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Sprüche, Gedichte, Zitate

Der Winter ist ein karger Mann – Gedicht von Friedrich Wilhelm Weber

Der Winter ist ein karger Mann,er hat von Schnee ein Röcklein an;zwei Schuh von Eissind nicht zu heiß;von rauhem Reif eine Mützemacht auch nur wenig Hitze.Er klagt: „Verarmt ist Feld und Flur!“Den grünen Christbaum hat er nur;den trägt er ausin jedes Haus,in Hütten und Königshallen:den schönsten Strauß von allen! Friedrich Wilhelm Weber

Alte Geschichten

Der Abend dämmert, es wirbelt der Wind den Schnee von dem hohen Dache, Großmütterchen sitzt am warmen Kamin mit den Kleinen im warmen Gemache. „Erzähl uns etwas, Großmütterlein!“ – „Recht gern, ihr närrischen Dinger, ihr müsst nur brav und bescheiden sein!“ Und mahnend hebt sie den Finger.