Was frag‘ ich viel nach Geld und Gut, Wenn ich zufrieden bin! Giebt Gott mir nur gesundes Blut, So hab‘ ich frohen Sinn, Und sing‘ aus dankbarem Gemüt Mein Morgen- und mein Abendlied.
Hätt’ ich einen Mutterpfennig, Notabene, nicht zu klein; Ein paar Flaschen leicht gewänn ich, Notabene, voll von Wein. Fröhlich blieb’ ich dann und wach, Notabene, bis zum Tag.
Holde Liebe, welchen Jüngling du Dir zum Freund erkoren, Dem wird jeder Augenblick zur Ruh Und zum Glück geboren! Fröhlich sieht sein blühendes Gesicht Jeden Tag entstehen; Fröhlich sieht er ihn im Purpurlicht Wieder untergehen.
Du Kleine, willst du gehen? Du bist ein Kind! Wie wolltest du verstehen, Was Küsse sind? Du warst vor wenig Wochen Ein Knöspchen bloß; Nun tut, kaum ausgebrochen, Das Röslein groß!
An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge, in der Großstadt wogender Menschenmenge, inmitten von Wagen, Karren, Karossen ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
In den grünen BuchenhallenWandre ich vergnügt und froh,Und von allen Wipfeln schallenHör ichs ebenso,Ueberall nur ein Getön:„Trallala, die Welt ist schön!“ Giebt es Kummer? Giebt es Sorgen?Ach, ich weiss es gar nicht mehr,Schreit ich so am FrühlingsmorgenFrisch und froh daher,Wenn es klingt vom grünen Zelt:„Trallala; schön ist die Welt!“ Ja, die kleinen klugen FinkenSind der
Des Krieges Woge warf ihn aus,Todtwund und fern vom Vaterhaus,Und eh sein Name ward Jemand kund,Verschloss ihm der Tod für ewig den Mund. Auf seiner durchschossenen Brust man fandEine Locke grau mit verblichenem Band,Darauf eine Inschrift zeigte sich:„Mein lieber Sohn, ich bete für dich!“ Ein Jüngling schön mit lockigem Haar –Man legte ihn auf die
Hans Husch aus dem Busch, O je, ists ein Schelm! Sein schwarz kraus Haar Ist Hut ihm und Helm. Schwarzaugen piffpaffen, Schießen Löcher, o weh! Doch die schrecklichste Waffen Ist sein Mundwerk, o je!