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    Stille



    Sprüche, Gedichte, Zitate, lustige Texte, Weisheiten rund um die Stille. Spruch, Weisheit, Zitat, Gedicht kurz, Text auch um die Ruhe sich.


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    Daheim

    „Daheim!“ – o Wort, wie rührst du
    Ein Herz, das ungeliebt!
    Sprichst ihm von jenem Frieden,
    Den nur die Heimat gibt!
    Auch mich umklangst du lockend
    Im wüsten Lebensbraus;
    Und, das Verheißne suchend,
    Kehrt‘ ich in’s Vaterhaus.

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    Der reiche Mann von Köln

    Zu Köln ein reicher Kaufherr saß,
    Der hatt‘ ein Herz von Eisen;
    Er lebte dahin in Saus und Braus
    Und drückte Wittwen und Waisen.

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    Glück

    Glück ist gar nicht mal so selten,
    Glück wird überall beschert,
    vieles kann als Glück uns gelten,
    was das Leben uns so lehrt.

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    Leuchtend steigen auf die Sterne

    Leuchtend steigen auf die Sterne,
    Grüßen in der Nacht:
    Und mein Herz strebt in die ferne,
    Und mein Herze wacht.

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    Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen

    Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen.
    Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit.
    Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.

    Buddha

    Der Vulkan

    Ja, die Zeichen sind alle erfüllet,
    Als sich der Himmel so dunkel umhüllet,
    Sonne auf blutenden Gleisen entstieg.
    Wie die häuslichen Tiere sich bargen,
    Ha, da schauderte allen vorm Argen,
    Ahnend der Unteiwelt nahenden Sieg.

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    Nachtgang

    Wir gingen durch die stille milde Nacht,
    dein Arm in meinem, dein Auge in meinem.
    Der Mond goß silbernes Licht über dein Angesicht,
    wie auf Goldgrund ruhte dein schönes Haupt.

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    Frischer Schnee bedeckt die Felder

    Frischer Schnee bedeckt die Felder,
    nur noch Stille, weit und breit.
    und in einem Augenblick spüre ich die Ewigkeit.

    Autor unbekannt

    Komm zu dir selbst

    Komm zu dir selbst,
    komm zur Ruhe.
    In der Stille
    wohnt die Freude,
    die im Stress verlorenging

    Alle großen Gedanken haben ihren Anfang in der Stille. (Rainer Haak)

    Alle großen Gedanken haben ihren Anfang in der Stille.

    Rainer Haak

    Die Flucht der heiligen Familie – Gedicht von Joseph von Eichendorff

    Länger fallen schon die Schatten,
    Durch die kühle Abendluft,
    Waldwärts über stille Matten
    Schreitet Joseph von der Kluft,
    Führt den Esel treu am Zügel;
    Linde Lüfte fächeln kaum,
    ’s sind der Engel leise Flügel,
    Die das Kindlein sieht im Traum.
    Und Maria schauet nieder
    Auf das Kind voll Lust und Leid,
    Singt im Herzen Wiegenlieder
    In der stillen Einsamkeit.
    Die Johanneswürmchen kreisen
    Emsig leuchtend über’n Weg,
    wollen der Mutter Gottes weisen
    durch die Wildnis jeden Steg,
    Und durchs Gras geht süßes Schaudern,
    Streift es ihres Mantels Saum;
    Bächlein auch läßt jetzt sein Plaudern,
    Und die Wälder flüstern kaum,
    Daß sie nicht die Flucht verraten.
    Und das Kindlein hob die Hand,
    Da sie ihm so Liebes taten,
    Segnete das stille Land,
    Daß die Erd‘ mit Blumen, Bäumen
    Fernerhin in Ewigkeit
    Nächtlich muß vom Himmel träumen
    O gebenedeite Zeit!

    Joseph von Eichendorff

    Bürgerliches Weihnachtsidyll – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Klabund

    Was bringt der Weihnachtsmann, Emilien?
    Einen Strauß von Rosmarin und Lilien.
    Sie geht so fleißig auf den Strich,
    O Tochter Zions, freue Dich !

    Doch sieh! Was wird sie bleich wie Flieder?
    Vom Himmel hoch, da komm ich nieder.
    Die Mutter wandelt wie im Traum.
    O Tannenbaum! O Tannenbaum!

    O Kind, was hast du da gemacht?
    Stille Nacht, Heilige Nacht.
    Leis hat sie ihr ins Ohr gesungen:
    Mama, es ist ein Reis entsprungen!
    Papa haut ihr die Fresse breit.
    O du selige Weihnachtszeit!

    Klabund




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