Kind, du bist rein Mein Bild in deiner Seele seh ich nicht, Denn das ist dein Und also lauter Licht. Demütig tret ich bei dir ein, Dem alles, was du hast, gebricht. Und dennoch kann es sein, Daß meine Seele mit dir spricht, Als wär sie nicht allein, Als wären sie zu zwein, Ein Reimpaar
Ostern, Ostern, Frühlingswehen! Ostern, Ostern, Auferstehen, Aus der tiefen Grabesnacht! Blumen sollen fröhlich blühen, Herzen sollen heimlich glühen, Denn der Heiland ist erwacht! Trotz euch, höllische Gewalten! Hättet ihn wohl gern behalten, Der euch in den Abgrund zwang. Möchtet ihr das Leben binden? aus des Todes düstern Gründen Dringt hinan sein ew’ger Gang.
Ich fühle wenig Leiden! Beweinet mein Schicksal nicht; Denn auch mir lächeln Freuden Mit holdem Angesicht. Zwar hüllt ein dunkler Schleier Der Schöpfung Reiz mir ein; Doch kann des Frohsinns Leier Auch oft mein Herz erfreu’n.
In Deines Festes fröhliche Gesänge Mischt sich ein trauter Ton aus alter Zeit, Es lockt Dich aus dem jubelnden Gedränge Zurück noch einmal zur Vergangenheit; Die Freundschaft ist’s, es sind der Schwestern Tritte, Sie pochen schüchtern an der Pforte an, Sie nahen Dir, sie flüstern ihre Bitte Und fragen freundlich: »Denkst Du noch daran?«
Freundschaft darf empfindungsvollen Seelen Niemals in des Lebens Stürmen fehlen; Nur wenn uns ihr holder Engel lacht, Schwindet jeder sorgenvolle Kummer; Sie nur reißt uns aus des Geistes Schlummer, Der zur Tugend neugestärkt erwacht.
Wieder ruf’ich dich mit Weinen, Komm, o komm, du treuer Hirt! Unter Dornen, unter Steinen Hat dein Lämmlein sich verirrt. O, du bist ja voll Erbarmen, Guter Hirt, erbarme dich! Trage mich auf deinen Armen, Milder Arzt, und heile mich!
Schwebet nieder, holde Musen! Lasst mir, Rosen blüh’n; Gerne ruht an eurem Busen Froh die Sängerin. Lehret mich die Wonne schildern, Die uns Freundschaft bringt; Kommt mit euren Himmelsbildern Liebevoll, und singt
Wenn von den eichen erste morgenkühle Die feuchten perlen uns ins antlitz blies So knirrte auf dem pfad der spitze kies Erinnerte die schweigenden Gefühle.
Nur Frieden, nichts als Frieden, Ist was ich noch begehr, Doch Sturm um Sturm erhebt sich, Und braust über mich her. Ich gehe, gehe, geh bis Es nicht mehr weiter geht, Und nur noch sanftes Sausen Mein mattes Haupt umweht.
In die Bar zum „Blanken Hans“ Gehn Matrosen gern zum Tanz, Um bei Shanty-Weisen Frauen aufzureißen. Und da liegen sakrosankt Ab und zu die Nerven blank, Streiten rauhe Kerle Sich um eine Perle.