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    Olaf Lüken



    Gedichte von Olaf Lüken *1952, im Altersruhestand, vorher Bankbetriebswirt.
    Olaf Lüken Bücher
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    Empfindlichkeiten „Als die Laus über die Leber lief, fragte die beleidigte Leber (wurst): Was habe ich dir getan ? Die Laus: Wäre ich nicht, wärest du nicht.“ (c) Olaf Lüken

    Empfindlichkeiten

    „Als die Laus
    über die
    Leber lief,
    fragte die
    beleidigte
    Leber (wurst):
    Was habe ich
    dir getan ?
    Die Laus:
    Wäre ich nicht,
    wärest du nicht.“

    (c) (04.11.2020)

    Meine Tante war eine Meisterköchin

    In der Küche haben alle Zutaten nach Frische geduftet.
    Für ein leckeres Essen hat sie ohne Mütze geschuftet.e
    Karolas Rouladen waren gespickt, mit feinstem Senf eingepackt,
    die edlen Kräuter mit viel Liebe zum Detail kleingehackt.
    Soßen waren ihr wichtig und wurden ständig abgeschmeckt.
    Die Mengen an Speck, Zwiebeln und Gurken jedes Mal durchgecheckt.
    Es köchelte, schmorte, brutzelte und garte – oft stundenlang.
    Der Tante Kochkunst gilt mein ewiger Lobgesang.

    (c) (November 2020)

    Wunderwaffe Knoblauch

    Knoblauch stärkt, Venen, Hirn und Gelenke.
    Gibt dir bis ins hohe Alter Kraft.
    5000 Jahre alt, aus ’ner iranischen Senke,
    Hast du es in uns’re Gefilde geschafft.

    Knoblauch und Lauch sind gut fürs Blut,
    Sind lecker auf Pizza und Braten.
    Gesund ist was stinkt. Sei auf der Hut,
    Vor geschmorten Fleischtomaten.

    Knoblauchwürze steigert den Genuss.
    Hast im Bus immer einen freien Sitz,
    Ob Mundgeruch oder strenger Pups.
    Du bleibst gesund, ein Mensch mit Grips.

    Ich rate zu Röstbrot mit Knoblauchcreme,
    Das ist bei uns Familienbrauch,
    Knoblauch hält unser Leben angenehm.
    Gesund ist Knoblauch auch für den Bauch.

    (c) (09.11.2020)

    Großmutters Geburtstagstorte

    Großmutter backt eine feine Torte.
    Beim Überreichen spricht sie die Worte:
    Zum Geburtstag wünsche ich alles Glück.
    Nimm dir gleich das beste Stück.
    Dann gibt es beim Verteilen,
    kein Ringen und kein Keilen.
    Junge, ich mache keine großen Worte.
    Hier ist deine Lieblingstorte.
    Mit Zuckerguss etwas aufgeschönt,
    mit süßer Sahne den Rand gekrönt.
    Du wirst sehr schnell erkennen,
    dass Lichter auf der Torte brennen.
    Eine Kerze pro Jahr deines Lebens.
    Jahre des Nehmens und Gebens.
    Denk dran, die Kerzen auszupusten,
    ohne die Gäste gleich anzuhusten.
    Verschaffe allen, Stück für Stück,
    ein richtig großes Gaumenglück.
    Gesundheit, Frohsinn und viele Kerzen,
    das wünsch‘ ich dir von ganzen Herzen.

    (c) (11.11.2020)

    Tod eines Hundes

    Tod eines Hundes

    Für ein gelungenes Kunststück dankte er dir.
    Mit in den Augen schaute er zu mir auf.
    Gestorben ist unser liebes Hundetier.
    Wir bestimmten Tobis Leben und Lebenslauf.

    In guten, aber auch in schlechten Zeiten,
    wollte Tobi in unserer Nähe sein,
    sein Sinnen galt uns zu bereiten,
    er liebte es, Kumpel und Begleiter zu sein.

    Das Band der Liebe hat der Tod durchschnitten.
    Du warst uns ein unersetzlicher Freund.
    Deine zu uns bleibt unbestritten.
    Tobis, von uns geliebt, niemandes Feind.

    (c) (10.11.2020)

    Raser

    Raser

    Eine Geistestat war das Rad,
    bis ein Raser aufs Pedahl trat.
    Dickes Auto sucht fettes Ego,
    alles and’re nennt er „Lego“.
    Raser sind immer kompetent,
    lärmverliebt und stets potent.
    Sie sind ps-geile Protzer
    und stylische Lackaufmotzer.
    Sie wollen posen und rasen,
    sind tachogeil in allen Phasen.
    Der Motor jauchzt, wird hochgestimmt.
    Konkurrenten gehören alle vertrimmt.
    GPS hier, lauter Auspuff da,
    träumt von Route „66“, USA.
    Sein Spoilerflügel braucht ein Heck,
    die Umwelt ihn am Arsche leck !
    Raser sind nur selten nett,
    sie steh’n im Wachsfigurenkabinett.
    Ihr Fahrverhalten: Dumm, dreist, stur,
    von Fahrverständnis keine Spur.
    Rasers Wille: Ich geb‘ Gummi.
    Liebe Grüße – auch an Schummi.
    Die Raser haben niemals Zeit.
    Es wartet auf sie – die .

    (c) (12.11.2020)

    Angela – meine erste Liebe

    Ich kenne ein ostfälisches Städtchen.
    Dort komme ich nur selten hin.
    Hier lebte ein schönes Mädchen,
    das geht mir nicht aus dem Sinn.

    Vor 50 Jahren:

    Du hattest so strahlende Augen,
    ein festes brünettes Haar.
    Im Traume tat ich dich hundertmal rauben,
    zart dein Mund, die Gestalt ? Wunderbar.

    Dein Antlitz zierte eine hübsche Nase.
    Lächeltest du sanft, war ich sogleich berückt.
    Meine Sinne schwankten – Phase für Phase -,
    waren mal verdreht, verknallt, auch mal verrückt.

    „O, sieh mich an, und geh‘ nicht weg,
    du Sonnenlicht und Lebenszweck !
    Hör mir zu, bleib bitte stehn !
    Ich möchte dir in die Augen sehn.“

    „Dein Strahlen macht hell, selbst die Hölle.
    Du, ein vom Himmel gesandtes Geschöpf.
    Meine Grenze war der Türe Schwelle.
    Du, die Zierde eines jeden Gehöfts.“

    „Ich sehe dich in tausend Bildern,
    du lässt mich wachsen, wie einen Eichenbaum.
    Meine Gefühle, ich kann sie kaum schildern,
    du des Paradieses sinnlichster Traum.“

    Wir fuhren zu einem Kochkunsttempel,
    durchs schneiende Bad Lippspringe.
    Der Maitre zelebrierte seinen Stempel.
    Das Essen war lecker und wir bester Dinge.

    Es jauchzte meine junge Seele,
    mein Herz wurde groß und weit.
    Tiefe , die ich nicht verhehle,
    du schönes Juwel für alle Zeit.

    Vorgestern:

    Plötzlich wurde ich im Traum geweckt.
    Mein Wecker hatte mich aufgeschreckt.
    Von dir bleibt mir ein Erinnerungsbild.
    Ich bin jetzt alt, leise und mild.

    (c) (November 2020)

    Der Stein

    Ich steh‘ am See und werfe schnell einen Stein,
    damit er hüpfe, springe und dann im Wasser unterginge.
    Der Stein flitzt, tanzt, wendet sich, ganz allein
    und zeichnet die hübschesten Wellenringe.

    Ich stehe am Ufer, wieder allein,
    sehe zu dem schönen Wasserspiele.
    Mein Wunsch: Ich wäre dieser Stein,
    der so galant gleitend auf die Fläche fiele.

    Ich werfe. Der Stein sinkt auf den Grund hinab
    und findet in der Tiefe sein nasses Grab.

    (c) (November 2020)

    Der erste Novemberschnee Sonnenstrahlen blitzen, grell, durch das schneebedeckte Holz. Eiseskälte überall. Schlitten, Skier, Kinderstolz. (c) Olaf Lüken

    Der erste Novemberschnee Sonnenstrahlen blitzen, grell, durch das schneebedeckte Holz. Eiseskälte überall. Schlitten, Skier, Kinderstolz. (c)

    Sonnenstrahlen blitzen, grell,
    durch das schneebedeckte Holz.
    Eiseskälte überall.
    Schlitten, Skier, Kinderstolz.

    (c) Olaf Lüken (Oktober 2020)

    Der eingebildet Kranke

    Ein alter Frosch sitzt nachdenklich mir zu Füßen:
    „Dein Haar ergraut“, quakt er mich an:
    „Ich weiß. Grauer lässt uns beide grüßen.“
    Der Abend dunkelt. Die Nacht schleicht sich heran.

    Regentropfen prasselnd an die Fenster klopfen.
    Nah dem Teich sitzt eine illustre Krötenschar,
    unken mir zu, dass früher alles viel besser war.
    Ich sehe Regen von den Dächern tropfen.

    Vorm Spiegel spricht mich an mein graues Haar:
    „Herrchen ? wirst du uns überhaupt gewahr ?
    „Ja, graue Haare, ich sehe euch im Spiegel.
    Ich verspreche es, mit Brief und Siegel.

    Der Spiegel: „Wenn du mich hast im Blick,
    wie lange willst du Träger grauer Haare sein ?
    Deine Haare sind nicht frei von Schick,
    doch leiten sie die letzten Lebensjahre ein.

    Mein graues Haar sah ich vorm Spiegel.
    Das Glas zersplitterte. Es war ein Ziegel.

    (c) (Oktober 2020)

    Langeweile (Ein Corona Gedicht von Olaf Lüken)

    Es zieht der Regen grau dahin,
    über der Häuser einsame Dächer.
    Durch Corona ich gebunden bin,
    dunkelnass sind die Gemächer.

    Lustlos schau‘ ich zum Bildschirm,
    erkenne weder Sinn noch Zweck,
    zermarter mir Groß- und Kleinhirn,
    und drücke auf AUS ! und weg !

    Selbst die Wolken weinen. Dort.
    Still und starr vergreist der Fluss.
    Unruhe treibt mich aus dem Ort.
    100 Jahre alt ! Mein letzter Kuss.

    Mich lähmt die innere Wüstenei.
    Das Ende kommt. Mit einem Schrei.

    (Oktober 2020)

    La Cuisine Eine fröhliche Diner-Gesellschaft verdoppelt das Glück des Einzelnen. Olaf Lüken

    La Cuisine

    Eine fröhliche Diner-Gesellschaft verdoppelt das
    Glück des Einzelnen.

    (Oktober 2020)

    Herbstende

    Wo ist die Nachtigall ?
    Der Garten schweigt.
    Wo geschah der Sündenfall ?
    Wer hat’s vergeigt ?

    Die Welt ist leer.
    Der Sommer flieht.
    Mürrisch wütet das Meer,
    es will kein Abschiedslied.

    Der Herbst macht die Wolken schwer.
    Bald schneit mich ein.
    Ich bin – wie die Welt – gedankenleer.
    Der Winter ruft: „Komm‘ rein !“

    (Oktober 2020)

    Meisterköche Sterne, Löffel und auch Hauben, allen Maitres gilt mein Glauben. Köche kochen für menschliche Sinne, halten Gaumenfreuden für Stunden inne. Wie gelangen die Besten zur Meisterschaft ? Ganz einfach: Sie kochen aus Leidenschaft. (c) Olaf Lüken (19.10.2020)

    Meisterköche

    Sterne, Löffel und auch Hauben,
    allen Maitres gilt mein Glauben.
    Köche für menschliche Sinne,
    halten Gaumenfreuden für Stunden inne.
    Wie gelangen die Besten zur Meisterschaft ?
    Ganz einfach: Sie kochen aus Leidenschaft.

    (c) (19.10.2020)

    Totenmaske Covid 19

    Totenmaske Covid 19

    Unsere Zeit
    ist zum Zerreißen gespannt,
    wie mein Cello.
    Plötzlich ist der Teufel los:
    Corona, und das
    Halali beginnt.
    Menschenjagd !
    Pausenlos schlagen
    Nachrichtengranaten ein,
    mit täglich sich
    überschneidenden
    Informationen.
    Für Sekunden
    verfällt die lärmende Welt
    in ein komatöses Schweigen,
    nur, um wieder aufs Neue
    und viel kräftiger
    ins Nebelhorn
    zu blasen.

    (c) (17.10.2020)

    Heute hier morgen dort

    Was wird einmal morgen sein ?
    Klimadruck oder Sonnenschein ?
    Wir sind keine klugen Leute.
    Wir arbeiten für das Heute.

    Der Bohrer surrt, die Sensen sirren,
    an der Börse fix die Kurse schwirren.
    Ich weiß noch, wie es gestern war.
    Das Öl war knapp, die Jobs ziemlich rar.

    Jesus stellte man aufs Abstellgeleise,
    zuständig für Kiddies und Greise.
    Wir waren Herrscher unserer Leiber.
    Kein Schreiber wusste etwas von Cyber.

    Wir wissen nicht, was morgen wird.
    Ob die Sense sirrt oder die Kugel schwirrt.
    Lasst uns kämpfen auch für den Klimafrieden
    und Schwerter wieder zu Pflügen schmieden.

    (c) (15.10.2020)

    Gastrokritiker Gastrokritiker sind Menschen, die im Heuhaufen oder unter den Erbsen, nach dem Haar in der Suppe suchen. (c) Olaf Lüken (20.10.2020)

    Gastrokritiker

    Gastrokritiker sind Menschen, die im Heuhaufen oder
    unter den Erbsen, nach dem Haar in der Suppe suchen.

    (c) (20.10.2020)




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