Wie es selten Komplimente gibt ohne Lüge,
so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.
Karl Marx
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Sprüche, Gedichte, Zitate, Aphorismen, lustige Texte, Weisheiten rund um das Lob. Spruch, Weisheit, Zitat, Gedicht kurz, Text ums loben, gelobt werden.
Wie es selten Komplimente gibt ohne Lüge,
so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.
Karl Marx
Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt,
so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen
Karl Immermann
Anerkennung braucht jedermann.
Alle Eigenschaften können durch eine tote Gleichgültigkeit
der Umgebung zugrunde gerichtet werden.
Karl Immermann
Unstät in dem Weltgetriebe
Ging ich einstens her und hin,
Müd` von irrer Erdenliebe
Sah ich manches Jahr entfliehn.
Das Veilchen blüht so sittsam und hold;
Das Schlüsselblümchen düftet wie Gold.
Bewundernd steht der denkende Mann
Und betet still den Schaffenden an.
Kann ich nur dichten! – bleibt mir Freiheit nur
Tagtäglich meinen Schritt in die Natur
Nach Herzenslust zu richten;
Kann ich nur lagern mich auf luft’gen Höhn,
Am Leben mich des reichen Tals zu weiden,
Mich an belebten Strömen nur ergehn,
So werd‘ ich keinem seinen Stand beneiden.
Nur von ferne muß ich stehn,
Stutzer sie umflattern sehn,
Schmeicheleien ihr zu Ehren
Überall erschallen hören.
Nur von ihrem Agathon
Hört sie keines Lobes Ton.
Wenn jemand bescheiden bleibt,
nicht beim Lobe, sondern beim Tadel,
dann ist er’s.
Jean Paul
Ist’s etwas Großes, dass die Engel Gott loben? Nein, denn wenn wir an ihrer Stelle wären, würden wir es auch tun aber ich meine, dass Hiob auf seinem Misthaufen Gott lobte, das war etwas Großes, und dies Lob gefiel Gott besser als das Lob aller Engel.
Gerhard Tersteegen
Wer ist doch immer so geschossen,
dass ab dem lieben Rebensaft,
der unsers Herzens Trost und Kraft,
er unwirsch sein sollt und verdrossen?
Fest gemauert in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden!
Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
Von der Stirne heiß
Rinnen muß der Schweiß,
Soll das Werk den Meister loben!
Doch der Segen kommt von oben.
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen,
sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird,
so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun
Epiktet