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Sprüche, Gedichte, Zitate

Herr Winter

Bei der letzten Hitzewelledrückte ich auf eine Schelle.Darauf trat Herr Winter raus.Er sah reichlich frostig aus. Ich versuchte von dem Herbenetwas Kaltes zu erwerben.Doch der alte Tattergreisgab mir nicht das kleinste Eis! Ich trat voll in sein Gemächt,denn ich fand ihn ungerecht.Und zu seinem Schmerzgeschreigab ich ihm den Lehrsatz bei: „Willst du mich nicht sommers

Wie die ersten drei Tage im März, so die kommenden Jahreszeiten. Wie der erste Tag, so wird der Frühling, wie der zweite, so der Sommer, wie der dritte, so der Winter. Bauernregel

Wie die ersten drei Tage im März, so die kommenden Jahreszeiten. Wie der erste Tag, so wird der Frühling, wie der zweite, so der Sommer, wie der dritte, so der Winter. Bauernregel

Herbstende

Wo ist die Nachtigall ? Der Garten schweigt. Wo geschah der Sündenfall ? Wer hat’s vergeigt ? Die Welt ist leer. Der Sommer flieht. Mürrisch wütet das Meer, es will kein Abschiedslied. Der Herbst macht die Wolken schwer. Bald schneit Schnee mich ein. Ich bin – wie die Welt – gedankenleer. Der Winter ruft: „Komm‘

Lass uns mit den Schneeflocken tanzen, einen Schneemann bauen, Herzen in den Schnee stapfen, am Kamin sitzen und heiße Tee schlürfen.

Lass uns mit den Schneeflocken tanzen,einen Schneemann bauen,Herzen in den Schnee stapfen,am Kamin sitzen und heiße Tee schlürfen.

Fastnacht | Gedicht von Wolfgang Müller von Königswinter, 1816-1873

Lust’ge, lust’ge Fastnachtszeit!Heute jubeln alle Leut‘,Heute sind wir alle toll,Alle bunter Scherze voll. Zieht die Schellenkappen um,Hänget bunte Kleider drum!Keiner kennt uns mehr heraus:Welt ist wie ein Narrenhaus. Räuber kommen wild heran,Ritter reihen stolz sich dran,Die Zigeuner fehlen nicht,Schäfersmann ist jener Wicht. Aus Tirol kommt der Gesell,Jener aus dem Land des Tell.Wenn ich doch ein

Und beut der Winter auch manche Leiden, So will er doch nicht traurig scheiden:

Und beut der Winter auch manche Leiden, So will er doch nicht traurig scheiden: Er bringt uns erst noch die Fastnachtszeit Mit aller ihrer Lustigkeit. Da gibt es Kurzweil mancherlei, Musik und Tanz und Mummerei, Pfannkuchen, Brezel, Kuchen und Weck‘, Und Eier und Würste, Schinken und Speck. Wir Kinder singen von Haus zu Haus Und