Verzeih mir
Wie schnell hat man, weil man’s nicht recht bedenkt,
mit Worten einen anderen gekränkt!
Es ist geschehn.
Zu spät fällt einem ein:
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Wie schnell hat man, weil man’s nicht recht bedenkt,
mit Worten einen anderen gekränkt!
Es ist geschehn.
Zu spät fällt einem ein:
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Die
Stunden…kriechen.
Alles…öde…alles leer!
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Dann
lösch das Licht,
und
durch die Stille,
fiebernd, verlangend, erwartungsbang,
nur noch:
unser zitternder Herzschlag!
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Und willst du wissen, warum
So sinnend ich manche Zeit,
Mitunter so töricht und dumm,
So unverzeihlich zerstreut,
Willst wissen auch ohne Gnade,
Was denn so Liebes enthält
Die heimlich verschlossene Lade,
An die ich mich öfters gestellt?
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Ich lag auf weichem Pfühle
In gaukelndem Morgentraum;
Ein Vöglein sang von Liebe
Auf unserm Fliederbaum.
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Holde Liebe scheut das Licht;
Das Verbot’ne gleichermaßen.
Wie wohl sie zusammenpassen?
Sind sie doch Verwandte nicht!
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Getrennt von dir, bist du mir nicht verloren,
Wenn auch entfernt, genieß’ ich reines Glück.
Die schönsten Stunden, immer neu geboren,
Ruft mein lebend’ger Geist in sich zurück.
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An schönem Tag, im Garten der Mühle,
Ersannest du manche Spiele.
Dein weißes Tuch, künstlich verschlungen,
War dir zum rundesten Ball gelungen;
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Was soll ich dir zu deinem Tage schicken,
Von hier nach . . ., zwischen Elb’ und Heide?
Perlen und Gold, dir Hals und Arm zu schmücken,
Den neusten Stoff zu einem bunten Kleide,
Gürtel, den schlanken Wuchs noch zu verschönen,
Ein Diadem, dein goldenes Haar zu krönen?
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Schwül wird diese Nacht. Am Himmelsbogen
Ziehn die Wolken dichter sich zusammen,
Breit beglänzt von Wetterleuchtens Flammen
Und von roten Blitzen scharf durchzogen.
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Der Bote kommt — o süße Schrift,
Die, Liebster, du mir schriebst!
Laß sehn dein ungeduldig Kind,
Wie treu du es noch liebst.
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Wenn ich wilder dich umfange
Wenn mein Mund dich heißer küsst –
Ahnst du, dass mir Brust und Seele
Namenlose Angst umschließt?
Angst vor jener dunklen Stunde,
Die auf Flügeln näher eilt
Und mit fühllos kalten Händen
Mein‘ und deine Wege teilt?
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Ich fühle Deine Hände im Haus,
Sie gehen wie Blut durch alle Wände
Und teilen ihre Wärme aus.
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Wer je gelebt in Liebesarmen,
Der kann im Leben nie verarmen;
Und müßt er sterben fern, allein,
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Erwacht aus ihren Kinderträumen
Ist Deine Seele über Nacht,
Es blüht in Deines Herzens Räumen
Die Liebe auf mit Wundermacht.
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