Im Frühling kehrt
Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.
Vergil
Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Im Frühling kehrt die Sonne in die Knochen zurück.
Vergil
Ihr Fische wo seid ihr
mit schimmernden Flossen?
Wer hat den Nebel,
das Eis beschossen?
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Erinnerung, Sehnsucht, Hoffnung
sind die Begleiter der ersten Frühlingsboten,
und Sehnsucht beglückt oft mehr als Besitz.
Karl Gutzkow
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht,
so gibt es doch noch den Mond und die funkelnden Sterne
und die Lampe am Winterabend.
Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
Wilhelm Raabe
Wie hat der Sturm zerrissen
Des Himmels graues Kleid!
Die Wolkenfetzen flattern
Umher in mattem Streit.
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Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde! Geschwinde!
Der alte Winter will heraus,
Er trippelt ängstlich durch das Haus,
Er windet bang sich in der Brust,
Und kramt zusammen seinen Wust
Geschwinde, geschwinde.
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Wollt euch nicht so schnell belauben,
Wälder, und mir wieder rauben
Diesen lieben Sonnenschein,
Den so lang ich mußte missen,
Bis die Schleier er zerrissen,
Die den Himmel hüllten ein.
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Sollst nicht murren,
sollst nicht schelten,
wenn die Sommerzeit vergeht,
denn es ist das Los der Welten,
alles kommt und alles geht
Wilhelm Müller
Der Alte spricht:
Ihr werten Kollegen, ihr lasset’s nicht sein,
Trotz aller satirischen Hiebe,
Alljährlich zu singen den Lenz und den Wein
Und drittlings die wonnige Liebe;
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Hoffnung schöpfen aus der Schönheit der Natur,
das geht auch im Spätherbst
bei immer weniger Licht und Sonne
Autor unbekannt
Nun glüht der Sommer in der vollsten Pracht,
Sieh, wie auf dieses Rasens dichten Sammet
Durch der Platanen dunkelgrüne nacht
Das warme Gold der Abendsonn flammet!
Und doch, und doch – auf Sommers höchster Höh
Durchschauerts mich wie ein geheimes Weh,
Als sagte schon des Jahres Luft Ade!
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Frischer Schnee bedeckt die Felder,
nur noch Stille, weit und breit.
und in einem Augenblick spüre ich die Ewigkeit.
Autor unbekannt
Begräbt im Schnee der Winterwind
die Straßen weit und breit,
nie wird der Weg, o liebes Kind,
zum Glück dir sein verschneit.
Autor unbekannt
Ich bin das Lichtlein, das erwacht
in der dunklen Winternacht.
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Nun brachst du dein schweres Schweigen
Aufs neue, du starke Natur,
Und willst mir aufs neue zeigen
Zum ewigen Leben die Spur.
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