Sprüche, Gedichte und Zitate Sammlung

Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate

     

Kategorie: Wintergedichte



Wintersee

Ihr Fische wo seid ihr
mit schimmernden Flossen?
Wer hat den Nebel,
das Eis beschossen?
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Weihnachtsmarkt

Wenn Anfang Dezember, wie jedes Jahr
in der Breitenstraße Weihnachtsmarkt war,
dann kamen die Leute aus Stadt und Land -
so war unser Weihnachtsmarkt bekannt.
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Der stürmische Morgen

Wie hat der Sturm zerrissen
Des Himmels graues Kleid!
Die Wolkenfetzen flattern
Umher in mattem Streit.
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Frischer Schnee

Frischer Schnee bedeckt die Felder,
nur noch Stille, weit und breit.
und in einem Augenblick spüre ich die Ewigkeit.

Autor unbekannt

Begräbt im Schnee der Winterwind

Begräbt im Schnee der Winterwind
die Straßen weit und breit,
nie wird der Weg, o liebes Kind,
zum Glück dir sein verschneit.

Autor unbekannt

Ich bin das Lichtlein, das erwacht in der dunklen Winternacht

Ich bin das Lichtlein, das erwacht
in der dunklen Winternacht.
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Beim Schneefall

Wie die weißen Flocken fallen,
Ach, so schön, in wilder Hast,
Und der Schöpfung weite Hallen
Zaubern zum Kristallpalast!
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An die Winter-Winde

Nord und Ost, ihr eis’gen Winde!
Und die ihr nordöstlich weht!
O, ich bitt’ euch, leise! linde!
Wenn mein zartes Mädchen geht.
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Hoffnung im Winter

Ich grüß’ die Blumen, die am Fenster blühen;
Ums kurze hat der Frühling sie gestreut;
Wenn ihre Schwestern draußen wieder blühen,
Dann werd’ ich ziehen, ziehen
Zu meinem Liebchen in die Ferne weit!
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Schöpfer, deine Herrlichkeit

Schöpfer, deine Herrlichkeit
leuchtet auch zur Winterzeit
in der wolkenlosen Luft,
in dem Schnee, im Reif und Duft.

Johann Kaspar Lavater

Lob des Winters

Verzeiht, ihr warmen Frühlingstage,
Ihr seid zwar schön, doch nicht für mich.
Der Sommer macht mir heiße Plage,
Die Herbstluft ist veränderlich;
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Strandbild

Weither, wo die Abendwolken
Auf den grauen Wassern liegen,
Drängen sich die Wellen, drüber
Letzte blasse Lichter fliegen.
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Winterlied (Bürger)

Der Winter hat mit kalter Hand
Die Pappel abgelaubt,
Und hat das grüne Maigewand
Der armen Flur geraubt;
Hat Blümchen, blau und rot und weiß,
Begraben unter Schnee und Eis.
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Wintersonnenwend

Nach den Winterregen kamen
Tage, Inseln gleich im Meer,
In des Winters Graun verschlagen
Mit dem Südwind ungefähr.
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Winterwaldnacht

Einsam wandle ich
Unter dem Fittich der Nacht
Durchs Dickicht des verschneiten Walds
Und leise Flocken taumeln sacht
Und hüllen die dunkelnde Erde ein.
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