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Sprüche, Gedichte, Zitate

Bauernregeln zum 24. August

Wenn die Hundstage heiß, bleibt der Winter lange weiß. (23. Juli – 24. August) Ist’s Lorenz und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange steh’n.

Weihnachtsschnee (Gedicht, Weihnachtsgedicht von Paula Dehmel)

Ihr Kinder, sperrt die Näschen auf,Es riecht nach Weihnachtstorten;Knecht Ruprecht steht am HimmelsherdUnd bäckt die feinsten Sorten. Ihr Kinder, sperrt die Augen auf,Sonst nehmt den Operngucker:Die große Himmelsbüchse, seht,Tut Ruprecht ganz voll Zucker. Er streut – die Kuchen sind schon voll –Er streut – na, das wird munter:Er schüttelt die Büchse und streut und streutDen

Der Weihnachtsaufzug (Robert Reinick)

Bald kommt die liebe Weihnachtszeit,worauf die ganze Welt sich freut;das Land, so weit man sehen kann,sein Winterkleid hat angetan.Schlaf überall; es hat die Nachtdie laute Welt zur Ruh gebracht –kein Sternenlicht, kein grünes Reis,der Himmel schwarz, die Erde weiß. Da blinkt von fern ein heller Schein –was mag das für ein Schimmer sein?Weit übers Feld

Christkind im Walde (Ernst von Wildenbruch)

Christkind kam in den Winterwald,der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.Doch als das heil’ge Kind erschien,fing’s an, im Winterwald zu blühn. Christkindlein trat zum Apfelbaum,erweckt ihn aus dem Wintertraum.„Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,schenk Äpfel mir von aller Art!“ Der Apfelbaum, er rüttelt sich,der Apfelbaum, er schüttelt sich.Da regnet’s Äpfel ringsumher;Christkindlein’s Taschen wurden schwer.

Leise rieselt der Schnee. Das Christkind fährt einem VW. Hört nur wie lieblich es kracht, das Christkind hat die Kurve nicht geschafft!

Leise rieselt der Schnee.Das Christkind fährt einem VW.Hört nur wie lieblich es kracht,das Christkind hat die Kurve nicht geschafft!

Schneeflöckchen, Weißröckchen…

Schneeflöckchen, Weißröckchen,Da kommst du geschneit;Du kommst aus den Wolken,Dein Weg ist so weit. Komm, setz dich ans Fenster,Du lieblicher Stern;Malst Blumen und Blätter,Wir haben dich gern. Schneeflöckchen, du deckstUns die Blümelein zu,Dann schlafen sie sicherIn himmlischer Ruh‘ Hedwig Haberkern (1837-1902)

Leise rieselt der Schnee…

Leise rieselt der Schnee;still und starr ruht der See,weihnachtlich glänzet der Wald,freue dich, Christkind kommt bald! In dem Herzen ist’s warm,still schweigt Kummer und Harm,Sorge des Lebens verhallt:Freue dich, Christkind kommt bald! Bald ist heilige Nacht,Chor der Engel erwacht,hört nur, wie lieblich es schallt:Freue dich, Christkind kommt bald! Eduard Ebel (1839-1905)

Verse zum Advent – Gedicht von Theodor Fontane

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,Aber als Knecht Ruprecht schonKommt der Winter hergeschritten,Und alsbald aus Schnees MittenKlingt des Schlittenglöckleins Ton. Und was jüngst noch, fern und nah,Bunt auf uns herniedersah,Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,Und das Jahr geht auf die Neige,Und das schönste Fest ist da. Tag du der Geburt des Herrn,Heute bist du uns noch

Dem Nikolaus ist kalt (Nikolausgedicht)

Dem Nikolaus ist kalt,denn er kommt aus dem Wald.Die Füße tun ihm weh,denn er kommt aus dem Schnee.Dann ist er auch schon hier und klingelt an der Tür,und alle kommen angeranntund schütteln ihm die Hand! Ja, jingle bells, jingle bells,macht die Tür schon auf,draußen steht der Nikolausund wärmt sich erstmal auf. Jingle bells, jingle bells,und