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    Vergnügen



    Sprüche, Gedichte, Zitate, Texte, Weisheiten rund um das Vergnügen. Gedanken Spruch, Weisheit, Zitat, Text auch ums sich vergnügen.


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    Frauen sind austauschbare Instrumente

    Frauen sind austauschbare Instrumente
    für ein stets identisches Vergnügen.

    Marcel Proust

    Fröhliche Ostern

    Da seht aufs neue dieses alte Wunder:
    Der Osterhase kakelt wie ein Huhn
    und fabriziert dort unter dem Holunder
    ein Ei und noch ein Ei und hat zu tun.

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    Der stille Garten

    Mir blüht ein stiller Garten
    Im schattiggrünen Grund,
    Der Blumen da zu warten,
    Vergnügt mich manche Stund;
    Wird mir mein Haus zu enge,
    Der Tag zu trüb und grau:
    Flücht‘ ich aus dem Gedränge
    In seine Friedensau.

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    Frühling (Julius Wolff)

    Manch finstre Nächte währt das Wehen
    Mit Tropfenfall und Wetterschlag,
    Und redlich plagt sich jeder Tag,
    Den Wind soweit herum zu drehen,
    Daß er die Wolken seitwärts schiebt

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    Als einige Freunde mich besuchten

    Ihr Freunde, die der Wunsch hieher geleitet,
    Die junge Sängerin zu sehn,
    Seht, nicht ein Haus, der Pracht zum Sitz bereitet,
    Macht meinen Aufenthalt mir schön.

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    Durch Veranlassung

    Nicht, um eitlen Ruhm mir zu erwerben,
    Nahm ich je die Leier in die Hand,
    Ließ sie nicht, die süßen Töne sterben,
    Die das Herz zur schönen Stund‘ empfand.

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    Lob des Winters

    Verzeiht, ihr warmen Frühlingstage,
    Ihr seid zwar schön, doch nicht für mich.
    Der Sommer macht mir heiße Plage,
    Die Herbstluft ist veränderlich;

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    Der Buchfink | Gedicht von Heinrich Seidel

    In den grünen Buchenhallen
    Wandre ich vergnügt und froh,
    Und von allen Wipfeln schallen
    Hör ichs ebenso,
    Ueberall nur ein Getön:
    „Trallala, die Welt ist schön!“

    Giebt es Kummer? Giebt es Sorgen?
    Ach, ich weiss es gar nicht mehr,
    Schreit ich so am Frühlingsmorgen
    Frisch und froh daher,
    Wenn es klingt vom grünen Zelt:
    „Trallala; schön ist die Welt!“

    Ja, die kleinen klugen Finken
    Sind der höchsten Weisheit voll.
    Wer in Trübsinn will versinken,
    Der ist wirklich toll,
    Wenn es schallt aus grünen Höhn:
    „Trallala, die Welt ist schön!“

    Heinrich Seidel

    Das Huhn und der Karpfen | Gedicht von Heinrich Seidel

    Auf einer Meierei
    Da war einmal ein braves Huhn,
    Das legte, wie die Hühner thun,
    An jedem Tag ein Ei
    Und kakelte,
    Mirakelte,
    Spektakelte,
    Als obs ein Wunder sei!
    Es war ein Teich dabei,
    Darin ein braver Karpfen sass
    Und stillvergnügt sein Futter frass,
    Der hörte das Geschrei:
    Wies kakelte,
    Mirakelte,
    Spektakelte,
    Als obs ein Wunder sei!

    Da sprach der Karpfen: „Ei!
    Alljährlich leg ich ne Million
    Und rühm mich des mit keinem Ton;
    Wenn ich um jedes Ei
    So kakelte,
    Mirakelte,
    Spektakelte –
    Was gäbs für ein Geschrei!“

    Heinrich Seidel

    Die stumme Sprache

    Wie können doch in einem Hertzen
    Die Lieb und Furcht Geferten seyn?
    Wie kan sich Freude neben Schmertzen
    Und Lust bey Unlust finden ein?
    Wie kan sich plagen und vergnügen
    An einen Ort zusammen fügen?

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    Ein Vergnügen

    Ein Vergnügen erwarten
    ist auch ein Vergnügen!

    Gotthold Ephraim Lessing

    Liebe und Gegen-Liebe

    Worzu dient so süsses Blicken/
    Wenn du bist in nichts verliebt?
    Ists/ daß unser Seufftzer-schicken
    Cloris dir Vergnügen giebt?
    Zwar offt heist das Hertze geben
    Sich begeben seiner Ruh/
    Doch wer immer frey will leben/
    Bringt sein Leben übel zu.

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