Eher findet man einen, der für seinen Freund sein Leben opfert,
als einen, der für den Freund einen Taler aufs Spiel setzt,
geschweige denn ausgibt.
Giacomo Leopardi
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Hier findest Du Gedichte, Sprüche, Zitate und Texte rund um das Opfer, opfern.
Eher findet man einen, der für seinen Freund sein Leben opfert,
als einen, der für den Freund einen Taler aufs Spiel setzt,
geschweige denn ausgibt.
Giacomo Leopardi
Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann,
dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist,
dass es schreit und zuckt – der hat wohl Nerven, aber – Herz hat er nicht.
Bertha Freifrau von Suttner
Liebe ist kein Pensum, das man absolviert,
sondern ein Anruf an die schöpferischen Möglichkeiten des Herzens.
Ralph Waldo Emerson
Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder,
aus dem alle anderen Wunder entspringen.
Ralph Waldo Emerson
Kann unsere Liebe anders bestehen als durch Aufopferungen,
durch nicht alles verlangen?
Es ist leichter, alle zu lieben als einen.
Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase;
die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.
Peter Rosegger
Danket dem Schöpfer und preist den Erhalter,
Dessen Barmherzigkeit immer noch neu,
Rühret die Harfe und spielet den Psalter,
Schmecket und sehet wie freundlich er sei,
Ziert die Altäre,
Bringt ihm zur Ehre
Liebliche Opfer des Lobes herbei.
Hört ihr im Chore die hallenden Glocken?
Schmückt euch, ihr Bürger, zum festlichen Gang;
Viele zum Hause des Herren zu locken,
Weithin erschalle der herrliche Klang!
Auf nun, ihr Riegel,
Öffnet die Flügel,
Heilige Tore, dem Volk zum Empfang!
Danket dem König des Himmels, ihr Fürsten,
Knieet voran in den vordersten Reihn,
Wahrlich, wo tausende hungern und dürsten,
Ist es nicht lieblich, ein König zu sein;
Danket, ihr Armen;
Gottes Erbarmen,
Alles umfasst es, was groß und was klein.
Jahre lang hat er sein Antlitz verborgen,
Aber nicht ewiglich hält er den Zorn,
Trocknet noch Tränen und stillet noch Sorgen,
Schüttet noch Segen aus goldenem Horn,
Lässt uns die Saaten
Reichlich geraten,
Füllt uns die Fluren mit Wein und mit Korn.
Schneeig und rosig im Monde der Wonne
Ließ er uns Wälder voll Obstes verblühn,
Flammend im Sommer das Feuer der Sonne
Über Gebirgen und Tälern erglühn,
Wettern, die drohten,
Hat er geboten,
Gnädigen Fluges vorüberzuziehn.
Hebet, ihr Schnitter, die goldene Garbe,
Schwinget sie auf den bekränzten Altar;
Dass nun im Lande kein Hungriger darbe,
Stellt sie zum Zeugnis im Heiligtum dar;
Mühlen, sie sausen,
Tennen, sie brausen,
Loben im Takt das gesegnete Jahr.
Bringet, ihr Winzer, die Früchte der Reben,
Trauben, gereift an der sonnigen Glut;
Himmlische Tropfen ins irdische Leben
Flößet ihr süßes, ihr feuriges Blut,
Lindert die Schmerzen,
Träuft in die Herzen
Goldenes Hoffen und männlichen Mut.
Weiht auch, ihr Armen, die nährenden Knollen,
Rötlich und bläulich in Körben gehäuft;
Unter des Ackers bedeckenden Schollen,
Nimmer vom schädlichen Regen ersäuft
Sind uns die runden,
Wieder gesunden
Äpfel der Erde zur Freude gereift.
Aber nun bringet, ihr Mädchen und Knaben,
Früchte der Bäume, rotwangig wie ihr,
Unter den süßen, den saftigen Gaben
Brachen die seufzenden Äste ja schier;
Purpurn behangen
Sah man es prangen
Rings im beschatteten, grünen Revier.
Kommet auch ihr noch an Stäben, ihr Alten,
Singet noch einmal ein „Gott ist getreu!“
Was noch von Blumen die Gärten entfalten,
Traget zum Schmuck des Altars herbei;
Aster und Winden
Sollen verkünden:
Gottes Erbarmen blüht immer noch neu!
Aber nun schaue in Gnaden hernieder,
Großer und reicher und gütiger Wirt;
Siehe, in Tränen versammelt sich wieder,
Was sich im Trotze zerstreut und verirrt;
Herr, Herr, verzeihe,
Heilige, weihe,
Waide dein Volk ein barmherziger Hirt!
Lass uns genießen mit Loben und Danken,
Was uns dein mildes Erbarmen geschenkt,
Lass uns im Glauben und Hoffen nicht wanken,
Weil du doch alles zum Besten gelenkt;
Lehr uns der Liebe
Göttliche Triebe,
Welche barmherzig des Bruders gedenkt! –
Danket dem Schöpfer und preist den Erhalter,
Dessen Barmherzigkeit immer noch neu,
Rühret die Harfe und spielet den Psalter,
Schmecket und sehet, wie freundlich er sei;
Lasst es in Chören,
Donnernden, hören
Himmel und Erde: Der Herr ist getreu!
Es mahnt mich freundliche jede Kreatur:
O suche deines Schöpfers heil’ge Spur,
Erkenn seine ew’ge Lieb und Huld,
Empfang‘ die Wohltat und bezahl‘ die Schuld.#
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