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    Richard Zoozmann



    Gedichte, Zitate, Texte von Richard Zoozmann (1863 – 1934) deutscher Schriftsteller, Übersetzer und .Zitatesammler -Zitatenschatz der Weltliteratur«-


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    Tugend ist oft nur die Angst vor dem Gerede der Leute oder die Furcht vor dem Gesetz.

    Tugend ist oft nur die Angst vor dem Gerede der Leute oder die Furcht vor dem Gesetz.

    Richard Zoozmann

    Das Glück von Richard Zoozmann

    Es huscht das Glück von Tür zu Tür,
    Klopft zaghaft an: – wer öffnet mir?

    Der Frohe lärmt im frohen Kreis
    Und hört nicht, wie es klopft so leis.

    Der Trübe seufzt: Ich laß nicht ein,
    Nur neue Trübsal wird es sein.

    Der Reiche wähnt, es pocht die Not,
    Der Kranke bangt, es sei der Tod.

    Schon will das Glück enteilen sacht;
    Denn nirgends wird ihm aufgemacht.

    Der Klügste öffnet just die Tür –
    Da lacht das Glück: Ich bleib bei dir!

    Richard Zoozmann

    Mußt dich nie nach andern Leuten richten …

    Lieblingsgedichte:

    Mußt dich nie nach andern Leuten richten,
    geh‘ nur dreist den selbstgewählten Pfad;
    keinem Helfer darfst du dich verpflichten,
    eignem Willen folge, eignem Rat!

    Richard Zoozmann

    Bethlehem – Krippengedicht (Richard Zoozmann)

    Aus voller Silberschale
    gießt fahles Licht der Mond.
    Mit blendend hellem Strahle
    ein Stern am Himmel thront.

    Eine ärmliche Bauernhütte
    verklärt er mit feurigem Lohn,
    drin ruht auf weicher Schütte
    Maria mit dem Sohn.

    Aus fernen Morgenlande
    auf sterngewiesenem Pfad,
    im schimmernden Prachtgewande
    sind die drei Könige genaht.

    Sie knieten anbetend vorm Knaben
    und küssten ihm Stirn und Haar
    und brachten kostbare Gaben:
    Gold, Weihrauch und Myrrhen ihm dar.

    Ein Hirtenbub stand ferne,
    scheu abwärts den Blick gesenkt,
    auch er hätt‘ gar so gerne
    dem Heiland etwas geschenkt.

    Er hat nichts, das er böte,
    ist aller Gaben bar:
    Auf seiner Hirtenflöte
    bringt er ein Lied ihm dar.

    Da wendet sich von den Königen
    der Knab und lächelt süß
    und lauscht dem zaubertönigen
    Lied, das der Hirt ihm blies.

    Die Englein hörten schallen
    das Lied und machten es kund:
    Den Menschen ein Wohlgefallen
    und Frieden dem Erdenrund!

    Richard Zoozmann (1863-1934)




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