Mit heimlichem Sterngefunkel
Zieht still die Nacht herein,
So traulich, so leise, so dunkel;
Schlafe, süß Liebchen mein!
Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2011
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Beim König Lenz im Blumenland
Ist Regimentstrompeter
Herr Fink, der lust’ge Musikant,
Und’s Schmettern das versteht er.
Der Winter hüllt das ganze Land
In sein betrübtes Schneegewand,
Und jeder Vogel sehnt im Hain
Sich nach dem lieben Sonnenschein.
Wen Gott strafen will,
dem schenkt er eine geltungsbedürftige Frau.
Johann Kaspar Lavater
Sprich nie Böses von einem Menschen,
wenn du es nicht gewiss weißt!
Und wenn du es gewiss weißt, so frage dich:
Warum erzähle ich es.
Johann Kaspar Lavater
Sage nicht, du kennst einen Menschen,
bevor du ein Erbe mit ihm geteilt hast.
Johann Kaspar Lavater
Des Tages Mittag gleichet nicht dem Morgen,
Wir pflücken nicht im Sommer Frühlingsblüten.
Drum fasse Mut! Verbanne deine Sorgen,
Genieße froh, was noch die Tage bieten.
Wir können vieler Ding entbehren
und dies und jenes nicht begehren,
doch werden wenig Männer sein,
die Weiber hassen und den Wein.
Johann Peter Hebel
Ach, was ist Reichtum und Schönheit und Pracht?!
Sterben muß jeder, und kommt ‚mal die Nacht,
Drunten ist’s dunkel und Staub das Gebein,
Traum nur und Schaum nur all irdischer Schein!
Johann Meyer
Treu unserm Bunde,
Zu jeder Stunde
Aus Herzensgrunde
Gedenk‘ ich dein!
O, laß das Wähnen
Und all das Sehnen
Im Leid der Tränen,
Vielliebchen mein!
Du gleichest einer Rose,
Vom Frühlingskuß erwacht,
Der aus dem dunklen Schoße
Des Kelches die Freude lacht.
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