Es kommt im Leben
auf die Kleinigkeiten an.
Johann Heinrich Pestalozzi
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Ein jedes Werk, das nicht auf Liebe gegründet ist,
trägt den Keim des Todes in sich
und geht seinem Ruin entgegen.
Johann Heinrich Pestalozzi
Hätt’ ich einen Mutterpfennig,
Notabene, nicht zu klein;
Ein paar Flaschen leicht gewänn ich,
Notabene, voll von Wein.
Fröhlich blieb’ ich dann und wach,
Notabene, bis zum Tag.
Die zwei größten Tyrannen der Erde:
der Zufall und die Zeit.
Johann Gottfried Herder
Schätze den Hund nicht nach den Haaren,
sondern nach den Zähnen.
Johann Gottfried Herder
Das Wort Tugend kommt von Stärke;
die Stärke ist die Grundlage aller Tugend
Jean-Jacques Rousseau
Blumen, die mit lieber Hand
Mir ein holdes Mädchen band,
Düftet Freud‘ und Frühlingssegen
Mir im trüben Herbst entgegen,
Blumen, die die Holde band!
Liebliche Rose, nun du erwacht,
Sollten, froh dich zu grüßen,
Rings Maiglöckchen in frischer Pracht
Dir erblühen zu Füßen,
Mit des Jahres Ende
Kommt eine neue Wende
Der Zeit; allein
Mit jeder Stunde
Und jeder Sekunde
Wird’s auch so sein;
Und die Moral:
Füll‘ den Pokal,
Sprich deinen Wunsch,
Trink‘ deinen Punsch,
Mein lieber Christ,
Zu jeder Zeit, wenn du durstig bist.
Johann Meyer
So naht für euch die ernste Stunde,
Wo ihr, als Christen neu erprobt,
Geloben sollt mit lautem Munde,
Was andre einst für euch gelobt,
Und wo, aus eigenstem Verlangen
Nach seinem höchsten Gnadengut‘,
Zum erstenmale nun empfangen
Ihr sollt des Heilands Leib und Blut.
Holde Liebe, welchen Jüngling du
Dir zum Freund erkoren,
Dem wird jeder Augenblick zur Ruh
Und zum Glück geboren!
Fröhlich sieht sein blühendes Gesicht
Jeden Tag entstehen;
Fröhlich sieht er ihn im Purpurlicht
Wieder untergehen.