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    Nein, nein, ich gebe mich, ich kann und darf es nicht ->>> (Gedicht von: Alexander Sergejewitsch Puschkin, (1799 – 1837))

    Nein, nein, ich gebe mich, ich kann und darf es nicht,
    der Liebe nicht mehr hin, ich muß ihr widerstehen;
    mein Herz verlangt nach Ruh, verlangt nach Gleichgewicht,
    es soll hinfort nicht mehr entflammen und vergehen;
    genug hab ich geliebt; doch warum wird mir leicht,
    warum will sich mein Geist in flüchtigen Träumen lösen,
    wenn es geschieht, daß stumm an mir vorüberstreicht
    ein junges, himmlisches, unschuldig reines Wesen,
    und naht und sich verliert?… Ist’s meinem Blick verwehrt,
    in traurig-süßer Lust dem Mädchen zu begegnen,
    ihr leise nachzugehn und, still in mich gekehrt,
    mit Freude und mit Glück das Leben ihr zu segnen
    und für sie zu erflehn das wohl der ganzen Welt,
    der Seele heitere Ruh, ein schattenloses Leben,
    ach, auch das Glück des Manns, dem sie so wohlgefällt,
    daß er gewillt ist, ihr den Namen Frau zu geben.

    Alexander Sergejewitsch Puschkin, (1799 – 1837)

    An den Großvater

    Wie Schwaches sich zu Starkem füget,
    Voll jugendlicher Zärtlichkeit
    Der Zweig sich an die Eiche schmieget,
    Großväterchen! so nah‘ ich heut‘.
    Am Tage, der Dich einst geboren, –
    Es sind nun zweiundsechzig Jahr –
    Und reiche, dazu auserkoren.

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    Zur goldnen Hochzeit

    Golden, silbern, eisern, ehern
    Nennt die Alter man der Welt,
    Und zum mindern von dem höhern
    Schreitet fort sie, wird erzählt.

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    Was auch immer ein Mensch an Gutem in die Welt hinaus gibt, geht nicht verloren. (Albert Schweitzer)

    Was auch immer ein Mensch
    an Gutem in die Welt hinaus gibt,
    geht nicht verloren.

    Albert Schweitzer

    Worüber ich mich immer wieder wundere, ist dies: Es gibt auf der Welt über dreißig Millionen Gesetze, um die zehn Gebote durchzuführen. (Albert Schweitzer)

    Worüber ich mich immer wieder wundere, ist dies:

    Es gibt auf der Welt über dreißig Millionen Gesetze,
    um die zehn Gebote durchzuführen.

    Albert Schweitzer

    Es gibt keinen Menschen auf der Welt, von dem man nicht etwas lernen könnte. (Albert Schweitzer)

    Es gibt keinen Menschen auf der Welt,
    von dem man nicht etwas lernen könnte.

    Albert Schweitzer

    Sei nicht zu sehr ein Sklave der Meinungen andrer von dir

    Sei nicht zu sehr ein Sklave der Meinungen andrer von dir!
    Sei selbständig!
    Was kümmert dich am Ende das Urteil der ganzen Welt, wenn du tust, was du sollst?

    Adolph Freiherr von Knigge

    Ich bin ziemlich sicher, dass Deutschland nicht Weltmeister wird

    Ich bin ziemlich sicher, dass Deutschland nicht Weltmeister wird.
    Sie müssen noch ein bisschen lernen, und dann gehören sie 2014 zum engsten Favoritenkreis.

    Stefan Effenberg

    Die Welt hat nie

    Die Welt hat nie eine gute Definition
    für das Wort Freiheit gefunden.

    Abraham Lincoln

    Alterswehmut

    O Erde, Land der Träume,
    O Erde, Land des Trugs,
    Willst in die hellern Räume
    Die Flügel meines Flugs
    Mir dunkeln stets und kürzen?
    In deines Jammers Staub
    Mich elend niederstürzen
    In Jagd nach schlechtem Raub?

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    Glückliche Seelen

    Frisch treibt’s der Gesell auf dem Zimmerplatz
    Und drüben am Rain sein flinker Schatz. —
    Die Balken, die wollen gezimmert sein
    Und gebleicht die Linnen im Sonnenschein.

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    Der erste Gruß im Morgenschweigen | Gedicht von Ernst Goll

    Der erste Gruß im Morgenschweigen
    Ist: Könnt ich dich zu dir!
    Der letzte Traum im Abendneigen:
    Oh, kämest du zu mir!
    Mein Augenpaar und meine Hände
    Gehören der Welt und mir,
    Mein pochend Herz ist bis zum Ende
    Allzeit bei dir.

    Ernst Goll




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