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Sprüche, Gedichte, Zitate

Idylle – Gedicht von Gustav Falke

Maria unterm Lindenbaumlullt ihren Sohn in Schlaf und Traum. Herr Joseph auch, der wackre Greis,ist eingenickt und schnarcht ganz leis. Vier Englein aber hocken dichtauf einem Ast und schlafen nicht. Sie schlafen nicht und singen sacht,kein‘ Nachtigall es besser macht! Groß überm Wald her, Himmelsruh,hebt sich der Mond und guckt herzu. Maria reißt die Augen

Heute nacht träumte mir

Heute nacht träumte mir, ich hielt den Mond in der Hand, wie eine große, gelbe Kegelkugel, und schob ihn ins Land, als gält es alle Neune. Er warf einen Wald um, eine alte Scheune, zwei Kirchen mitsamt den Küstern, o weh, und rollte in die See.

Das Blumenmeer

Wenn ich dir für jeden Tag, an dem ich dich ansehe, eine Nelke schenken würde, wenn ich dir für jeden Tag, an dem ich an dich denke,

Sitze einsam unterm Weihnachtsbaum, träume einen schönen Traum. Wäre doch so gern bei Dir, schade, jetzt sitz ich alleine hier.

Sitze einsam unterm Weihnachtsbaum,träume einen schönen Traum.Wäre doch so gern bei Dir,schade, jetzt sitz ich alleine hier.