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Sprüche, Gedichte, Zitate

Abschied vom Walde

Wie liegst du fromm gebreitet, Du lichter grüner Wald! Im Gras ein Rehlein weidet, Der Schlag der Amsel hallt. Wie oft hab` ich geschwärmet In dir, du duft`ger Tann, Und wenn ich mich gehärmet, Du warst nicht schuld daran.

Waldrast

Wo tief der Wald voll Tannen, Das wilde Gras so weich, Ein Zauber muß mich bannen, Hin streck` ich mich sogleich. Und wo ein Vogel singet, Im Grund ein Bächlein rauscht, Im Herzen nach es klinget, Die ganze Seele lauscht.

Nachtzauber

Sacht dunkelt`s in dem Grunde, Kaum hauchet noch der Wind, Vor`m Fenster dieser Stunde Die Zweige weh`n gelind.

Alte Geschichten

Der Abend dämmert, es wirbelt der Wind den Schnee von dem hohen Dache, Großmütterchen sitzt am warmen Kamin mit den Kleinen im warmen Gemache. „Erzähl uns etwas, Großmütterlein!“ – „Recht gern, ihr närrischen Dinger, ihr müsst nur brav und bescheiden sein!“ Und mahnend hebt sie den Finger.

O kühler Wald

O kühler Wald, Wo rauschest du, In dem mein Liebchen geht? O Widerhall, Wo lauschest du, Der gern mein Lied versteht?

Glück

Glück ist gar nicht mal so selten, Glück wird überall beschert, vieles kann als Glück uns gelten, was das Leben uns so lehrt.

Pfingsten

Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken, Da jauchzt in Frühlingsschauern die Natur; Auf jedem Strauch des Waldes und der Flur Schwebt eine Ros’ als Flamme mit Frohlocken.