So öffne dich, o Herz, der Liebe, schließ ihre Strahlen in dich ein. Dann wird´s in Nächten bang und trübe, in deinem Innern Frühling sein. Julius Sturm
Ich hab doch nichts so lieb, wie Dich mein Mütterlein, es müsste denn der liebe Gott im Himmel droben sein. Den lieg ich, weil er Dich mir gab und weil er mir erhält das allerbeste Mütterlein auf weiter, weiter Welt. Julius Sturm
Zur weißen Gans sprach einst vertraulich eine graue: „Laß uns spazieren geh’n nach jener grünen Aue, Dort tun wir beide uns im jungen Grase gütlich, Denn in Gesellschaft gackt es sich doch gar gemütlich.“
Nur Toren können grollen, wenn sich weiten Des Wissens Schranken durch der Forscher Streben, Die an das hohe Ziel gesetzt ihr Leben, Licht über dunkle Tiefen zu verbreiten.
Über Tal und HügelSchweigend breitest duDeine reinen Flügel,Heil´ge Sonntagsruh‘.Und der Welt entnommenSchlägt begnügt mein Herz,Träumt sich lieb-entglommenSelig himmelwärts. Julius Sturm