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Sprüche, Gedichte, Zitate

Neujahrswunsch

Das alte Jahr langsam verrinnt,das neue Jahr schon bald beginnt.„Was wird es bringen ?“ Man sich fragtund auch Vergangenes beklagt. Mancher Wunsch wurde überdreht,deshalb etwas enttäuscht dasteht.Nur das Erfolgreiche jetzt zählt,ein bisschen Bescheidenheit fehlt. Dass man gesund geblieben ist,recht wenig Bedeutung beimisst.Sich hierüber kaum freuen kann,sieht es als selbstverständlich an. Werner Siepler Doch die Gesundheit

Das neue Jahr ist da, was soll ich schenken? Ein munteres Herz und kluges Denken. Einen kleinen Glücksbringer habe ich mitgebracht, dieser soll schauen, dass fortan bei Dir die Sonne lacht.

Das neue Jahr ist da,was soll ich schenken?Ein munteres Herz und kluges Denken.Einen kleinen Glücksbringer habe ich mitgebracht,dieser soll schauen, dass fortan bei Dir die Sonne lacht.

Neujahrssgruss

Ich wünsche Dir:Ein Huhn, das gold’ne Eier legt,´nen Baum, der alle Lasten trägt,ein Tier, dass alle Sorgen frisstund falls du auch mal traurig bist,dich kitzeln, bis du wieder lachstund gleich wie üblich Witze machst. Ich wünsche dir ein tolles Jahrmit Sahnehäubchen drauf sogaraus Harmonie und Zweisamkeit.Wünsch dir ´nen Reißwolf, der bereitum Wut und Ärger zu

Silvester – Silvestergedicht / Gedicht von Julius Sturm

Wieder ist ein Jahr entschwunden;Dass sein Scheiden uns nicht reue,Herz, was retten wir hinüberAus dem alten in das neue? Sprach mein Herz: Wie magst du fragen?Arm wär ich, wenn mir nicht bliebeFester Glaube, frohes HoffenUnd vor allem treue Liebe. Und ich rief: Daran erkenn ich,Dass du klug und wohlerfahren;Denn du sorgst mit weisem RateUns die

Neujahr – Gedicht / Neujahrsgedicht von Georg Herwegh

Herr, o Herr, soll größer nochDeine Kette werden?Reicht sie von dem Himmel dochLängst herab zur Erden!Wieder, weil ein Jahr verging,Sprudelt man Sonette,Singt von einem neuen RingAn der alten Kette. Kette, o du klirrend Bild,Schreckwort aller Zungen,Welch ein Gott hat grausam wildDich ums All geschlungen?Daß er seine Sterne wohlVor dem Falle rette,Muß der Ewigkeit SymbolBleiben eine

Zum neuen Jahr – Gedicht von Eduard Mörike

Wie heimlicher WeiseEin Engelein leiseMit rosigen FüßenDie Erde betritt,So nahte der Morgen,Jauchzt ihm, ihr Frommen,Ein heilig Willkommen,Ein heilig Willkommen!Herz, jauchze du mit! In Ihm sei’s begonnen,Der Monde und SonnenAn blauen GezeltenDes Himmels bewegt.Du, Vater, du rate!Lenke du und wende!Herr, dir in die HaendeSei Anfang und Ende,Sei alles gelegt! Eduard Mörike

Abermals ein neues Jahr! immer noch die alte Not! O, das alte kümmt von uns, und das neue kümmt von Gott. Gottes Güt ist immer neu; immer alt ist unsre Schuld; Neue Reu verleih uns, Herr, und beweis uns alte Huld! (Friedrich von Logau)

Das neue Jahr Abermals ein neues Jahr! immer noch die alte Not!O, das alte kümmt von uns, und das neue kümmt von Gott.Gottes Güt ist immer neu; immer alt ist unsre Schuld;Neue Reu verleih uns, Herr, und beweis uns alte Huld! Friedrich von Logau (1605-1655)