Ich hab’ nicht viel hienieden
Ich hab’ nicht viel hienieden,
Ich hab’ nicht Geld noch Gut;
Was vielen nicht beschieden,
Ist mein: - der frische Mut.
Joseph von Eichendorff
Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Ich hab’ nicht viel hienieden,
Ich hab’ nicht Geld noch Gut;
Was vielen nicht beschieden,
Ist mein: - der frische Mut.
Joseph von Eichendorff
Nun lass den Sommer gehen,
Lass Sturm und Winde wehen.
Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?
Joseph von Eichendorff
Und wieder strahlen Weihnachtskerzen,
Und wieder loht der Flamme Schein,
Und Freude zieht in unsre Herzen
Zu dieser heil’gen Weihnacht ein.
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Wird es dunkel vor dem Haus,
kommt zu uns der Nikolaus.
Hat uns etwas mitgebracht,
schöner als wir ja gedacht.
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Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süsse spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.
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Hätt ich tausend
Arme zu rühren!
Könnt ich brausend
Die Räder führen!
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In Grün will ich mich kleiden,
In grüne Tränenweiden,
Mein Schatz hat ’s Grün so gern.
Will suchen einen Zypressenhain,
Eine Heide voll grünem Rosmarein,
Mein Schatz hat ’s Grün so gern.
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Auf einen Totenacker
Hat mich mein Weg gebracht.
Allhier will ich einkehren:
Hab ich bei mir gedacht.
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Wie eine trübe Wolke
Durch heitre Lüfte geht,
Wann in der Tanne Wipfel
Ein mattes Lüftchen weht:
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Hier und da ist an den Bäumen
Noch ein buntes Blatt zu sehn,
Und ich bleibe vor den Bäumen
Oftmals in Gedanken stehn.
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Statt zuviel Unrast ein bisschen mehr Ruh’,
statt immer nur ICH ein bisschen mehr DU,
statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
und Kraft zum Handeln - das wäre gut.
Peter Rosegger
Diese Sitten, diese Gaben,
Diese keusche Freundlichkeit,
Welcher Glantz euch hat erhaben,
Daß ihr Liebens würdig seyd,
Uebertrifft der Sachen Preiß,
Die man sonst zu finden weiß.
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Es dehnet weit sich eine sand’ge Brache,
Nur dürft’ge Halme zittern stoßweis’ vor dem Wind,
Nur selten schwillt zu einem kleinen Bache
Der Wasserstreif, der sickernd über Kiesel rinnt,
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Die Volksgunst, wie die Liebe muß
Mit Logik man verschonen,
Die Nationen sind wie Frau’n
Und Frau’n wie Nationen;
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O, kannst du nicht in deinem Herzen
Der Jugend frohe Glut bewahren?
Vermagst du es nicht auszumerzen,
Was dir gekommen mit den Jahren?
Dereinstens hast du all dein Streben
In Zeiten bittrer, herber Not
Der heil’gen Kunst anheimgegeben,
Was ringst du jetzt nach Lob und Brot?
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