Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzenund wecken Freude in allen Herzen. Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,was sollen wir singen, was sollen wir sagen? Wir wollen euch wünschen zum heiligen Festevom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste! Wir wollen Euch danken für alle Gabenund wollen euch immer noch lieber haben. Weihnachtsgedicht von Gustav Falke
Hans Husch aus dem Busch, O je, ists ein Schelm! Sein schwarz kraus Haar Ist Hut ihm und Helm. Schwarzaugen piffpaffen, Schießen Löcher, o weh! Doch die schrecklichste Waffen Ist sein Mundwerk, o je!
Der runde, rote Mond rollt auf schwarzen Wolken her. Die Nacht ist schwül, die Nacht ist schwer, sie zittert, wenn hinterm Wald heraus das Wetter grollt.
Legt rote Rosen mir um meine Stirne, im Festgewande will ich von euch gehn, und stoßt die Fenster auf, daß die Gestirne mit heiterm Lächeln auf mein Lager sehn.
Über die verhüllten Abendhügel Steigen schon die ersten Sterne her, Einmal rührt der Wind noch seine Flügel, Alles schweigt und träumt, nun träumt auch er.