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    Kategorie: Naturgedichte


    Kurze und auch lange Naturgedichte, Auch Naturgedicht Romantik über die Schönheit der Natur, Gedichte rund um Natur und Mensch.


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    An die Nachtigall

    Allerliebste Nachtigall,
    Schweige, denn wir sind alleine.
    Kläng dein angenehmer Schall,
    Mißgunst nahte diesem Haine,
    Sezte sich zum Waßerfall,
    Wo ich süß für Wohllust weine,
    Und verrieth uns überall. –
    Daß ich süß für Wohllust weine,
    Würkte mir dann lauter Quaal.
    Glücklicher wein‘ ich alleine,
    Allerliebste Nachtigall.

    Nikolaus Götz

    Woher? Vom Meer. Wohin? …

    Woher?
    Vom Meer.
    Wohin?
    Zum Sinn.
    Wozu?
    Zur Ruh.
    Warum?
    Bin stumm.

    Klabund

    Sandbank

    Auf der Sandbank in der Nordsee
    Liegt die Robbe still und träumt,
    Von dem Sandstrand tief im Süden
    Den das Meer türkis umsäumt.

    Auf der Sandbank in der Nordsee
    Ist der Platz der Robbe leer.
    Und die Träume ziehen weiter,
    wie die Wolken übers Meer.

    Peter Schuhmann

    Der Nil

    Aber ich stürze von Bergen hernieder,
    Wo mich der Regen des Himmels gekühlt,
    Tränke erbarmend die lechzenden Brüder,
    Daß sich ihr brennendes Bette erfüllt.
    weiterlesen… »

    Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst

    Wenn du auf schlechtes Wetter fluchst,
    verzerrst noch wütend dein Gesicht,
    bedenke – was du auch versuchst:
    Das Wetter int’ressiert es nicht

    Karl-Heinz Söhler

    Der Apfelbaum

    In eines Bauers Garten stand
    Ein schöner Apfelbaum; doch neigten Hang und Winde
    Und Alter ihn zu weit nach linker Hand.
    Der Bauer sahs; berief sein Hausgesinde,
    weiterlesen… »

    Abnehmender Mond

    Es geht der Mond zur Neige,
    Es bleicht sein milder Schein.
    Er winkt und flüstert leise:
    »Bald werd‘ ich nicht mehr sein.
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    Der Lieblingsbaum

    Den ich pflanzte, junger Baum,
    Dessen Wuchs mich freute,
    Zähl ich deine Lenze, kaum
    Sind es zwanzig heute.
    weiterlesen… »

    Wenn es beginnt zu tagen

    Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt,
    die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt:
    Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid,
    da sollst du auferstehen in junger Herrlichkeit!

    Joseph von Eichendorff

    Wintersee

    Ihr Fische wo seid ihr
    mit schimmernden Flossen?
    Wer hat den Nebel,
    das Eis beschossen?
    weiterlesen… »

    Mit dem grünen Lautenbande

    »Schad um das schöne grüne Band,
    Daß es verbleicht hier an der Wand,
    Ich hab das Grün so gern!«
    So sprachst du, Liebchen, heut zu mir;
    Gleich knüpf ich’s ab und send es dir:
    Nun hab das Grüne gern!
    weiterlesen… »

    Der Müller und der Bach

    Der Müller
    Wo ein treues Herze
    In Liebe vergeht,
    Da welken die Lilien
    Auf jedem Beet.
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    Mondnacht im Gebirge

    So stumm und reglos ruhen Berg und Thal
    In vollem Mondenlicht,
    Fern in den Lüften webet leiser Hall;
    Die Stille unterbricht
    Nur hurtiges Wassergerinne,
    Silbern schäumend;
    Es ist als ob die Welt
    Auf etwas sich besinne,
    Das ihr entfällt,
    Das unterdess‘
    Sie wieder vergess‘,
    Weiter träumend.
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    Blühendes Karoffelkraut

    Blühendes Kartoffelkraut,
    sanft vom Sommerwind umkost,
    immer, wenn ich dich geschaut
    warst du mir ein Augentrost,
    mit der Büsche Laubgezelt,
    mit der Blüte Rötlichblau
    hebst du wie ein Blumenfeld
    dich hervor aus grüer Au.
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    Der schönste Baum

    Sag an, wie heißt der schönste Baum
    Auf diesem Erdenrund,
    Seit einst im Paradiesesraum
    Der Baum des Lebens stund?
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    Ostersonne

    Im Licht der Ostersonne
    bekommen die Geheimnisse der Erde
    ein anderes Licht.

    Friedrich von Bodelschwingh

    An den jungen Frühling

    Nun brachst du dein schweres Schweigen
    Aufs neue, du starke Natur,
    Und willst mir aufs neue zeigen
    Zum ewigen Leben die Spur.
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