Wanderszene
Es geht ein Mann mit raschem Schritt -
Nun freilich geht sein Schatten mit -
Er geht durch Dickicht, Feld und Korn
Und all sein Streben ist nach vorn.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Es geht ein Mann mit raschem Schritt -
Nun freilich geht sein Schatten mit -
Er geht durch Dickicht, Feld und Korn
Und all sein Streben ist nach vorn.
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Alles liebet, alles scherzet
In der fröhlichen Natur;
Alles küsset, alles herzet
Auf den Höhn, in Wald und Flur!
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Pisang mit den breiten Blättern,
Chinarose, blutig-rot,
Winden, die um Palmen klettern,
Kaktus, der mit Pfeilen droht.
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Für neun geliehne Groschen
Gibst du mir dreimal drei,
Und sinds gleich auch nur neune,
Der Anmut Hand und deine
Macht selbst das Alte neu.
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Der Himmel grau, die Erde weiß,
Die Bäume kahl, die Büsche Gereis,
Ihr Lächeln den Fluren genommen.
Mag zagen, wer will, mir wallet es heiß,
Ich nenne willkommen dich, blinkendes Eis,
Dich, starrender Winter, willkommen.
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Seit ich von dir gekostet,
Du labend heller Born!
Dünkt jedes Naß mir trübe
Und leer der Freude Horn.
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Du mir Erinnerung meiner Jugendjahre,
Und jener Jugendzeit zum Teil ein Bild,
Wo noch der Ernst das Gute war, das Wahre,
Der Scherz ein Bach, der unter Blumen quillt.
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Ein Marder fraß die Hühner gern,
Doch wußt er nicht, wie sie erhaschen;
Er fragt den Fuchs, ‘nen alten Herrn,
Dem Steifheit schon verbot das Naschen.
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Schon bin ich müd zu reisen,
Wärs doch damit am Rand!
Vor Hören und vor Sehen
Vergeht mir der Verstand.
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Potz Hegel und Schlegel!
Was gibts in Berlin?
Man sieht ja die Gäste,
Wie Spielleut zum Feste,
Dort haufenweis ziehn.
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Der Halbmond glänzet am Himmel,
und es ist neblicht und kalt.
Gegrüßet sei du, Halber, dort oben,
wie du, bin ich einer, der halb.
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Wie schön sie war! Die bräunlich blonden Flechten
Bedeckt vom Strohhut mit dem breiten Rand,
Ging sie allein. – Doch nein! zu ihrer Rechten
Ging Unschuld, wie ein Kind sie leitend an der Hand.
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Ein Wolf, ein grauses Scheusal der Natur,
Das Schrecken aller Schäfer auf der Flur,
Hielt, hingestreckt auf grüne Matte,
Ein Lamm, das er zerissen hatte,
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Bei dem Klang des Saitenspieles
Geh ich einsam und allein,
Habe wenig, brauchte vieles,
Doch das Wenige ist mein.
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Sonne, göttliches Licht! Schaffende, nährende
Himmelstochter! Du spendest uns
Wonne, Segen und Lust, Früchte den lockenden
Fluren, zeugest den Traubensaft.
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