Sprüche, Gedichte und Zitate Sammlung

Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate

     

Kategorie: Seefahrt



Der fliegende Holländer

I Wie Feuerregen füllt den Ozean
Der schwarze Gram. Die großen Wogen türmt
Der Südwind auf, der in die Segel stürmt,
Die schwarz und riesig flattern im Orkan.
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Abend am Meer

Hinter der grauen Wolkenwand
Taucht in verglühenden
Die Sonn in rauschende Wogen hinab,
Und Abendwinde wehn mit Fächeln mit gelinden.
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Man lernt das Matrosenleben

Man lernt das Matrosenleben
nicht durch Übungen in einer Pfütze

Franz Kafka

Das Mädchen vom See

Es toben die Wellen des Meeres,
Sie heben ein Weib in die Höh’,
Wer bist Du, lichtes Bildnis,
Bist Du das Mädchen vom See?
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In Nacht und Stürmen

Und dennoch, wenn’s auch tobt und stürmt
und Dunkel mich umhüllt,
wenn Woge sich auf Woge türmt
und fast mein Schifflein füllt:
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Der neue Columbus

Freundin! - sprach Columbus - traue
keinem Genueser mehr!
Immer starrt er in das Blaue -
Fernstes lockt ihn allzusehr!
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Columbus

Steure, muthiger Segler! Es mag der Witz dich verhöhnen
Und der Schiffer am Steu’r senken die lässige Hand.
Immer, immer nach West! Dort muß die Küste sich zeigen,
Liegt sie doch deutlich und liegt schimmernd vor deinem Verstand.
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Wenn Du ein Schiff bauen willst

Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so trommele nicht Männer zusammen,
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Am Bodensee

Über Gelände, matt gedehnt,
Hat Nebelhauch sich wimmelnd gelegt,
Müde, müde die Luft am Strande stöhnt,
Wie ein Roß, das den schlafenden Reiter trägt;
Im Fischerhause kein Lämpchen brennt,
Im öden Turme kein Heimchen schrillt,
Nur langsam rollend der Pulsschlag schwillt
In dem zitternden Element.
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Helgolander Fischerlied

Der Fische viel gefangen sind,
Die Nacht wird dunkel, naß der Wind;
Bald ab vom Strande strömt die Flut,
Drum rudert rasch und rudert gut,
Damit wir zeitig landen.
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Auf dem Meere

Ausgetobt die wilden Stürme,
Heiter, friedlich glänzt das Meer,
Nichts erinnert an die Kämpfe,
Todesseufzer bang und schwer. -
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Soll ich Ihnen das Mittagessen in die Kabine bringen?

„Soll ich Ihnen das Mittagessen in die Kabine bringen?“ fragt der Ober den seekranken Passagier. „Oder sollen wir es gleich für Sie über Bord werfen?“

Odysseus

Alle Gewässer durchkreuzt, die Heimath zu finden, Odysseus;
Durch der Scylla Gebell, durch der Charybde Gefahr,
Durch die Schrecken des feindlichen Meers, durch die Schrecken des Landes,
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Seefahrers Abschied

Die du fliegst in hohen Lüften,
Kleine Schwalbe, komm herab,
Weil ich dir ein Wort im Stillen
Unten zu vertrauen hab.
Sollst mir eine Feder schenken
Aus den schwarzen Flügeln dein,
Will an meine Liebe schreiben:
Herz, es muß geschieden sein!
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Die Nachtblume

Nacht ist wie ein stilles Meer,
Lust und Leid und Liebesklagen
Kommen so verworren her
In dem linden Wellenschlagen.
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