Sprüche, Gedichte und Zitate Sammlung

Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate

     
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Kategorie: Johann Nestroy


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Ich rechne nie

Ich rechne nie!
Auf die Art kann’s Schicksal mir auch nie
einen Strich durch die Rechnung machen.

Johann Nestroy

Die Ehen werden im Himmel geschlossen

Die Ehen werden im Himmel geschlossen,
darum erfordert dieser Stand eine so
überirdische Geduld

Johann Nestroy

Die Welt ist die wahre Schule

Die Welt ist die wahre Schule,
denn da lernt man alles von selbst.

Johann Nestroy

Die Zukunft ist eine undankbare Person

Die Zukunft ist eine undankbare Person,
die grad’ nur die quält,
die sich recht sorgsam um sie kümmern.

Johann Nestroy

Über seine Armut …

Über seine Armut braucht man sich nicht zu schämen.
Es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.

Johann Nestroy

Die Liebe sammelt

Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen
des Horizontes in einem Brennpunkt.

Johann Nestroy

Der Mensch ist das Wesen

Der Mensch ist das Wesen, welches die oberste Stufe der sichtbaren Schöpfung einnimmt
und das sich sogar für das Ebenbild Gottes ausgibt -
worüber Gott sich jedoch nicht sehr geschmeichelt fühlen dürfte.

Johann Nestroy

Wenn alle Stricke reißen

Wenn alle Stricke reißen,
bleibt dir immer noch der Galgenhumor.

Johann Nestroy

Freiheit existiert nur im Singular

Freiheit existiert nur im Singular.
In der Mehrzahl handelt es sich lediglich um Spielräume.

Johann Nestroy

Das Schicksal nimmt

Das Schicksal nimmt manchmal, um nicht zu schrecken,
die launige Miene des Zufalls an.

Johann Nestroy

Je dümmer der Mensch

Je dümmer der Mensch,
desto mehr Wohlgefallen hat er an sich selbst.

Johann Nestroy

Die Schönheit vergeht

Die Schönheit vergeht,
die Dummheit hält ewig.

Johann Nestroy

In den ersten Lebensjahren eines Kindes

In den ersten Lebensjahren eines Kindes bringen ihm die Eltern Gehen und Sprechen bei,
in den späteren verlangen sie dann, dass es stillsitzt und den Mund hält.

Johann Nestroy

Lang leben will jeder

Lang leben will jeder,
aber alt werden will keiner.

Johann Nestroy

Die Mehrzahl der Menschen ist so

Die Mehrzahl der Menschen ist so:
Macht man ihnen bescheiden Platz,
so werden sie unverschämt.
Versetzt man ihnen aber Ellbogenstöße
und tritt ihnen auf die Füße,
so ziehen sie den Hut.

Johann Nestroy







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