Blüten am Wegesrand, Einfach und schlicht, Die eine Kinderhand Freudig sich bricht! Von hoher, stolzer Pracht Strahlet ihr nicht – Doch gab euch Gottes Macht Leben und Licht!
Die Hände reichen wir uns noch einmal. Du gehst nun andre Pfade, fern von mir; Und meine Seele stöhnt in stummer Qual – Ich weiß nun erst, was ich gehabt an dir.
Einsam, in meines Dichterstübchens Wänden, Saß ich beim trauten Abenddämmerschein; Da trat ein Büblein schüchtern zu mir ein Und spricht mit einem Strauße in den Händen:
Senke dich, o Geist aus Himmelssphären, In mein schuldbeladnes , müdes Herz! Wollest Christi Bild in mir verklären! Nicht des Glaubens Auge Himmelwärts, Daß ich auf den Trost mich fester gründe: Jesus Christus starb für meine Sünde!