Wie schön sie war! Die bräunlich blonden Flechten Bedeckt vom Strohhut mit dem breiten Rand, Ging sie allein. – Doch nein! zu ihrer Rechten Ging Unschuld, wie ein Kind sie leitend an der Hand.
Ein Wolf, ein grauses Scheusal der Natur, Das Schrecken aller Schäfer auf der Flur, Hielt, hingestreckt auf grüne Matte, Ein Lamm, das er zerissen hatte,
Sonne, göttliches Licht! Schaffende, nährende Himmelstochter! Du spendest uns Wonne, Segen und Lust, Früchte den lockenden Fluren, zeugest den Traubensaft.
Jüngst lag ich dort auf jenen grünen Matten, die um der Donau Beet sich lachend ziehn, in einer Linde gastlich kühlem Schatten und starrte in die weite Schöpfung hin.
Was schmückt ihr euch, ihr altergrauen Hallen, Und mehr als sonst, und freudiger als je? Sind neue Länder etwa zugefallen, Gilts eines blutgen Sieges Lust und Weh? Ein fürstlich Paar schwört heut sich ewge Treue: Das war schon oft, worin liegt da das Neue?!
Ein Schiffer irrt, durch Sturmesnacht getrieben, Der Wogen und der Winde, leichtes Spiel, Wohl sind ihm Mast und Ruder noch geblieben, Doch fehlt der Reise Wichtigstes: ein Ziel!