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    Engel



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    Es ist der Engel der Fröhlichkeit

    Es ist der Engel der Fröhlichkeit,
    der uns glückliche Stunden erleben lässt und uns zeigt,
    wie unbeschwert das Leben sein kann.

    Klara Löwenstein

    Wo Engel hausen

    Wo Engel hausen, da ist der Himmel –
    und sei es auch mitten im Weltgetümmel.

    Hafis

    Sonntagmorgen – Gedicht von Karl von Gerok

    Herz, mein Herz, welch sanfte Lust
    Hegst du heut in stiller Brust?
    Aug, mein Aug, welch‘ mildes Glück
    Strahlet dein verklärter Blick.

    Ists das holde Himmelsblau?
    Ists die bunte Blumenau?
    Ists der Vögel Morgenpsalm?
    Ists der Tau auf Gras und Halm? –

    Schön ist meines Gottes Welt,
    Blumenflur und Himmelszelt,
    Süß das Wehn der Morgenluft,
    Rosenglanz und Nelkenduft.

    Aber was mich fröhlich macht,
    heut ists mehr als Erdenpracht,
    Heut ist meines Herren Tag!
    Selig, wer es fassen mag.

    Süßer noch als Vogelsang
    tönt mir heute Glockenklang,
    Sanfter weht als Frühlingswind,
    Friede Gottes um sein Kind.

    Heut im schmucken Kämmerlein,
    Kehrt mein Heiland bei mir ein,
    Heut im schönen Gotteshaus
    Teilt man Himmelsgüter aus.

    Wie der Tau sich niedersenkt,
    Kraut und Blume milde tränkt,
    So mit Gottes Wort und Geist
    Wird die Seele heut gespeist.

    Wie die Lerche jubiliert,
    jubelnd sich im Blau verliert,
    Also steigt mein brünstig Herz
    Heut in Andacht himmelswärts.

    Sei willkommen, Tag des Herrn,
    Friedensengel, Morgenstern,
    Labequell im Wüstensand,
    Glockenlaut vom Heimatland!

    Nachgeschmack vom Paradies,
    Draus die Sünde mich verstieß,
    Vorgefühl der Himmelsrast
    Nach der Erde Müh und Last!

    Tröst‘ auch heute die betrübt,
    Sammle was im Herrn sich liebt,
    Löse die gebunden sind,
    Locke das verlorne Kind.

    Bringe der verstörten Welt
    Einen Gruß vom Himmelszelt,
    Ruf auch mir vom Vater zu:
    Heil dir, Gottes Kind bist du!

    Karl von Gerok

    Der Berg der Tränen

    Luc. 18, 41.

    Und als er nahe zu sie kam, sahe er die
    Stadt an und weinte über sie.

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    Das himmlische Jerusalem

    Offenbarung Johannes 21.

    Wer weißt mir den Weg in die obere Stadt?
    Das Treiben hier unten, ich hab es so satt,
    Die Gassen befleckt nur blutiger Streit,
    In Mauern verstecket sich giftiger Neid.

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    Traumwunder

    Im Traume schaut mein Auge manchmal Wunder,
    Die aus der schwarzen Nacht wie weiße Wolken gehn,
    Und plötzlich, die Gewande weitweg werfend,
    Als lichte Engel um mein einsam Lager stehn.

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    Liebe, Glück, Zufriedenheit

    Drei Engel mögen Dich begleiten
    durch Deine ganze Lebenszeit,
    und die drei Engel, die ich meine,
    sind Liebe, Glück, Zufriedenheit.

    Autor unbekannt

    Agathon

    Nur von ferne muß ich stehn,
    Stutzer sie umflattern sehn,
    Schmeicheleien ihr zu Ehren
    Überall erschallen hören.
    Nur von ihrem Agathon
    Hört sie keines Lobes Ton.

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    Ich hab‘ in’s Auge dir gesehen …

    Ich hab‘ in’s Auge dir gesehen,
    Es war wie selig Träumen mir,
    Wie leises Frühlingsauferstehen
    Der sanfte Seelenblick von dir.

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    Ist’s etwas Großes, dass die Engel Gott loben?

    Ist’s etwas Großes, dass die Engel Gott loben? Nein, denn wenn wir an ihrer Stelle wären, würden wir es auch tun aber ich meine, dass Hiob auf seinem Misthaufen Gott lobte, das war etwas Großes, und dies Lob gefiel Gott besser als das Lob aller Engel.

    Gerhard Tersteegen

    Warum können Engel fliegen ?

    Warum können Engel fliegen ?
    Weil sie sich leicht nehmen.

    Gilbert Keith Chesterton

    Wir sind arme Vögel und haben Flügel

    Wir sind arme Vögel und haben Flügel, aber unser Nest ist auf der Erde
    und wenn der Gesang der Engel uns in die Höhe lockt,
    ruft uns der Schrei unserer Familie auf die Erde zurück.

    George Sand
    eigentlich Lucie Aurore Dupin




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