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    Der Komet

    Der Stern, der bei der Venus steht,
    schau, Mädchen, und begreif:
    Der neue Stern ist ein Komet.
    Kühn spreizt sich ihm der Schweif.
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    Neue Liebe

    Kann auch ein Mensch des andern auf der Erde
    Ganz, wie er moechte, sein?
    – In langer Nacht bedacht ich mirs, und musste sagen, nein!
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    An eine Sängerin

    Soll auf der Jungfrau Mund die begeisterte Rede verpönt sein,
    Ist euch des tiefern Gefühls volles Bekenntnis versagt:
    O wie preis ich die Sängerin drum, die, unter der Muse
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    Der Gaertner

    Auf ihrem Leibroesslein,
    So weiss wie der Schnee,
    Die schoenste Prinzessin
    Reit’t durch die Allee.
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    Wer hat´s Dir wohl verraten

    Wer hat´s Dir wohl verraten,
    Du liebe Nordsee mein,
    Dass ich mit Leib und ,
    So ganz und gar bin dein?…
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    Auf der Reise

    Zwischen süßem Schmerz,
    Zwischen dumpfem Wohlbehagen
    Sitz ich nächtlich in dem Reisewagen,
    Lasse mich so weit von dir, mein ,
    Weit und immer weiter tragen.
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    Beschränkung

    Kannst du das Schönste nicht erringen,
    so mag das Gute dir gelingen.
    Ist nicht der große Garten dein,
    wird doch ein Blümchen für dich sein.
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    Die Macht der Musik

    An einem Maitag, weit von Haus,
    Lag ich im Fenster schon hinaus
    Des Morgens früh um viere.
    Still träumt die Stadt, kein Hund ist wach,
    Kein Rauch umkräuselt traut das Dach,
    Noch schlafen Mensch und Tiere.
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    An der Grenze

    Noch fliegt die Schwalbe ein und aus
    Und flitzt im Wege auf und ab.
    Doch aus des Pappelbaumes Flaus
    Sprang schon ein gelbes Knöpfchen ab.
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    Antwort

    Was willst du hier, das Land ist kalt
    Und ohne Fröhlichkeit und Wälder.
    Die scheint im Wolkenspalt
    Nur selten warm auf karge Felder,
    Was willst du hier?
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    O kühler Wald

    O kühler ,
    Wo rauschest du,
    In dem mein Liebchen geht?
    O Widerhall,
    Wo lauschest du,
    Der gern mein Lied versteht?
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    Es war einmal die Liebe

    Es war einmal die Liebe,
    Die himmelsklare Liebe,
    Wohl in gerechtem ,
    Und sprach zum blinden Triebe:
    Verzeih! heut kriegst du Hiebe
    Ganz mit einem Dorn.
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    Wie sind die Wangen Dir so bleich

    Wie sind die Wangen Dir so bleich,
    Wo blieb ihr Roth, schön Ellen?
    Einst blühte Dir das so reich.
    Jetzt ist es todt, schön Ellen!
    Es brach ein böser Sturm herein,
    Der ließ die Ros` erblassen,
    Du solltest eines Andern sein,
    Und den Du liebst, verblassen.
    weiterlesen… »

    Glück

    ist gar nicht mal so selten,
    Glück wird überall beschert,
    vieles kann als Glück uns gelten,
    was das uns so lehrt.
    weiterlesen… »

    Das Kinderspiel

    Wir , wir schmecken
    Der Freuden viel,
    Wir schäkern und necken,
    Versteht sich im Spiel;
    Wir lärmen und singen
    Und rennen rundum,
    Und hüpfen und springen
    Im Grase herum.
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    Das Lied von der Moldau

    Am Grunde der Moldau wandern die Steine
    Es liegen drei Kaiser begraben in Prag.
    Das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine.
    Die Nacht hat zwölf , dann kommt schon der Tag.
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    Abschiedswort an die Freunde

    Gehabt euch wohl, ihr Freunde,
    Ihr bleibt in Vaters Haus:
    Wir ziehn in fremde Lande,
    Wir ziehn wohl weit hinaus.
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