Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nicht Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren. Ambrosius
Einst kam in Regen und Sturmgebraus Mein kleiner Bub aus der Schul‘ nach Haus, Rief atemlos schon von draußen her: „Mutter! Gib Brot, mich hungert sehr!“
Ein viertelhundert Jahre Kampf Ohn‘ Säbelhieb, ohn‘ Pulverdampf, Ohn‘ Sieg und ohne Kriegsgeschrei, Kein Johanniter war dabei; Und Schlachten gab es doch so heiß, Davon die Welt nicht eine weiß, Wie groß gewesen oft die Not, Das weiß nur Gott.
Wie lange willst Du draußen stehen? Komm‘ nur herein, Du lieber Gast, Die Winde gar zu stürmisch wehen, Komm‘, halt ein Weilchen bei mir Rast. Vergebens gingst um Obdach bitten Schon lange Du von Tür zu Tür, Ich weiß, was Du dabei gelitten, Komm‘, ruhe endlich aus bei mir!
Er kommt auf Windesflügeln Her über Tal und Hügeln Mit sonnigem Gesicht; Und wer ihn wollte fragen: Warum? Dem wird er sagen: Tor, alte Liebe rostet nicht.