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Sprüche, Gedichte, Zitate

Einsamkeit

Wie eine trübe Wolke Durch heitre Lüfte geht, Wann in der Tanne Wipfel Ein mattes Lüftchen weht:

Wind wehe dich hinein ins Glück

Sonnenschein erhelle deine Tage, vertreibe stets Kummer und Klage. Regen wasche dein Herze rein mit vielend tausend Tröpfelein. Wind wehe dich hinein ins Glück und eines Tags zu mir zurück! (Autor unbekannt)

Wir denken selten

Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück an Elend; bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit. Immanuel Kant

Es ist doch ein Elend mit uns Menschen

Es ist doch ein Elend mit uns Menschen! Täglich sprechen wir von Liebe und Humanität, und täglich beleidigen wir auf Wegen, Stegen und Treppen irgendein Mitgeschöpf. Gottfried Keller

Amor betrogen

Cupido einmal sehr verdrossen, daß er hat so vil pfeil umsunst auf meine Myrta los geschossen, die niemals achtet seiner kunst, erwählet, ihre zarte schoß zu wunden, zornig, ein geschoß.

Die Eifersucht

Eifersucht, der Liebe Hölle! Elend, elend, wer dich fühlt, Wenn dein Dolch, getränkt mit Gifte Ratlos in dem Busen wühlt; Wenn der Seele Tiefen zittern, Wie die Fluten in Gewittern; Und kein Wort, kein Wort des Trostes Deiner Marter Gluten kühlt; Eifersucht, der Liebe Hölle! Elend, elend, wer dich fühlt!

Alterswehmut

O Erde, Land der Träume, O Erde, Land des Trugs, Willst in die hellern Räume Die Flügel meines Flugs Mir dunkeln stets und kürzen? In deines Jammers Staub Mich elend niederstürzen In Jagd nach schlechtem Raub?

Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein, in der der weitaus größte Teil ihrer Mitgliederarm und elend ist. (Adam Smith)

Keine Gesellschaft kann gedeihen und glücklich sein,in der der weitaus größte Teil ihrer Mitgliederarm und elend ist. Adam Smith