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Sprüche, Gedichte, Zitate

Pfingstgesang

Tag der Pfingsten! Glockenklang Schallt aus allen Thälern wider. Hoch vom grünen Bergeshang Jubeln Wand’rer frohe Lieder, Glühend ruht dein bräutlich Licht Ausgegossen auf den Fluren – Zeigt der Schöpfung Angesicht Deines Wandels Flammenspuren. Funkelnd in des Lichte Kuß Rauscht der Strom entlang den Borden, Wo der Schönheit Genius Duft’ger Blumenreiz geworden. Willst du nicht

Pfingsten (Pfingstgedicht von Otto Julius Bierbaum)

Denn der heilige Geist ist ausgegossen In den glutenbunten Tulpenflammen, Und er heißt: Seid fröhlich, Menschenkinder! Jede Blume, glorienumflossen, Ist, dem Haupt Mariens gleich, ein Abbild Milder, tiefer, süßer Gottesliebe … Denn der heilige Geist ist ausgegossen. Zwischen Tulpenflammen und Narzissen Springen unter schweren Fliederbüschen Kleine Mädchen losen Haars im Garten. Lerne, Herz! Die kleinen

Pfingstbestellung

Ein Pfingstgedichtchen will heraus ins Freie, ins Kühne. So treibt es mich aus meinem Haus ins Neue, ins Grüne.

Die geheime Himmelfahrt

Wenn du dich über dich erhebst und lässt Gott walten, So wird in deinem Geist die Himmelfahrt gehalten. Angelus Silesius

Weihnachten frisch und gesund – Gedicht / Weihnachtsgedicht von Friedrich Rückert

Weihnachten frisch und gesundIm frohen Geschwisterrund,Am Neujahr mit blassem Mund,An den drei Kön’gen im Grund. So taten die Feste sich kundMit Tod und Grab im Bund.Mein Herz bleibt bis Ostern wundUnd wird nicht bis Pfingsten gesund. Friedrich Rückert

Pfingsten

Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken, Da jauchzt in Frühlingsschauern die Natur; Auf jedem Strauch des Waldes und der Flur Schwebt eine Ros’ als Flamme mit Frohlocken.