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Sprüche, Gedichte, Zitate

Herbststurm | Gedicht von Manfred Vogt

Sieh, wie im Sturm die Äste sich verbiegen,die Blätter, wie sie fliegen, fliegen.Und fallen dann, oh Graus,wie sieht denn bloß der Garten aus. Rasen, Beete, alles dick bedeckt,wie bekommt man das nur alles weg.Da hilft nur eins, nicht lange warten,Laubbesen, und dann harken, harken. Und hat man endlich es geschafft,ist glücklich und zufrieden,geht plötzlich es

Spätherbst (Gedicht von Theodor Fontane)

Spätherbst Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,Reseden und Astern sind im Verblühn,Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,Der Herbst ist da, das Jahr wird spät. Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, –Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!Banne die Sorge, genieße, was frommt,Eh‘ Stille, Schnee und Winter kommt. Theodor Fontane

Herbstgebet

Der Sommer ist gegangen, dichte Nebel steigen auf. Herbst hat uns eingefangen. Neige eines Jahreslauf. Ob wir wandern oder geh’n, durch den stillen, bunten Wald. Ob wir laufen oder steh’n. Die Welt ist kühl, ja bitterkalt. Wenn alle Bäume rauschen und die Wanderer lauschen, dann tritt plötzlich Stille ein. Und jeder ist mit sich allein.

Gedichte (Rubriken)

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Nebelmann

Wenn die Sonne kurz nach Mittag hinterm Grat entflieht, und in Lärchenzweigen bange Wehmut schaukelt, wenn der Rauch in Schwaden abends über Dächer zieht, hat dein Herz dir längstens Sommer vorgegaukelt.

Kurzes Herbstgedicht

Nun lass den Sommer gehen, Lass Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein? Joseph von Eichendorff