Traumwunder
Im Traume schaut mein Auge manchmal Wunder,
Die aus der schwarzen Nacht wie weiße Wolken gehn,
Und plötzlich, die Gewande weitweg werfend,
Als lichte Engel um mein einsam Lager stehn.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Im Traume schaut mein Auge manchmal Wunder,
Die aus der schwarzen Nacht wie weiße Wolken gehn,
Und plötzlich, die Gewande weitweg werfend,
Als lichte Engel um mein einsam Lager stehn.
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Ein Traum, ein Traum ist unser Leben auf Erden hier.
Wie Schatten auf den Wogen schweben und schwinden wir.
Und messen unsere trägen Tritte nach Raum und Zeit,
und sind (und wissen’s nicht) in Mitte der Ewigkeit.
Johann Gottfried Herder
Über die verhüllten Abendhügel
Steigen schon die ersten Sterne her,
Einmal rührt der Wind noch seine Flügel,
Alles schweigt und träumt, nun träumt auch er.
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Ich, Du und die mich schelten,
Sind Blüten an Einem Baum,
Gott und die rollenden Welten,
Wir alle sind Ein Traum.
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Das Träumen, Schlafen, Erwachen,
Das ist ja des Lebens Lauf,
Das Träumen ist ja das Schönste,
Nehmt Häßliches mit in den Kauf!
Friederike Kempner
Mir träumte einst ein schöner Traum
Mich liebte eine blonde Maid;
Es war am grünen Waldesraum,
Es war zur warmen Frühlingszeit:
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Im Traum nur lieb’ ich dich!
Wie könnt’ in wachen Tagen
Ich mich so nah dir wagen –
Im Traum nur lieb’ ich dich!
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Ich lag auf weichem Pfühle
In gaukelndem Morgentraum;
Ein Vöglein sang von Liebe
Auf unserm Fliederbaum.
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Weich küßt die Zweige
der weiße Mond;
ein Flüstern wohnt
im Laub, als neige,
als schweige sich der Hain zur Ruh-
Geliebte du.
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Heut nacht im Traume sah ich dich,
Du dehntest dich mit leisem Lachen
Und schwätztest gurrend tausend Sachen.
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Ein kleines Schaf hüpft übern Zaun,
wünscht dir einen süßen Traum.
Schöne Träume, Gute Nacht
bis das Morgenlicht erwacht!
Maria unterm Lindenbaum
lullt ihren Sohn in Schlaf und Traum.
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Heute nacht träumte mir, ich hielt
den Mond in der Hand,
wie eine große, gelbe Kegelkugel,
und schob ihn ins Land,
als gält es alle Neune.
Er warf einen Wald um, eine alte Scheune,
zwei Kirchen mitsamt den Küstern, o weh,
und rollte in die See.
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In der Sonne mit dir träumen
und keinen schönen Tag versäumen.
Den Zauber in unseren Herzen spüren
und uns in Zärtlichkeit verlieren.
Ohne Dich da ist mein Bett so leer. Ohne Dich lauf ich hinter meinen Träumen her. Meine Gedanken sind bei Dir. Ich vermisse Dich, komm heute Nacht zu mir!