ein Schellfisch kam vorbei
    und brachte Pia fast bis zur Raserei.

    Der Schellfisch hatte ihr kurz zugewunken,
    kam liebestoll und trunken angesunken,
    hat sie zwinkernd und fordernd angelacht,
    mit ihr geflirtet, mal heftig und mal sacht:

    „Er wollte mich zwischen die Kiemen nehmen
    und mich rasch entführen ins nasse Bremen.“
    Pia Stör mochte den starken, eitlen Fisch,
    sie schwärmte von ihm, gab sich gar dichterisch.

    Doch plötzlich wurde Pia ganz starr vor Schreck.
    Dann schrie sie: „Mein ganzer Kaviar ist weg !“
    Da wurde der Dame mit einem Mal klar,
    dass ihr Lover nur ein Heiratsschwindler war.“

    (c) (05.10.2020)

    O sole mio in Venedig

    Venedig, Ziel vieler Hochzeitsreisen.
    Solo zähle ich eher zu den Waisen.
    La Gondola bietet Zweien Platz.
    Ein Reise-Guide ist kein Ersatz !

    Hör‘ nur das Flüsterwort „Venedig“.
    Nur Blinde verreimen es mit „ledig“.
    Die Serenissima in „azzurro“ ist verliebt,
    glaubt, dass es keineren blaueren Himmel gibt.

    In Venedig bin ich ein Signore.
    Hier mache ich alles con amore.
    Abends spielt im Kerzenschein das Lido-Trio.
    Der Gondoliere schmettert sein „O sole mio“.

    Venedig ist ein großes potemkisches Dorf,
    mal Kitschkulisse, mal Krimi-Drehort.
    Das Lagunenhotel in dem ich wohne,
    spielt Todesmelodien von Ennio Morricone.

    Ob Veronese, Tintoretto oder Giorgio,
    ob ein Espresso auf der Piazza di San Marco.
    Der Tourist schwärmt vom Carnevale,
    kennt die Seufzerbrücke, Murano und jede Kathedrale.

    Abends auf dem „balcone“, denke ich an Dante,
    trinke meinen Lieblingssekt, Asti Spumante.
    Ich träum‘ vom Bild „Die Venus“ von Botticelli
    und löffle meine Brodo Vermicelli.

    (c) (14.10.2020)

    Übersetzer:

    Azzurro – hellblau
    Signore – Herr
    Con amore – Aus Liebe
    Piazza di San Marco – Markusplatz
    Balcone – Balkon
    Brodo Vermicelli – Fadennudelsuppe

    Klub der Besserwisser

    Blinde erklären mir den Sinn der Farbe,
    Taube lehren die Wort-Wiedergabe,
    Stumme lehren, wie ich singe,
    Lahme, wie ich perfekt springe,
    Nutten, wie ich Andacht treibe,
    Lektoren, wie ich richtig schreibe.
    Es zeigen mir die ehova-Zeugen,
    mich 24 Stunden vor GOTT zu beugen.
    Wollte ich es allen rechtens machen,
    ich hätte gar nichts mehr zu lachen.

    (c) (2020)

    Aber bitte mit Sahne

    Sahnehäubchen ist ziemlich gerührt,
    wenn es ein Törtchen fluffig verziert.
    Cremig und mild lebt unser Häubchen
    auf Eiskugeln mit roten Träubchen.
    Es lockt die Sahne-Kürbissuppe,
    als Gaumenglück die ganze Truppe.
    Auch mit dem Rettich eng verbandelt
    wenn Radirahm den Lachs verwandelt.
    Sahne ist lecker, frisch und sooo gut,
    vor’m Hochgenuss ziehe ich den Hut.

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    Im Käseladen

    Alles Käse ! sagt mein Liebeswahn.
    Heut‘ mach ich Lyrik a cappella.
    Der Laden riecht nach Parmesan,
    der Boden glänzt wie Mozzarella.

    Ein guter Käse muss jetzt her !
    Ich schaue HIER und schaue DA.
    Hier lockt ein warmer Camembert,
    dort ein kräftiger Gouda.

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    Osterfeuer (Gedicht Hermann Löns)

    Die goldenen Osterfeuer glühen,
    Der Frühling kam in die Welt hinein,
    Ich sehe deine Wangen glühen
    In unserer Feuer rotem Schein.

    Zwei Feuer nebeneinander flammen,
    Wir haben lächelnd die Glut entfacht,
    Die roten Flammen schlagen zusammen
    Und lodern vereinigt in die Nacht.

    Es lodern und leuchten und zittern und sprühen
    Zwei Flammen heiss in die Nacht hinein,
    Und unsere Wangen flammen und glühen
    Von unserer Liebe Widerschein.

    Entführung (Gedicht von Willibald Alexis)

    Entführung

    O Lady Judith, spröder Schatz,
    Drückt dich zu fest mein Arm?
    Je zwei zu Pferd haben schlechten Platz
    Und Winternacht weht nicht warm.
    Hart ist der Sitz und knapp und schmal,
    Und kalt mein Kleid von Erz,
    Doch kälter und härter als Sattel und Stahl
    War gegen mich dein Herz.
    Sechs Nächte lag ich in Sumpf und Moor
    Und hab‘ um dich gewacht,
    Doch weicher, bei Sankt Görg ich’s schwor,
    Schlaf‘ ich die siebente Nacht!

    Walpurgisnacht (Gedicht von Willibald Alexis)

    Walpurgisnacht

    Liebe Mutter, heut‘ Nacht heulte Regen und Wind.
    „Ist heute der erste Mai, liebes Kind.“
    Liebe Mutter, es donnerte auf dem Brocken droben.
    „Liebes Kind, es waren die Hexen oben.“
    Liebe Mutter, ich möcht keine Hexen sehn.
    „Liebes Kind, es ist wohl schon oft geschehn.“
    Liebe Mutter, ob wohl im Dorf Hexen sind?
    „Sie sind dir wohl näher, mein liebes Kind.“
    Liebe Mutter, worauf fliegen die Hexen zum Berg?
    „Liebes Kind, auf dem Rauche von heissem Werg.“
    Liebe Mutter, worauf reiten die Hexen zum Spiel?
    „Liebes Kind, sie reiten auf ’nem Besenstiel.“
    Liebe Mutter, ich sah gestern im Dorf viel Besen.
    „Es sind auch viel Hexen auf’m Brocken gewesen.“
    Liebe Mutter, ’s hat gestern im Schornstein geraucht.
    „Liebes Kind, es hat Einer das Werg gebraucht.“
    Liebe Mutter, in der Nacht war dein Besen nicht zu Haus.
    „Liebes Kind, so war er zum Blocksberg hinaus.“
    Liebe Mutter, dein Bett war leer in der Nacht.
    „Deine Mutter hat oben auf dem Blocksberg gewacht.“

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    Pfingstgesang

    Tag der Pfingsten! Glockenklang
    Schallt aus allen Thälern wider.
    Hoch vom grünen Bergeshang
    Jubeln Wand’rer frohe Lieder,

    Glühend ruht dein bräutlich Licht
    Ausgegossen auf den Fluren –
    Zeigt der Schöpfung Angesicht
    Deines Wandels Flammenspuren.

    Funkelnd in des Lichte Kuß
    Rauscht der Strom entlang den Borden,
    Wo der Schönheit Genius
    Duft’ger Blumenreiz geworden.

    Willst du nicht in dieser Pracht
    Aller Welt den Geist verkünden,
    Der da hieß in Geistesnacht
    Sich den Geistestag entzünden.

    Der in Flammen niederfuhr,
    Seine Jünger sich zu küren,
    Auf des Geistes Feuerspur
    Uns zum Heil zurückzuführen?

    Ströme nieder, heilig Licht!
    Tauf‘ die Welt in deinen Gluten,
    Laß in dumpfen Qualen nicht
    Länger mehr die Menschheit bluten!

    Wirf vernichtend deinen Blitz
    ›Wahrheit‹ in des Truges Wolke,
    Auf der Lüge Herrschersitz
    Nah‘ erlösend allem Volke!

    Schleudre deines Feuers Strahl
    In die Zwingburg freien Lebens!
    Gib der Freiheit Sieg einmal
    In dem Kampf des Völkerstrebens!

    Laß der Nationen Streit
    Sich im Geistessieg versöhnen,
    In dem Sieg der Menschlichkeit
    Und des Guten, Wahren, Schönen!

    Liebe, die willkommen heißt
    Auch den Bruder im Geringsten
    Weck‘ in uns: Dann, Menschengeist,
    Feierst wahrhaft du die Pfingsten!

    Pfingsten (Pfingstgedicht von Otto Julius Bierbaum)

    Denn der heilige Geist ist ausgegossen
    In den glutenbunten Tulpenflammen,
    Und er heißt: Seid fröhlich, Menschenkinder!
    Jede Blume, glorienumflossen,
    Ist, dem Haupt Mariens gleich, ein Abbild
    Milder, tiefer, süßer Gottesliebe …
    Denn der heilige Geist ist ausgegossen.

    Zwischen Tulpenflammen und Narzissen
    Springen unter schweren Fliederbüschen
    Kleine Mädchen losen Haars im Garten.
    Lerne, Herz! Die kleinen Mädchen wissen
    Mehr vom Glück, als du; mit ihrem Springen
    Loben sie den heiligen Geist der Pfingsten
    Zwischen Tulpenflammen und Narzissen.

    Denn der heilige Geist ist ausgegossen
    In den glutenbunten Tulpenflammen,
    Und er heißt: Seid fröhlich, Menschenkinder!
    Jede Blume, glorienumflossen,
    Ist, dem Haupt Mariens gleich, ein Abbild
    Milder, tiefer, süßer Gottesliebe …
    Denn der heilige Geist ist ausgegossen.




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