So sah ich es: Ein feiner Knabe stand im Herrenpark und träumte durch das Tor. Die dunklen Augen, wie im Trauerflor, wankten gleich Bettlern in das weite Land.
Ich höre einer Flöte süßen Klang von irgendwo aus offnem Fenster her. Sie singt von Frieden einen Sommersang, von reifen Blumen und von Früchten schwer, von frohen Herzen, seligem Genuß, Umarmung, Freundschaft, Leidenschaft und Kuß.
Der Kaiser, hungert ihn, fühlt wie der Bauer Und geht zu Tisch und speist. Im Regenschauer Wird die Prinzessin naß wie der Lakai, Und kalt macht kalt, es sei auch wen es sei.
Die stillen Inseln – wenn den Weg ich fände! Doch nur im Traum ist dort vergönnt zu landen; Erwacht, siehst du das Leben dich umbranden, Versunken sind die lockenden Gelände.
Von meinem Fenster aus zur Genüge Seh ich alltäglich die Leichenzüge. Ich wohne dem stillen Garten nicht fern, Dessen Torspruch grüßt: Ruhe sanft im Herrn.