Es blinken die Sterne hinab auf das Moos,
Es regt sich das Blättlein im Moose,
Im Schatten der Palme dort riesengroß,
Dort wächst eine purpurne Rose:
O Blättlein mein, so frisch und so klein,
O duftiges, purpurnes Röselein!
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Wir irren uns kaum, wenn wir außergewöhnliche Taten auf Eitelkeit zurückführen,
gewöhnliche Taten auf Gewohnheit, und gemeine Taten auf Angst.
Friedrich Nietzsche
Gesetzt, der Trieb der Anhänglichkeit und Fürsorge für andere wäre doppelt so stark,
als er ist, so wäre es gar nicht auf der Erde auszuhalten.
Friedrich Nietzsche
O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens,
daß ich Liebe übe, wo man haßt,
daß ich verzeihe, wo man mich beleidigt,
daß ich verbinde, wo Streit ist,
Wenn du einem Trinker begegnest,
dann begegnest du einem Helden.
Es lauert in ihm der Todfeind.
Es bleibt behaftet mit seiner Schwäche
Hilf uns, dass wir mehr danach trachten,
zu verstehen,
als verstanden zu werden.
Franz von Assisi
Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt,
ich weiß von nichts als meiner seligen Insel.
Friedrich Hölderlin
Herr und Vater aller Wesen, aller Himmel, aller Welten,
Aller Zeiten, aller Völker! Ewiger! Herr Zebaoth!
Die Verehrung schwacher Menschen kann dein Wohlthun nicht vergelten,
Gott, dem alle Götter weichen! Unaussprechlich-großer Gott!
Ein dunkler Feind erheiternder Getränke,
Ein Philosoph, trat neulich hin
Und sprach: Ihr Herren, wißt, ich bin.
Glaubt mir, ich bin. Ja, ja! Warum? Weil ich gedenke.
Ach, so gebt doch Wahnsinn,
ihr Himmlischen,
Wahnsinn, dass ich endlich
an mich selber glaube!
Gebt Delirien und Zuckungen,
Krieg hat den Harnisch weg gelegt, der Friede zeucht ihn an;
Wir wissen, was der Krieg verübt; wer weiß, was Friede kan?
Friedrich Logau
Die Quelle des Ideals
ist der heiße Durst nach Ewigkeit,
die Sehnsucht nach Gott,
also das Edelste unsrer Natur.
Friedrich von Schlegel
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