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    Gedichte – lange Reime, Gedicht, Reim – lang



    Lange Gedichte zum Vortragen zur Hochzeit, Geburtstag, Taufe ua, wie Liebe, Vermissen


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    Diamanten (Ein Gedicht von Gisbert Zalich)

    Du bist wach und unbeirrt
    und ins Leben involviert,
    mit gesundem Trotz bewehrt,
    gut geschützt und unzersört.

    Du verbirgst nicht ein Gefühl,
    nicht im Ernst und nicht im Spiel;
    deine Straßen sind so breit,
    und dein Horizont so weit.

    In die Kriege und der Not,
    in das Siechtum und den
    bricht dein warmer Sonnenschein
    so tief in mein Herz herein,

    dass der Nebel nicht mehr steht.
    Und du zeigst, wie leicht das geht,
    wie man aus dem Tränennass
    aus der Dummheit und dem Hass

    auch nach noch so schwarzer Nacht
    reine Diamanten macht!
    Kraftvoll bist du, wie das Licht!
    Das bist du – und weißt es nicht…

    Paketzusteller 2021

    Paketzusteller 2021

    Der Kurierfahrer ist ein armes Tier.
    Werden wir ihn ehrlich beklagen ?
    Er bringt die Pakete zu dir und mir,
    will seinen Lohn nicht hinterfragen.

    Er weint vor sich in langer Nach,
    wünscht sich ein Leben für die Seinen.
    Er lehnt sich nicht auf, weil ohne Macht.
    Auf Amazon soll die Sonne scheinen.

    (c) (April 2021)

    Das Alter

    Das Alter

    Gehör zur Liga alter Knaben,
    die den Kindskopf in sich haben.
    Bin manchmal etwas wetterwendisch,
    manchmal kindlich, manchmal kindisch.

    Liegt nicht im roten ?
    Dann darf auch ich betrunken sein.
    Wunderbar schmeckt Bacchus‘ Gabe.
    Ich trinke und hab die Labe.
    Ic
    Auf der Straße: „Na, alter Knabe ?
    Der Lack ist ab. Grau wie ein Rabe!“
    Bald fallen meine letzten Locken,
    , und auch die Socken.

    Früher Falter, heute Falte,
    aus dem „Liebling“ fliegt der Alte.
    Jetzt wünsch ich mir Burgunder rot,
    Gottesfrieden und ´nen sanften .

    (c) (Mai 2021)

    Corona (Corona-Gedicht von Olaf Lüken)

    Corona – März 2021

    Corona reist auch durch meine Welt,
    schlug auf in China ihr erstes Zelt.
    Steht die Zeit ? Oder rennt sie noch ?
    Das Virus drückt, wie ein schweres Joch !

    Der Winter raste an mir vorbei,
    wie ein blitzschneller ICE.
    Die Sitze bleiben covidfrei
    und niemand winkte Ade.

    Ich bin zuhaus und schau hinaus.
    Die Welt, die sieht zum Kotzen aus.
    Selbst mein Stuhl will mich verlassen,
    mich nicht mal auf sich sitzen lassen.

    Er hat genug von meinem Gewicht.
    Er hasst den Arsch, der auf ihm sitzt.
    Das alte Jahr, es ging vorbei,
    die Stimmung drückt, ist schwer wie Blei.

    Die Massen sind Ostern zu Hause.
    Auch Weißkittler schuften ohne Pause.
    Ich werde morgen vorwärts schauen
    und mich dem Sommer anvertrauen.

    (c) (März 2021)

    Die Sache mit dem Alter

    Jung sein ist wie eine Woge.
    Lass‘ dich tragen, obenauf.
    Woge wirkt wie eine Droge.
    Lass‘ dich treiben im Verlauf !

    Willst dich ihr entgegenstellen ?
    Kippst du um, beim ersten Schlag.
    Wogen kommen gern in Wellen.
    Wirst jetzt älter, Tag für Tag !

    (c) (31.12.2020)

    Der vierte Advent unter Covid 19

    Der Nachbar öffnet die Wohnungstür:
    „Komm doch rein auf ein frisches Bier!“
    „Eins ist keins, ich brauch heut vier.
    Drum steh ich hier vor deiner Tür.
    Licht, das für die Ankunft Jesu brennt,
    sind derer vier, im letzten Advent.
    Bring mir deine leckeren Tropfen,
    aus Wasser, Gerste, Malz und Hopfen.“
    Nach dem Pläsier tritt Stille ein.
    Der Advent kann schöner nicht sein.
    Die Tanne knackt, brennt lichterloh.
    Das Starkbier wirkt, und wir sind froh.

    (c) (November 2020)

    Brot und Wein

    Aus der Ähren Weizenkörner
    entsteht ein köstliches Brot.
    Wenn der Landwirt redlich ist,
    sind wir sicher vor Not und .

    Der Herr lässt das Saatkorn reifen
    und schützt der Erde Sonnenlauf.
    Mit dem Segen lässt er’s regnen,
    hällt alle Wolkenpforten auf.

    Die Erde trinkt aus der Fülle.
    Die Trauben machen den .
    Dafür danken wir dem Meister,
    für BROT und WEIN und SEIN.

    (c) (November 2020)

    Prof. Dr. Dr. Dr.

    Ein Mitmensch, ein gescheiter Mann,
    fing grad sein Drittstudium an,
    der Dr.Dr. reicht ihm nicht,
    ein dritter Doktor, das war Pflicht,
    dann will er noch Professor werden,
    das war sein höchstes Ziel auf Erden.
    Er schaffte es mit 40 Jahren,
    galt nun als wirklich hocherfahren,
    zumindest in der Theorie,
    wie manches andere Genie.
    Jetzt wollte er nach dem Studieren
    sein Wissen endlich ausprobieren
    und suchte Arbeit überall,
    doch war’s ein hoffnungsloser Fall.
    Es wollte niemand Forscher haben,
    erst recht nicht derart alte Knaben.
    Nun gammelt arbeitslos er rum,
    für Handarbeit war er zu dumm.
    Da fuhr er Taxi in der Stadt
    und freut sich, dass er Arbeit hat.
    Nicht immer hilft die Theorie,
    selbst wenn man gilt als ein Genie.

    Raser

    Raser

    Eine Geistestat war das Rad,
    bis ein Raser aufs Pedahl trat.
    Dickes Auto sucht fettes Ego,
    alles and’re nennt er „Lego“.
    Raser sind immer kompetent,
    lärmverliebt und stets potent.
    Sie sind ps-geile Protzer
    und stylische Lackaufmotzer.
    Sie wollen posen und rasen,
    sind tachogeil in allen Phasen.
    Der Motor jauchzt, wird hochgestimmt.
    Konkurrenten gehören alle vertrimmt.
    GPS hier, lauter Auspuff da,
    träumt von Route „66“, USA.
    Sein Spoilerflügel braucht ein Heck,
    die Umwelt ihn am Arsche leck !
    Raser sind nur selten nett,
    sie steh’n im Wachsfigurenkabinett.
    Ihr Fahrverhalten: Dumm, dreist, stur,
    von Fahrverständnis keine Spur.
    Rasers Wille: Ich geb‘ Gummi.
    Liebe Grüße – auch an Schummi.
    Die Raser haben niemals Zeit.
    Es wartet auf sie – die .

    (c) (12.11.2020)

    Theaterfreuden

    Ein Mitmensch, ein Theaterfreund,
    kein Stück von Goethe je versäumt.
    Heut’ spielt man Faust, den ersten Teil,
    für ihn das große Seelenheil.
    Er kennt ihn in- und auswendig,
    drum spricht den Text er leise mit,
    dabei vergisst er Raum und Zeit,
    und als Mephisto lautstark schreit,
    da geh’n die Gäule mit ihm durch,
    er springt rasch auf, und ohne Furcht
    brüllt er den Text mit lauter Stimm’ … ,
    das wurde peinlich und auch schlimm,
    denn als der Teufel längst schon schweigt,
    der Kunstfreund kräftig weiter schreit.
    Die Stelle hatte man gestrichen,
    was dieser Mensch zu spät begriffen.
    Man soll die Kunst halt still genießen,
    dann wird man and’re nicht verdrießen.

    Angeber

    Ein Mitmensch wollte Bungee springen,
    noch taten Angst mit Mut stark ringen,
    von unten sah’s so einfach aus,
    doch als er oben stand – welch’ Graus!
    Sein Magen drehte sich im Kreis
    und das Gesicht war kreideweiß.
    Doch war’s zu spät, man schubst ihn runter,
    beim Fallen wurd’ er richtig munter,
    schrie angstvoll auf, die Hosen voll … ,
    gab später an: Der Sprung war toll!

    Der Suppe auf den Grund sehen

    Wer über den Tellerrand nicht schaut,
    wird von der Brühe schnell eingesaut.
    Spalte kein Haar in der Suppe.
    Bleib‘ immer Mensch in deiner Gruppe.
    Wer anderen in die Suppe spuckt,
    hat sich rasch ins Falsche verguckt.
    Willst die mit Löffeln essen ?
    Kannst du dein Ego gleich vergessen.
    Hast du die Bouillon dir eingebrockt ?
    Warte nicht drauf, dass sie frohlockt.
    Rahmhäubchen sind das Salz der Suppe.
    Uns Buchstaben ist alles schnuppe.

    (c) (02.10.2020)




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