Neue Sprüche, Zitate, Gedichte vom: Sonntag, 13. Dezember 2020
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Liebe ist, alles geben, ohne zu fragen;
Egoismus ist, alles nehmen, ohne zu fragen.
Mozart hört von Wolfgang Goethe:
„Toll ist deine Zauberflöte.“
Mozarts Antwort: „Zweifelsohne
ist dein Faust nicht auch ganz ohne.“
Friedrich Schiller sprach zu Goethe:
„Spiel‘ mir was auf deiner Flöte.“
Darauf Goethe: „Mit Plaisier,
spielst du mit auf dem Klavier.“
Mozart sprach zum großen Bach:
„Hör‘, dein Orgeln macht viel Krach.“
„Wisse“, sprach da Bach zu Mozart,
„deine Nachtmusik ist Weichquark.“
Anton Bruckner sprach zu Reger:
„Dein Werk, das klingt schräg, nein schräger.“
Darauf Reger kalt und kühl:
„Du hast viel zuviel Gefühl.“
Wolfgang Goethe sprach zu Schiller:
„Lieber Freund, du bist ein Stiller.“
Schillers Antwort: „Lieber Goethe,
viel Gerede bringt nur Nöte.“
Joseph Haydn sprach zu Mozart:
„Deine Nachtmusik klingt sehr stark!“
Mozart’s Antwort: „Lieber Haydn,
dabei soll man hörn‘ und schweigen.“
Sprach zum Kant der Rudolf Steiner:
„Hör, dein Werk versteht kaum einer.“
Kant erwidert, einfach, schlicht:
„Deins versteht erst recht man nicht.“
Wolfgang Mozart sprach zum Haydn:
„Mit dir möchte ich mal geigen.“
„Gerne, Wolferl, mit Plaisier,
spiel‘ du Geige, ich Klavier.“
Bach, der Große, der sprach zum Reger:
„Was du schreibst klingt schräg, nein schräger!“
Reger lächelt an den Bach:
„Passionen machen Schnarch!“
Mozart sprach zu Joseph Haydn:
„Sehr hübsch klingen deine Geigen!“
Haydn’s Antwort war apart:
„Dein Klavierspiel, das klingt stark.“
Kant der Große sprach zu Steiner:
„Du sinnierst so tief wie keiner.“
Steiner, höflich, wie sonst immer:
„Kant, du bist mir ja ein Schlimmer.“
„Mein Freund Goethe“, sprach der Schiller,
„dein Held Faust, das war kein Stiller.“
Darauf Goethe: „Mit Verlaub,
der war auch sehr gut gebaut“.
Und zum Wagner sprach der Strauß:
„Lange Opern sind ein Graus!“
Wagner darauf indigniert:
„Und dein Walzer klingt verschmiert.“
Sprach zu Mozart Joseph Haydn:
„Gott, wie hübsch klingt doch dein Geigen.“
Darauf Mozart: „Nun, mein Sohne,
auch dein Spiel ist nicht ganz ohne.“
„Mendelssohn, du Groß-Genie,
die Musik voll Fantasie,“
lobte Bach. Drauf Mendelssohn:
„Dein Werk lobt selbst Gott im Thron.“
„Deine Werke, lieber Kant,“
las ich alle, sehr frappant.“
„Um die deinen ganz zu lesen
brauche, Steiner, ich drei Leben.“
Mozart lobte Rubinstein:
„Dein Klavierspiel klingt sehr fein.“
Rubinstein sprach: „Lieber Mozart,
was du schriebst ist wirklich saustark!“
Bach zu Schubert sprach: „Wie lieb
ist die Müllerin im Lied.“
„Wärst du, Bach, zu ihr gekommen,
hätt‘ sie dich zum Mann genommen.“
Lenin sprach zum kühlen Kant:
„Was du denkst ist nicht frappant.“
Kantens Antwort kam zum Schluss:
„Kommunismus ist Verdruss!“
Rudolf Steiner sprach zu Kant:
„Du schriebst wenig, doch das bannt.“
„Steiner, du hast’s übertrieben,
denn du hast zuviel geschrieben.“
Bach sprach leis‘ zu Telemann:
„Dein Werk, das liebt jedermann!“
Telemann: „Bei meiner Ehr‘,
du sollst Bach nicht sein, doch Meer.“
Schubert sprach zu Schumann: „Sire,
du schriebst Sinfonien nur vier.“
Schumann sich an Schubert wendet:
„Dir blieb eine unvollendet.“
„Mozart, wir könn’s kaum erwarten,
bitte spiel Klaviersonaten.“
„Gern, ihr Kinder und Senioren,
doch wascht vorher eure Ohren.“
„Pfitzner“, sprach der große Bach,
„dein Musikwerk ist nur Krach!“
„Krach, mein Lieber, den macht ihr
auf der Orgel und Klavier!“
Anton Dvořák kehrt voll Glück
aus der Neuen Welt zurück,
schmuggelte kühn durch den Zoll
seine Sinfonie D-Moll.
„Höre, lieber Herr Ravel,
du spielst immer viel zu schnell.“
„Bruckner, hört ich deine Werke
bis zum Schluss, ich vorher sterbe.“
Anton Bruckner sprach zu Liszt:
„Himmlisch dein Klavierspiel ist.“
Lieber Bruckner, deine Geigen
bringen sogar Gott zum Schweigen.“
Breitner sprach zu Trappatoni:
„Ich könnt‘ wirklich sein dein Sohni,
doch du hast mir nichts sagen!“
Da hört Trappi man laut klagen.
Rudi Völler, Tante Käthe,
einst zu Werder Bremen zählte.
Als die Glieder wurden steif,
es nur noch zum Trainer reicht.
Trainer Käthe sprach zu Schweini:
„Wir sind beide uns doch eini,
dass du heut‘ vier Tore schaffst!?“
„Klar, wenn du sagst, wie man’s macht.“
Ein Mitmensch feierte Advent,
und auch schon bald ein Lichtlein brennt;
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
schon stand ein Löschzug vor der Tür …
.
Es brannten hell auf seinem Kranz
der Kerzen vier, verbreiten Glanz,
der Kaffee schmeckt ihm wunderbar
und auch der Weinbrand aus der Bar,
dazu genoss er Stollenkuchen,
von dem sein Hund auch durft‘ versuchen.
Das Fernseh’n sendet Chormusik,
der Mitmensch, der ist höchst entzückt.
Bald träumte er vom Christkindlein,
das Fernseh’n schläfert sanft ihn ein,
er spielte auf der Himmelswiesen
mit einer Jungfrau namens Liesen.
.
Ihn freut es nicht, die Erben sehr,
dass er erlebt das Fest nicht mehr,
die Lichter brannten bis zum Kranz,
die Folge war ein Feuerglanz,
das Haus, das lodert lichterloh,
das machte nur die Erben froh.
.
Ein Traum kann sehr gefährlich werden,
befreit er auch von manch‘ Beschwerden.
In germany we say „So!“ then we breathe tief ein and the shit goes weiter.
Heute habe ich wieder Sport gemacht!
Ritter Sport
Zwei Tafeln!
Wenn die Zeiger aller Uhren,
pausenlos ums Zentrum kreisen,
wenn wir stehn in Hallen, Fluren
und auf vielen Bahngeleisen.
Heilt die Zeit dann uns’re Wunden ?
Verläuft so manhes Ding im Sand ?
Jahre, Wochen, Tage, Stunden,
die Zeit rast auch durch deutsches Land.
Eines Tages mag’s uns dämmern,
da hilft kein Jammern und kein Wimmern.
Das, was wir das Leben nennen,
ist ein einziges Erinnern.
(c) Olaf Lüken (Dezember 2020)
Der Nachbar öffnet die Wohnungstür:
„Komm doch rein auf ein frisches Bier!“
„Eins ist keins, ich brauch heut vier.
Drum steh ich hier vor deiner Tür.
Licht, das für die Ankunft Jesu brennt,
sind derer vier, im letzten Advent.
Bring mir deine leckeren Tropfen,
aus Wasser, Gerste, Malz und Hopfen.“
Nach dem Pläsier tritt Stille ein.
Der Advent kann schöner nicht sein.
Die Tanne knackt, brennt lichterloh.
Das Starkbier wirkt, und wir sind froh.
(c) Olaf Lüken (November 2020)
Empfindlichkeiten
Als die Laus
über die
Leber lief,
fragte die
beleidigte
Leber (-wurst):
„Was habe ich
dir getan ?“
Die Laus:
„Du hörst
mal wieder
das Gras
wachsen
und die
Flöhe husten!“
(c) Olaf Lüken (November 2020)
Angesichts der Sachertorte,
mach ich keine großen Worte.
Luftig leicht, ohne Schnickschnack,
zart, nicht zu süß, sinnlich, kompakt.
Für den Kaffee am Nachmittag,
rate ich zu Kirsche mit Schlag.
Hat die Torte allen geschmeckt,
ist das Treffen beinahe perfekt.
Wurde gesungen und viel gelacht,
auch ein Tänzchen dargebracht,
drückt man sich zum Schluss die Hände,
Kaffeekränzchen geht zu Ende.
Die Gäste sind voller Lob und Ehr,
freuen sich auf die Wiederkehr.
(c) Olaf Lüken (November 2020)
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