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    Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2010



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    Eines Tages wird alles gut sein

    Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung.
    Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.

    François Marie Voltaire

    Was der Mensch im Innersten sein Leben lang

    Was der Mensch im Innersten sein Leben lang
    empfindet, wahrnimmt, fühlt, denkt, begehrt
    – das erlebt ihm keiner nach.

    Ernst Thälmann

    Der Arbeit Segen

    Wer hat es trostlos nicht empfunden,
    War er im tiefsten Innern krank,
    Dass er zur Heilung seiner Wunden
    Umsonst am Quell der Freude trank.

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    Willst du mit dir in Frieden leben?

    Willst du mit dir in Frieden leben?
    Tu, was du sollst, an jedem Tag;
    Das, was du mußt, folgt sich nach:
    Das Sterben und das Antwortgeben.

    Friedrich Wilhelm Weber

    Mühe und Arbeit

    Kein Erfolg ohne Mühe und Arbeit.

    Ernst Thälmann

    Wen man am meisten liebt

    Wen man am meisten liebt,
    den kränkt man am ehesten.

    Fjodor M. Dostojewski

    Nichts ist unglaubwürdiger

    Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit.

    Fjodor M. Dostojewski

    Weiber

    Schöne Weiber sind der Himmel, greuliche, die sind die Hölle,
    Dort für Augen, hier für Sinnen. Wie man sich gleich nun geselle,
    Halten beyde für den Beutel dennoch Fegefeuers stelle.

    Friedrich von Logau

    Ein Richter

    Nach Personen muß mit nichten,
    Nach der Sache nur muß richten,
    Wer die Sachen recht wil schlichten.

    Friedrich von Logau

    Und deucht die Welt dir öd und leer

    Und deucht die Welt dir öd und leer,
    und sind die Tage rauh und scher,
    sei still und habe des Wandels Acht:
    Es wächst viel Brot in der Winternacht.

    Friedrich Wilhelm Weber

    Letzte Liebe

    Schon ist der Tag uns im Verglühen,
    In letzter Schönheit prangt dein Leib;
    Der Herzen allerletztes Blühen
    Ist unser Glück, geliebtes Weib!

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    Alte Geschichten

    Der Abend dämmert, es wirbelt der Wind
    den Schnee von dem hohen Dache,
    Großmütterchen sitzt am warmen Kamin
    mit den Kleinen im warmen Gemache.
    „Erzähl uns etwas, Großmütterlein!“ –
    „Recht gern, ihr närrischen Dinger,
    ihr müsst nur brav und bescheiden sein!“
    Und mahnend hebt sie den Finger.

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