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Sprüche, Gedichte, Zitate

Christbaumfeier – Gedicht von Klabund

Hupf mein MädelIm Christbaum zucken gelblich ein paar Lichter,Und an die Rampe tritt Kommis und DichterUnd stottert stockend tannendufte Worte. Man trampelt: „Bravo, Bravo“ mit den FüssenUnd prostet mit den Krügen nach dem Helden,Indem sich schon zwei weisse Fräuleins melden,Mit „Stille Nacht“ die Menge zu begrüssen.Man säuft, man schreit, man giert und man verlostDie Lebenslust

Bürgerliches Weinachtsidyll – Weihnachtsgedicht von Klabund

Was bringt der Weihnachtsmann Emilien?Ein Strauß von Rosmarin und Lilien.Sie geht so fleißig auf den Strich.O Tochter Zions, freue dich! Doch sieh, was wird sie bleich wie Flieder?Vom Himmel hoch, da komm ich nieder.Die Mutter wandelt wie im Traum.O Tannenbaum! O Tannenbaum! O Kind, was hast du da gemacht?Stille Nacht, heilige Nacht.Leis hat sie ihr

Bürgerliches Weihnachtsidyll – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Klabund

Was bringt der Weihnachtsmann, Emilien?Einen Strauß von Rosmarin und Lilien.Sie geht so fleißig auf den Strich,O Tochter Zions, freue Dich ! Doch sieh! Was wird sie bleich wie Flieder?Vom Himmel hoch, da komm ich nieder.Die Mutter wandelt wie im Traum.O Tannenbaum! O Tannenbaum! O Kind, was hast du da gemacht?Stille Nacht, Heilige Nacht.Leis hat sie

Weihnacht – Gedicht von Klabund (1890-1928)

Ich bin der Tischler Josef,Meine Frau, die heißet Marie.Wir finden kein‘ Arbeit und Herberg‘Im kalten Winter allhie. Habens der Herr Wirt vom goldnen SternNicht ein Unterkunft für mein Weib?Einen halbeten Kreuzer zahlert ich gern,Zu betten den schwangren Leib. – Ich hab kein Bett für Bettelleut;Doch scherts euch nur in den Stall.Gevatter Ochs und Base KuhWerden