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Sprüche, Gedichte, Zitate

Frühling in der Senne

Ganz oben auf dem Birkenast, Ein Vogel den Frühling verkündet. Sein Lied klingt fröhlich und klar, Die kalte Welt ruck zuck verschwindet. Vorbei der Schnee, es wächst das Gras, Krokusse farbenreich blühen, Die ganze weite Sennewelt Lässt ihre Frühlingsblumen glühen. Ein Vogel kündigt den Frühling an, Die Welt wird heller, von Tag zu Tag. Die

Zeichen

Zeichen Eine Ähre wiegt sich im Kornfeld und trägt ihre Träume an den Rand des Waldes Eine Welle wogt über’s Meer wirft ihre Gedanken ans sichere Ufer Am Horizont steht die Sonne verströmt ihre Wärme und stärkt den Atem Auf dem Weg zwischen dir und mir verebben die Zweifel fluten die Träume (c) Olaf Lüken

An die Nachtigall

Allerliebste Nachtigall, Schweige, denn wir sind alleine. Kläng dein angenehmer Schall, Mißgunst nahte diesem Haine, Sezte sich zum Waßerfall, Wo ich süß für Wohllust weine, Und verrieth uns überall. – Daß ich süß für Wohllust weine, Würkte mir dann lauter Quaal. Glücklicher wein‘ ich alleine, Allerliebste Nachtigall. Nikolaus Götz

Sandbank

Auf der Sandbank in der Nordsee Liegt die Robbe still und träumt, Von dem Sandstrand tief im Süden Den das Meer türkis umsäumt. Auf der Sandbank in der Nordsee Ist der Platz der Robbe leer. Und die Träume ziehen weiter, wie die Wolken übers Meer. Hans Munch

Wenn es beginnt zu tagen

Wenn es beginnt zu tagen, die Erde dampft und blinkt, die Vögel lustig schlagen, dass dir dein Herz erklingt: Da mag vergehn, verwehen das trübe Erdenleid, da sollst du auferstehen in junger Herrlichkeit! Joseph von Eichendorff