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Sprüche, Gedichte, Zitate

Nach dem Abschied – Gedicht von Adele Schopenhauer

In meinen Ohren klingt noch immerDer leise Ton der lieben Worte;Der klaren Augen stiller SchimmerUmstrahlt noch die bekannten Orte,Den festen Druck der treuen Hände –Ich fühl‘ ihn noch – die alten WändeUmfassen Dich mit ihrem Rahmen,Und unwillkührlich ruf ich Deinen Namen!– Und wie Du ganz noch hier gebliebenIn meinem Sinn, in meinem Lieben,Kann ich die

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum; von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen. (Autor unbekannt)

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum; von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen. Autor unbekannt

Hövelhofer Madonnenfrieden

In seiner Krone rauscht der Wind Lass‘ deine Ohren lauschen Du hörst ein Lied das ewig singt Sein Klang wird dich berauschen Das Blattwerk leuchtet himmlisch grün Im güldenen Sonnenlicht Schau in die Höh‘, dort kannst du seh’n Wie strahlend das Licht die Wipfel bricht Die Stämme sind zerfurcht und rau Blitzartig durchzuckt ein Schein

Als ob es die Toten gäbe

Herr, es gibt keinen Toten, es gibt nur Lebende auf unserer Erde und im Jenseits. Herr, den Tod gibt es, aber er ist nur ein Moment, ein Augenblick, eine Sekunde, ein Schritt. Der Schritt vom Vorläufigen ins Endgültige, der Schritt vom Zeitlichen ins Ewige. Michel Quoist

Gedichte (Rubriken)

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Flügge

Sekunde um Sekunde tropft Und fällt hinab ins Zeitenmeer. Und jeder Herzschlag, der da klopft, Verhallt im Raum und ist nicht mehr. Was Herzschlag und Sekunde trug, War der gefühlte Augenblick. Daraus wuchs dir aus Leid und Glück Das Federkleid zu deinem Flug. Hans Munch

Der Tod ist unser Trost

Der Tod ist unser Trost und, ach!, auch unser Leben, er ist des Lebens Ziel, das wir voll Hoffnung sehn, er kann, ein Zaubertrank, berauschen und erheben, dass wir mit neuem Mut der Nacht entgegengehn. Charles Baudelaire

Ganz still und leise, ohne ein Wort …

Ganz still und leise, ohne ein Wort,gingst du von uns fort. Du hast ein gutes Herz besessen,nun ruht es still, doch unvergessen. Es ist so schwer, es zu verstehen,dass wir dich niemals wiedersehen. Autor unbekannt