Den Weg, den wir wandern schmücken wir mit dem Laub der Buchen Die Sonnenstrahlen hängen wir über die Äste der Bäume Dem Mond, gleich hinter dem Wald nehme ich seinen Glanz und schmücke dein Haar mit Licht In meinen Händen trage ich das Rauschen des Windes dir entgegen
In seiner Krone rauscht der Wind Lass‘ deine Ohren lauschen Du hörst ein Lied das ewig singt Sein Klang wird dich berauschen Das Blattwerk leuchtet himmlisch grün Im güldenen Sonnenlicht Schau in die Höh‘, dort kannst du seh’n Wie strahlend das Licht die Wipfel bricht Die Stämme sind zerfurcht und rau Blitzartig durchzuckt ein Schein Es ist das Licht der lieben Frau Und nimmt des Grabes Zentrum ein Ich wünsche mir und hoffe sehr Das Grab noch oft zu seh’n Ich komme bald und auch hier her. Das Rauschen ist viel zu schön.
Das Weihnachtsfest Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und kerzenhelle wird die Nacht. Mir ist das Herz so froh erschrocken, das ist die liebe Weihnachtszeit! Ich höre fernher Kirchenglocken, in märchenstiller Herrlichkeit. Ein frommer Zauber hält mich nieder, anbetend, staunend muss ich stehn, es sinkt auf meine Augenlider, ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.
Weil ich als Kind die Wälder schweigen und wachsen sah,
konnte ich immer ein stilles Lächeln für das aufgeregte Treiben haben,
mit dem die Menschen ihre vergänglichen Häuser bauen.