Dauer der Liebe (Anzengruber)
Er: Du hast geliebt! O, leugne nicht!
Ganz sicher bin ich dessen.
Sie: Ich hätt’ geliebt? Besinn’ mich nicht,
Und wenn, ich hab’s vergessen.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Er: Du hast geliebt! O, leugne nicht!
Ganz sicher bin ich dessen.
Sie: Ich hätt’ geliebt? Besinn’ mich nicht,
Und wenn, ich hab’s vergessen.
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Unsere Liebe ist wahr,
Jahr für Jahr.
Das kann ich sehen,
denn unsere Liebe kann bestehen.
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Die Liebe ist ein goldener Schein.
Wie Rosenduft und doch nicht rein.
Kaum blüht sie auf wie die Blumen im März,
so stirbt sie und zerreißt Dein Herz
Autor unbekannt
Liebchen fragte: “möchtest du
Wohl ein Zauberkleinod haben?”
Kindchen, sagt’ ich, mustern wir
Der Magie geheime Gaben.
Liebchen setzte sich zu mir,
Und ich horchte auf zu ihr.
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Was das Leben auch hienieden
uns an Wonne bieten mag,
Süßeres wird uns nie beschieden
als ein Liebesfrühlingstag.
Julius Sturm
Mädgen lernet Amorn kennen!
Läßt er sich nur Freundschaft nennen:
Seht ihm ins Gesicht.
Seht ihr feuervolle Blicke,
Voll Zerstreuung, voller Tücke,
Das ist Amor, zweifelt nicht.
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Was möcht’ ich sein?
Ein Blümelein,
Mit Duft und Farben prangen,
Und hochbeglückt,
Von dir gepflückt,
An deinem Herzen hangen.
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Holde Liebe, welchen Jüngling du
Dir zum Freund erkoren,
Dem wird jeder Augenblick zur Ruh
Und zum Glück geboren!
Fröhlich sieht sein blühendes Gesicht
Jeden Tag entstehen;
Fröhlich sieht er ihn im Purpurlicht
Wieder untergehen.
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Liebe
gibt und nimmt
mit unberechnender Einfalt;
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Du Kleine, willst du gehen?
Du bist ein Kind!
Wie wolltest du verstehen,
Was Küsse sind?
Du warst vor wenig Wochen
Ein Knöspchen bloß;
Nun tut, kaum ausgebrochen,
Das Röslein groß!
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Ich wand ein Sträußlein morgens früh,
das ich der Liebsten schickte;
Nicht ließ ich sagen ihr, von wem
und wer die Blumen pflückte.
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Betrübte Nacht/ in der mich Lieb’ und Schrecken
Ohn Unterlaß von meiner Ruh erwecken/
Wenn kömmt einmahl die angenehme Nacht/
Die meiner Pein ein frölich Ende macht?
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Kam er oder kam er nicht?
Sicher wird er meiner warten,
Lief von links die Katze auch
Übern Weg mir schon im Garten.
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Die trotzige Klippe trägt den trotzigen Turm
An hundert Jahre, und nicht einen Stein
In diesen Mauern lockerte der Sturm.
Ohnmächtig brüllt das Meer herauf. Im Schein
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Einsam über Hügel ging ich
Durch den lichten, blauen Abend.
Sah im West die Sonne sinken,
Hinter Hügeln untergehe
Und ich dacht an Hölderlin.
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