Der Pfingsttag
Der Pfingsttag kennt keinen Abend,
denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.
Theodor Fontane
Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Der Pfingsttag kennt keinen Abend,
denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.
Theodor Fontane
Liebchen, komm, vor dieser Zeit, der schweren,
Schutz zu suchen in den Cordilleren,
Aus der Anden ew’gem Felsentor
Tritt vielleicht noch kein Constabler vor.
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Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt,
in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
Theodor Fontane,
Harre, hoffe. Nicht vergebens
zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
und – es kommt ein anderer Tag.
Theodor Fontane
An einem Sommermorgen
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab.
Des Himmels heitre Bläue
lacht dir ins Herz hinein
und schließt, wie Gottes Treue,
mit seinem Dach dich ein.
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Sie gehen am Strand. Seewind. Die Wellen gehen und rufen und mahnen. Er macht ihr eine leidenschaftliche Liebeserklärung. Sie ist bestürzt, hingerissen. Sie weint. “Ach das Glück, weinen zu können.” Und sie sank an seine Brust. Und sie zogen weiter in gehobener Stimmung und nebenan gingen die Wellen und riefen und mahnten und klagten und jubelten. In die Dünen bogen sie ein, und sie trennten sich.
Theodor Fontane
Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
Theodor Fontane
Glückes bar sind Deine Lenze,
Du forderst nur des Glücks zu viel.
Gib Deinem Wunsche Maß und Grenze,
und Dir entgegen kommt das Ziel.
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Glückes bar sind Deine Lenze,
Du forderst nur des Glücks zu viel.
Gib Deinem Wunsche Maß und Grenze,
und Dir entgegen kommt das Ziel.
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Tröste dich, die Stunden eilen,
und was all dich drücken mag,
auch die schlimmste kann nicht weilen,
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Und ging auch alles um und um,
in dir, in mir, ich lieb’ dich drum,
ich lieb’ dich drum, weil du mir bliebst,
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Es ist wohl ein Glück, wenn man andrer Menschen Gedanken widerlieset und fröhlich entdeckt, dass man doch ahnt, was das Glück bedeutet.
Theodor Fontane
Heut ist’s ein Jahr, dass man hinaus dich trug,
Hin durch die Gasse ging der lange Zug,
Die Sonne schien, es schwiegen Hast und Lärmen,
Die Tauben stiegen auf in ganzen Schwärmen.
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Es hilft uns kein Gedeutel, so nimm es, wie es fällt:
Der eine hat den Beutel, der andre hat das Geld.
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Das flüchtige Lob, des Tages Ruhm
magst du dem Eitlen gönnen;
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